Beim Besten Debüt Video stehen neue Gesichter und frische Ideen der Wissenschaftskommunikation im Mittelpunkt. Ausgezeichnet werden Nachwuchs-Creator*innen, die mit ihren ersten Videoformaten zeigen, wie vielfältig Wissenschaft erzählt werden kann: verständlich und fundiert, kreativ umgesetzt und passend für die jeweilige Plattform.
Die Shortlist für das Beste Debüt Video 2026 steht fest! Drei Beiträge haben es in die Auswahl geschafft. Sie zeigen, wie Wissenschaft auf Social Media aktuelle Forschung und gesellschaftlich relevante Fragen aufgreifen und in kurzer Form verständlich vermitteln kann. Inhaltlich geht es um Mikroplastik in Glasflaschen, den Zusammenhang von Standardsprache und Vorurteilen sowie digitale Gewalt.
Besonders freuen wir uns in diesem Jahr über einen neuen Partner der Sonderpreise: das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik). Gemeinsam möchten wir Nachwuchstalente dabei unterstützen, ihre Fähigkeiten in der Wissenschaftskommunikation weiterzuentwickeln. Deshalb erhalten die Preisträger*innen zusätzlich zum Content Coaching ein NaWik E-Learning Bundle.
Welcher Beitrag am Ende ausgezeichnet wird, verraten wir bei der Preisverleihung am 17. Oktober. Bis dahin heißt es: Play drücken und die drei nominierten Video-Debüts entdecken!
Microplastics in glass bottles
Kanal: thepoisongal
Aktuelle Forschung in wenigen Sekunden verständlich zu erklären, ist alles andere als einfach. Diesem Reel gelingt genau das. Mit einer direkten Ansprache, kreativen Stilmitteln und einer klaren Quellenbasis bringt der Beitrag wissenschaftliche Inhalte prägnant auf den Punkt, ohne an Seriosität einzubüßen. Die zielgruppengerechte Aufbereitung und der konsequente Fokus auf Wissenschaft machen Lust, nicht nur dieses Reel, sondern auch die vielen weiteren Beiträge des Kanals zu entdecken.
Die Macht der Standardsprache. Wie Bewertungen von Standardsprache Vorurteile verstärken
Kanal: wissenmachtsar.ah
Manche Themen wirken auf den ersten Blick abstrakt, diese Creatorin schafft es jedoch, sie greifbar und alltagsnah zu erzählen. Mit einer direkten Ansprache, verständlichen Erklärungen und einem guten Gespür für gesellschaftlich relevante Fragen macht der Beitrag neugierig und lädt zum Weiterdenken ein. Besonders überzeugend ist, wie komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge verständlich aufbereitet werden. Ein Reel, das zeigt, wie Wissenschaftskommunikation auch auf Social Media gelingen kann.
Aktuelle Schlagzeilen bieten oft den besten Anlass, um über Wissenschaft ins Gespräch zu kommen. Genau das gelingt diesem Reel: Ein viel diskutierter Fall dient als Ausgangspunkt, um Forschung verständlich einzuordnen und größere gesellschaftliche Zusammenhänge sichtbar zu machen. Die Verbindung aus Aktualität und wissenschaftlicher Kontextualisierung macht den Beitrag besonders zugänglich und zeigt, wie Forschung helfen kann, öffentliche Debatten besser zu verstehen.
Beim Besten Debüt Audio stehen neue Stimmen der Wissenschaftskommunikation im Mittelpunkt. Ausgezeichnet werden Nachwuchs-Audiomacher*innen, die mit ihrem ersten Format zeigen, wie spannend Wissenschaft zum Hören sein kann: fundiert recherchiert, verständlich erzählt und mit einem Gespür dafür, komplexe Themen zugänglich zu machen.
Die Shortlist für das Beste Debüt Audio 2026 steht fest! Fünf Beiträge haben es in die Auswahl geschafft und zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig Wissenschaftskommunikation im Audioformat sein kann. Die Themen reichen von Kaiserin Elisabeths Wien und den Mythen rund ums Brot über faszinierende Mikroorganismen bis hin zu Tradwives und ökonomischer Bildung.
Besonders freuen wir uns in diesem Jahr über einen neuen Partner der Sonderpreise: das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik). Gemeinsam möchten wir Nachwuchstalente dabei unterstützen, ihre Fähigkeiten in der Wissenschaftskommunikation weiterzuentwickeln. Deshalb erhalten die Preisträger*innen zusätzlich zum Content Coaching ein NaWik E-Learning Bundle.
Welche Beiträge am Ende ausgezeichnet werden, verraten wir bei der Preisverleihung am 17. Oktober. Bis dahin heißt es: Kopfhörer auf und die fünf nominierten Debüts entdecken!
Komplexe Themen verständlich zu erzählen, ist eine Kunst und diese Folge beherrscht sie. Gut vorbereitet, unterhaltsam und mit einem sicheren Gespür für wissenschaftliche Einordnungen führt der Podcast durch ein Thema, das auch ohne Vorwissen leicht zugänglich bleibt. So entsteht ein Format, das informiert, Spaß macht und Lust auf weitere Folgen weckt.
Brot auf dem Teller und schon gehen die Meinungen auseinander. Diese Folge widmet sich den vielen Mythen rund ums Essen und zeigt mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, was an gängigen Behauptungen wirklich dran ist. Die lockere Gesprächsatmosphäre und viele alltagsnahe Beispiele machen den Podcast ebenso unterhaltsam wie informativ.
Schritt für Schritt macht diese Folge ein anspruchsvolles Thema greifbar. Mit einem gelungenen Einstieg, anschaulichen Erklärungen und gut eingeordneten Fachbegriffen gelingt es, auch komplexe Zusammenhänge verständlich zu vermitteln. Die hohe Informationsdichte bleibt dabei angenehm zugänglich und weckt die Neugier, sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen.
Mikrobiom – Wie beeinflussen uns Mikroben?
Podcast: Was wir wissen
Ein Bakterium mit eingebautem Kompass? Genau dieses ungewöhnliche Phänomen steht im Mittelpunkt dieser Folge. Mit einem gelungenen Einstieg, anschaulichen Erklärungen und verständlich eingeordneten Fachbegriffen wird ein komplexes Forschungsthema greifbar, ohne an wissenschaftlicher Tiefe zu verlieren. So entsteht ein Podcast, der informiert, überrascht und Lust macht, mehr über die faszinierende Welt der Mikroorganismen zu erfahren.
Zurück zur Tradition – oder mitten im Business? Tradwives im Fokus ökonomischer Bildung
Podcast: Ökonomische Bildung to go
Tradwives, Memes und soziale Medien: Diese Folge nimmt ein Internetphänomen unter die Lupe, das derzeit viel Aufmerksamkeit bekommt. Verständlich und gut strukturiert wird eingeordnet, welche gesellschaftlichen Vorstellungen dahinterstehen und warum sich ein kritischer Blick lohnt. Besonders gelungen ist der pädagogische Ansatz: Wissenschaftliche Erkenntnisse werden so aufbereitet, dass sie sich auch im Unterricht weiterdiskutieren lassen. Ein Podcast, der aktuelle Debatten aufgreift und dazu anregt, digitale Inhalte bewusster zu hinterfragen.
Beim AUDIO AWARD dreht sich alles um Wissenschaft zum Hören. Ausgezeichnet werden Podcasts und Audio-Beiträge, die wissenschaftliche Themen fundiert, verständlich und mit einem guten Gespür fürs Erzählen vermitteln.
Die Shortlist für den AUDIO AWARD 2026 steht fest! Sechs Beiträge haben es in die Auswahl geschafft. In diesem Jahr geht es unter anderem um KI und die Frage, ob sie irgendwann schlauer sein könnte als wir, um neue Wirtschaftsmodelle und unser Mobilitätsverhalten. Aber auch historische Rätsel und wissenschaftliche Spurensuchen sind mit dabei.
Unter den sechs Beiträgen befinden sich auch der erste und zweite Platz des AUDIO AWARD 2026. Welche das sind, geben wir bei der Preisverleihung am 17. Oktober bekannt. Bis dahin heißt es: Kopfhörer auf und selbst reinhören!
Wie kann Wirtschaft funktionieren, ohne Umwelt und Klima weiter zu belasten? Dieser Podcast nimmt genau diese Frage in den Blick und zeigt, dass es sich lohnt, gewohnte Denkmuster zu hinterfragen. Statt bei der Kritik am bestehenden System stehen zu bleiben, eröffnet die Folge spannende Perspektiven auf alternative Wirtschaftsmodelle und macht komplexe Zusammenhänge verständlich. Die fundierte Quellenarbeit und die klare Erzählweise sorgen dafür, dass auch große Fragen zugänglich werden und noch lange zum Weiterdenken anregen.
Diese Folge greift eine Frage auf, die aktueller kaum sein könnte. Gemeinsam mit dem Forschungsteam des RHET AI Centers wagt der Podcast ein aufwändiges Experiment und macht die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz eindrucksvoll erlebbar. Besonders überzeugend ist der transparente Blick hinter die Kulissen: Chancen, Grenzen und ethische Fragen werden offen thematisiert und regen zum Nachdenken an. Ein mutiger Beitrag, der ein komplexes Forschungsthema verständlich aufbereitet und noch lange über das Hören hinaus beschäftigt.
Why do people (not) take public transport? (with Candace Brakewood)
Der tägliche Weg zur Arbeit wird hier zum Ausgangspunkt für spannende Wissenschaft. Mit viel Gespür für verständliche Wissenschaftskommunikation zeigt die Folge, wie Daten unser Mobilitätsverhalten erklären können. Internationale Beispiele erweitern den Blick und machen nachvollziehbar, welche Lösungen auch anderswo funktionieren könnten. So entstehen neue Perspektiven auf ein Thema, das fast alle betrifft.
Supergau Singularität: Wann wird KI schlauer als wir?
Wie spricht man über ein Thema, auf das es noch keine einfachen Antworten gibt? Diese Folge nähert sich der technologischen Singularität in einem lockeren Gesprächsformat, das komplexe Fragen verständlich macht und Raum für unterschiedliche Perspektiven lässt. Kreative Elemente und kluge Denkanstöße sorgen dafür, dass das Thema auch über das Hören hinaus nachwirkt. Ein Podcast, der zum Mitdenken einlädt und Lust macht, sich mit den Chancen und Herausforderungen neuer Technologien weiter auseinanderzusetzen.
Schon nach wenigen Minuten ist klar: Hier steckt viel Liebe zum Detail drin. Kreative Soundcollagen, spannende Forschung und eine persönliche Erzählweise greifen super ineinander. Die historische Einordnung schafft Orientierung und macht ein komplexes Thema leicht zugänglich. Eine Folge, die neugierig macht und noch lange nachklingt.
Bröckelnde Beweise: Was hat Sodom und Gomorra zerstört?
Diese Folge zeigt, wie spannend wissenschaftliche Recherche sein kann. Ausgehend von einer packenden Geschichte nimmt sie das Publikum mit hinter die Kulissen wissenschaftlicher Erkenntnisse und macht nachvollziehbar, wie die Forschung kritisch geprüft wird. Die reflektierte Herangehensweise, der gelungene Spannungsbogen und überraschende Wendungen sorgen dafür, dass die Neugier bis zum Schluss erhalten bleibt und darüber hinaus Lust auf weitere Folgen entsteht.
Manche Themen brauchen ein bisschen mehr Zeit. Beim Young Scientist Award [long] können junge Forschende tiefer in ihre Themen einsteigen, Zusammenhänge erklären und ihre Geschichten ausführlicher erzählen. Der gemeinsam mit dem Deutschen Zukunftspreis vergebene Award richtet sich an Studierende, Promovierende und Postdocs bis sechs Jahre nach der Promotion. Auch in diesem Jahr zeigt die Shortlist, wie unterschiedlich das aussehen kann.
Vier Beiträge haben es in die Auswahl geschafft und zwei von ihnen werden bei unserer Preisverleihung am 17. Oktober ausgezeichnet.
Wenn verschiedene wissenschaftliche Disziplinen aufeinandertreffen, entstehen oft die spannendsten Geschichten. Genau das macht sich dieser Beitrag zunutze und verbindet unterschiedliche Perspektiven zu einem originellen Gesamtbild. Mit abwechslungsreichen Erzählformen und einem sicheren Gespür für Dramaturgie zeigt der Creator, wie kreativ Wissenschaftskommunikation sein kann. Die souveräne Umsetzung macht neugierig auf weitere Videos.
Wer tiefer in ein wissenschaftliches Thema eintauchen möchte, ist hier genau richtig. Mit einer klaren Struktur und gut nachvollziehbaren Erklärungen nimmt der Creator sein Publikum Schritt für Schritt durch komplexe Zusammenhänge mit. Besonders zum Ende hin eröffnet der Beitrag spannende Perspektiven und zeigt das große Potenzial des Formats. Ein vielversprechender Kanal, der neugierig auf die nächsten Videos macht.
Dieses Thema betrifft uns alle, genau deshalb gelingt der Einstieg so leicht. Mit einer sympathischen und nahbaren Art erklärt der Beitrag wissenschaftliche Zusammenhänge verständlich und zeigt, warum sie für den Alltag relevant sind. Die moderne Aufbereitung im Social-Media-Stil macht neugierig und lädt dazu ein, sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. Ein Beitrag, der zeigt, wie Wissenschaft auch neue Zielgruppen erreichen kann.
Gute Wissenschaftskommunikation braucht nicht immer Tempo, manchmal braucht sie vor allem Raum für ein Thema. Diesen Raum nutzt dieses Video mit einer hochwertigen visuellen Umsetzung und einer klaren Erzählweise, die auch komplexe Zusammenhänge verständlich macht. So entsteht ein ebenso fundierter wie sehenswerter Beitrag, der zeigt, welches Potenzial längere Videoformate für die Wissenschaftskommunikation haben.
Beim Young Scientist Award [short] bringen junge Forschende ihre Wissenschaft in weniger als drei Minuten auf den Punkt. Der gemeinsam mit dem Deutschen Zukunftspreis vergebene Award richtet sich an Studierende, Promovierende und Postdocs bis sechs Jahre nach der Promotion.
Die diesjährige Shortlist zeigt, wie vielfältig das aussehen kann: Die fünf Beiträge beschäftigen sich mit der Bedeutung von Emojis, der Zukunft der Landwirtschaft, digitaler Gewalt, Krebs-Früherkennung und Mikroplastik. Mal geht es um große gesellschaftliche Debatten, mal um überraschende Fragen aus dem Alltag und immer mit Wissenschaft im Mittelpunkt.
Es bleibt spannend: Unter diesen fünf Beiträgen verstecken sich auch der erste und zweite Platz des diesjährigen Wettbewerbs. Welche das sind, verraten wir aber noch nicht!
Emojis verschicken wir jeden Tag, über ihre Wirkung denken die wenigsten nach. Genau das macht dieser Beitrag auf sympathische Weise sichtbar. Mit einer authentischen Sprache und einer klaren Botschaft zeigt er, wie viel Kommunikation in den kleinen Symbolen steckt und warum sich ein genauerer Blick lohnt. Ein Video, das ein alltägliches Thema mit wissenschaftlichen Erkenntnissen verbindet und dabei Lust macht, die nächste Nachricht mit anderen Augen zu lesen.
Manche Forschungsgebiete bleiben viel zu oft unter dem Radar. Umso schöner, wenn ein Video genau dafür Begeisterung weckt. Mit spannenden Einblicken und gut erklärten Zusammenhängen öffnet es die Tür zu einem faszinierenden Forschungsfeld und macht Lust, noch tiefer einzutauchen. Die Begeisterung für die Forschung ist dabei in jeder Minute spürbar und steckt schnell an.
Wenn ein Thema die öffentliche Debatte bestimmt, hilft Wissenschaft dabei, genauer hinzuschauen. Genau das gelingt diesem Beitrag: Ausgehend von einem aktuellen Fall ordnet er das Thema digitale Gewalt verständlich ein und zeigt, welche Erkenntnisse die Forschung dazu bereithält. Die klare Sprache, die sorgfältige Quellenarbeit und der gelungene Transfer wissenschaftlicher Perspektiven machen das Video ebenso informativ wie relevant. Ein Beitrag, der zeigt, welchen Mehrwert Wissenschaft für gesellschaftliche Debatten leisten kann.
Komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären, gelingt diesem Beitrag auf überzeugende Weise. Mit einer klaren Erzählstruktur, anschaulichen Animationen und gut nachvollziehbaren Erklärungen führt das Video Schritt für Schritt durch das Thema. Die sorgfältig dokumentierten Quellen schaffen zusätzlich Transparenz und laden dazu ein, sich weiter mit den wissenschaftlichen Hintergründen zu beschäftigen. Ein Beitrag, der zeigt, wie anschaulich Wissenschaft vermittelt werden kann.
Gleich zu Beginn wird klar, wer hier spricht und warum dieses Forschungsthema so wichtig ist. Die persönliche Vorstellung schafft Nähe und macht neugierig auf die Wissenschaftlerin hinter der Forschung. Mit verständlichen Erklärungen gibt die Folge spannende Einblicke in ein hochaktuelles Thema und zeigt, wie Forschung dabei helfen kann, Schlagzeilen besser einzuordnen. So entsteht ein Format, das Wissenschaft persönlich und greifbar macht.
Es geht wieder los: Fast Forward Science startet in die nächste Runde! Ab sofort suchen wir kreative, überraschende und gut erzählte Wissenschaftskommunikation. Ihr erklärt Forschung auf YouTube, bringt wissenschaftliche Themen auf Social Media, erzählt sie im Podcast oder habt ein ganz eigenes Format gefunden? Dann zeigt uns, was ihr macht!
Auch 2026 wollen wir Wissenschaftskommunikation auszeichnen, die komplexe Themen verständlich macht, neue Perspektiven eröffnet und Menschen für Wissenschaft begeistert. Dabei geht es nicht darum, das größte Produktionsteam oder die aufwendigste Technik mitzubringen. Eine gute Idee und eine starke Umsetzung zählen.
Welcher Award passt zu euch?
Auch in diesem Jahr gibt es bei Fast Forward Science verschiedene Awards für unterschiedliche Formate und Zielgruppen.
Beim Young Scientist Award stehen Forschende selbst vor der Kamera. Studierende, Promovierende und Postdocs können ihre eigene Forschung vorstellen: entweder kurz und knackig beim Young Scientist Award [short] oder mit mehr Zeit zum Erklären und Eintauchen beim Young Scientist Award [long].
Der Audio Award gehört ganz den Geschichten fürs Ohr. Ob Podcast, einzelne Episode oder ein anderes Audioformat: Hier suchen wir Beiträge, die Wissenschaft so erzählen, dass man gerne noch ein bisschen länger zuhört.
Und wer gerade erst mit Wissenschaftskommunikation startet, hat ebenfalls Chancen auf eine Auszeichnung: Mit den Sonderpreisen für das Beste Debüt Video und Bestes Debüt Audio zeichnen wir Beiträge von Newcomer*innen aus, die mit ihrem ersten Video- oder Audiobeitrag direkt zeigen, was in ihnen steckt.
Ihr seid euch nicht sicher, ob euer Beitrag „wissenschaftlich genug“, professionell genug oder überhaupt das richtige Format für Fast Forward Science ist? Schaut euch die Kategorien und Teilnahmebedingungen an: Vielleicht passt euer Beitrag besser, als ihr denkt.
Fast Forward Science lebt von ganz unterschiedlichen Themen, Menschen und Erzählweisen. Also holt das Video aus dem Entwürfe-Ordner, reicht eure beste Podcastfolge ein oder setzt die Idee um, die schon viel zu lange auf eurer Liste steht.
Reicht euren Beitrag bis zum 30. April ein und werdet Teil von Fast Forward Science 2026! 🚀
Alle Informationen zu den Awards, Teilnahmebedingungen und zur Einreichung findet ihr hier.
Ende September fand die 12. Wettbewerbsrunde von Fast Forward Science ihren feierlichen Abschluss in der Archenhold-Sternwarte der Stiftung Planetarium Berlin. Es ist zwar schon ein Weilchen her, trotzdem möchten wir zum Jahresabschluss mit euch ein paar Impressionen einer wunderbaren Preisverleihung durchstöbern.
Eingeleitet wurde der Abend mit einer historischen Präsentation von Tim Florian Horn, dem Leiter der Stiftung Planetarium Berlin. Denn der Einsteinsaal, in dem die Veranstaltung stattfand, trägt ein historisches Gewicht. Am 02. Juni 1915 präsentierte Albert Einstein in diesem Saal seine Allgemeine Relativitätstheorie erstmals der Öffentlichkeit. Es war für uns von FFS eine große Ehre in diesem Jahr unsere zwölf Preisträger*innen in diesem Saal ehren zu dürfen.
Die Einleitung der Preisverleihung
Tim Florian Horn, Vorstand der Stiftung Planetarium Berlin
Die Preisverleihung fand im Einsteinsaal der Archenhold-Sternwarte statt
Begrüßung durch Benedikt Fecher
Moderiert wurde der Abend von Isabell Geidel und Cora Schäfer
Nach einer Begrüßung unseres Geschäftsführers Benedikt Fecher, stellte das Moderatorinnen-Duo aus TV-Redakteurin Isabell Geidel und Projektassistenz von Fast Forward Science Cora Schäfer das Programm der Preisverleihung vor. Zuerst sollten die Video-Kategorien verliehen werden, dann die Audio-Kategorien und zu guter Letzt: unser einmaliger Sonderpreis Energie. Jeder Programmpunkt wurde mit jeweils einer besonderen Laudatio eingeleitet. Alle zwölf Preisträger*innen wurden nach ihrer jeweiligen Preisübergabe kurz auf der Bühne interviewt.
Auf unserem Instagram haben sich die Preisträger*innen kürzlich nochmal einzeln vorgestellt. Alle preisgekrönten Beiträge könnt ihr hier auf unserer Website nochmal anschauen und anhören (was wir euch dringend ans Herz legen, falls ihr es noch nicht getan habt :-))! Weitere Infos zu den Preisträger*innen findet ihr auch hier in unserem Blog.
Die Video-Laudatio von Robert Lepenies
Prof. Dr. Robert Lepenies ist Professor für Heterodoxe und Plurale Ökonomik an der Karlshochschule in Karlsruhe. Er forscht zu Umweltpolitik, Nudging, Wirtschaftsethik, den Globalen Nachhaltigkeitszielen und Science-Policy Interfaces, hat aber auch das ein oder andere mal über Wisskomm selbst geforscht. Robert ist mehrjähriges Jury-Mitglied bei Fast Forward Science und führte uns in seiner Laudatio in eine Reise zu den breiten Möglichkeiten des Formats Video als Vermittlung von Forschung. Hier ein Ausschnitt aus Roberts mitreißender Hommage an die Preisträger*innen:
„Videos sind ein starkes Format, um Wissenschaft zu kommunizieren, weil sie uns mitten reinziehen in matschige Wälder, in hell erleuchtete Labore, an den Beginn des Universums, aber auch in blutige Kriminalfälle. Videos, Reels oder Shorts sind für die Wissenschaftskommunikation besonders, weil sie mehrere Ebenen zugleich adressieren: Information, aber auch Inszenierung. Sie verbinden Sprache, Bild, Ton, Rhythmus (…) und sie erklären Experimente nicht nur, sie bauen Vertrauen zu den Personen auf, die uns diese Experimente zeigen. Sie machen Wissenschaft glaubwürdig und greifbar.“
Galerie zur Verleihung der Video-Awards
Im Anschluss trat Anna Held auf die Bühne, seit 2019 hat sie in verschiedenen Rollen beim Stifterverband Projekte im Bereich Innovation, Hochschulpolitik, Future Skills und Open Data in der Forschung begleitet. Seit 2023 koordiniert sie beim Stifterverband die Geschäftsstelle des Deutschen Zukunftspreises. Der Deutsche Zukunftspreis ist der Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation. Er besteht seit 1997 und hat die Kategorie Young Scientist Award im Jahr 2020 mit ins Leben gerufen. Wir begrüßten Anna in einer Doppelrolle, einmal um den Deutschen Zukunftspreis zu vertreten und um als Jury-Mitglied von FFS die vier Preisträger*innen des Young Scientist Award zu verkünden.
Gleich danach verlieh das Moderatorinnen-Duo die zwei Preise für den Newcomer-Sonderpreis des Besten Debüt Video.
Anna Held verkündet die Preisträger*innen der Young Scientist Awards
Carolin Malmendier im Interview, sie gewann Platz zwei des YSA [long]
Dominik John freut sich sichtlich über seinen Pokal des Young Scientist Awards [long]
Robin Graber im Interview, er gewann mit seiner Frau Alicia Hückmann Platz zwei des YSA [short]
Merle Stoltenberg erhielt den Pokal des Young Scientist Awards [short]
Dr. Miriam Mulorz gewann den zweiten Platz des Besten Debüt Video
Dominik John nimmt beim Besten Debüt Video seinen zweiten Pokal entgegen
Die Audio-Laudatio von Maria Lorenz-Bokelberg
Die vier Audio-Preise wurden eingeleitet von einer Laudatio der Podcast-Pionierin Maria Lorenz-Bokelberg. Als Mitgründerin und Co-Geschäftsführerin der Berliner Podcast-Produktionsfirma Pool Artists, Speakerin und Beraterin gehört sie zu den prägendsten Akteurinnen der deutschen Podcast-Szene. Maria produziert Podcasts seit das Medium erst anfing zu boomen. Pool Artist produziert Formate für große Medienhäuser wie ZEIT ONLINE und die ARD sowie zahlreiche unabhängige Gesprächs-, Reportage- und Audiofeature-Podcasts. Maria setzt sich dafür ein, dass Podcasts mutiger, experimenteller und vielfältiger werden.
In ihrer Laudatio gab sie dem Publikum einen detaillierten Einblick in die faszinierende Arbeit als Jury-Mitglied bei Fast Forward Science und beteuerte die powervolle Kombination des Formats Podcast und der Wissenschaft:
„Audio und Podcast sind wirklich besonders, da wir in diesem Medium, wie kaum in einem anderen, sehr intensiv und konzentriert zuhören, das belegen auch Statistiken. (…) Wenn es einen Bereich gibt, in denen Menschen mal wirklich konzentriert zuhören sollten und der für die Gegenwart und die Zukunft der Erde, der Gesellschaft, unserer Miteinanders und so gut wie jeden Lebensaspekt wichtig ist, dann ist es die Wissenschaft. (…) Die heutigen Preisträger*innen der beiden Audio-Kategorien beweisen auf die beste Weise, dass Podcast und Wissenschaft einen besonderen Bond miteinander haben. „
Galerie zur Verleihung der Audio Awards
Die beiden Moderatorinnen übergaben die Preise des Audio Awards und des Besten Debüt Audios an vier eindrucksvolle Podcast-Folgen, die Wissenschaft anschaulich und spannend präsentieren.
Audio-Laudatio von Maria Lorenz-Bokelberg
Luca Bradley vom Podcast „Licht durch die Wand“
Hannah Schultes vom Podcast „Who Cares“
Dr. Henry Holland-Moritz, Jack Pop und Anne-Dorette Ziems vom Podcast „Wissen hinter den Kulissen“
Von links: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland, Prof. Dr. Katharina Philipowski, Natalie Mlynarski-Jung & Hans Levin vom Podcast „Unerhörtes Mittelalter“
Die poetische Energie-Laudatio von David Ohse
David Ohse ist Juror beim Sonderpreis Energie. Er hat Astrophysik studiert und arbeitet als Wissenschaftskommunikator sowohl an der Universität Bonn als auch für science 42. Um Wissenschaft zu kommunizieren, probiert er immer wieder neue Formate aus: Vom Physikshow-Musical über Brettspiele bis hin zum immersiven Escape Room. Außerdem ist er ein begeisterter Science Slamer. Sein poetisches Gespür stellte er auch in seiner Energie-Laudatio unter Beweis, in welcher er Fake News ermahnt und die wissenschaftliche Content Creation unsere Preisträger*innen belobigt:
„Energie. Sie umgibt uns, sie durchdringt uns, sie hält unsere Gesellschaft zusammen. (…) Wir schreiben das Jahr 2025. Das ganze Internet ist voll mit Desinformation, irreführenden Kampagnen gegen zukunftsfähige Energielösungen, unwissenschaftliche Beiträge über angebliche Gefahren der Energiewende, voll von Hasskommentaren gegen Forschende, die ihre Forschung publizieren. Das ganze Internet? Nein! Eine Gruppe von unbeugsamen, wissenschaftsaffinen Content-Creators gibt nicht auf und hört nicht auf Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch zu bringen. Denn Wissenschaft entsteht erst im Gespräch.“
Galerie zur Verleihung des Sonderpreis Energie
Zum krönenden Abschluss stand die Preisverleihung unseres Sonderpreis Energie an, der in diesem Jahr einmalig ausgeschrieben wurde. Für den Sonderpreis haben wir kreative, wissenschaftlich fundierte Multimedia-Beiträge gesucht, die sich mit Energie, nachhaltiger Ressourcennutzung und der Transformation unserer Energieversorgung beschäftigen.
Der Sonderpreis Energie ist durch die MVV Stiftung Zukunft ins Leben gerufen worden. Die gemeinnützige MVV Stiftung Zukunft hat ihren Sitz in Mannheim und setzt sich aktiv für den Übergang zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung ein, beispielsweise durch die Förderung von Bildungsinitiativen, Umweltprojekten und sozialen Innovationen.
Dr. Alina Lara Amann ist Vorstandsmitglied der MVV Stiftung Zukunft. Darüber hinaus leitet Alina Amann die Innovationsabteilung der MVV Energie AG, eines der führenden Energieunternehmen in Deutschland. Nach einer schönen Rede zur Entstehung des Preises verlieh sie die zwei letzten Preise des Abends, wobei Preisträgerin des zweiten Platzes Dr. Eva-Maria Grommes ihren Preis leider nicht persönlich entgegennehmen konnte. Stattdessen sendete sie uns per Video ein paar Grußworte in die Sternwarte.
Dr. Alina Lara Amann von der MVV Stiftung Zukunft verkündet die Preisträger*innen des Sonderpreis Energie
Dr. Eva-Maria Grommes konnte ihren Preis leider nicht persönlich entgegennehmen und sendete uns stattdessen ein Video zu
Patrick Niedermayer nimmt sichtlich erfreut seinen Pokal entgegen
Patrick Niedermayer im Interview
Wir sagen DANKE
Nach einer rundum gelungenen Veranstaltung fand der Abend im Foyer der Archenhold-Sternwarte seinen feierlichen Ausklang mit der 25-jährigen Jubiläumsfeier von Wissenschaft im Dialog!
Unser herzliches Dankeschön geht an Tim Florian Horn für die Möglichkeit, die Preisverleihung und Feier in den Räumen der Sternwarte auszurichten, sowie an Belgin Uzan für die wunderbare Betreuung und Organisation seitens der Stiftung Planetarium Berlin. Ein ganz besonderer Dank gilt unserer 31-köpfigen Jury, die mit großem Engagement – teilweise über mehrere Jahre hinweg – aus so vielen starken Wisskomm-Beiträgen die besten ausgewählt hat. Und natürlich danken wir allen Preisträger*innen für eure beeindruckenden Beiträge zur Wissenschaftskommunikation.
Wir im Fast Forward Science-Team sind noch immer erfüllt von diesem erfolgreichen Abend und freuen uns schon riesig auf die nächste Wettbewerbsrunde, denn sie steht bereits vor der Tür! Im Februar öffnen wir wieder die Tore für eure kreativen Video- und Audio-Beiträge rund um die Wissenschaft. Seid ihr bereit?
Fast Forward Science 2025 war mit 165 Einreichungen eines unserer beitragsreichsten Jahre. Für das Beste Debüt Audio wurden 41 Beiträge eingereicht. Unsere Jury hat sich dabei insgesamt über 26 Stunden an Audio-Material angehört! Unter so vielen Hörbeiträgen die besten auszulesen ist nicht einfach.
Die Kategorie BESTES DEBÜT AUDIO zeichnet auch in diesem Jahr wieder wissenschaftsbegeisterte Newcomer*innen im Podcasting aus. Einziges Kriterium: die erste Podcast-Folge des Kanals durfte nicht älter als ein Jahr sein.
Wir stellen euch nun die fünf favorisierten Beiträge unserer Jury des Besten Debüt Audio vor. Neben den zwei preisgekrönten Beiträgen, präsentieren wir euch in dieser Shortlist noch drei weitere Podcast-Folgen, die absolut hörenswert sind. In einer Folge geht es um gruselige Zombie-Parasiten in unserem Gehirn. Ein Beispiel für richtig gutes Storytelling bietet eine Folge über das Verschwinden der 43 Studenten von Ayotzinapa in Mexico. Viel Freude beim Anhören und Eintauchen!
Podcast: Doctopus: Der Wissenspodcast mit Dora und Dominic
Neuroparasitismus trifft Wissenschaftskommunikation mit Witz und Tiefgang: Diese Podcast -Folge überzeugt durch eine spannende Themenwahl, eine starke inhaltliche Struktur und die angenehm dynamische Art der beiden selbsternannten „Laber-Nerds“ Dora und Dominik. Besonders gelungen sind die vielseitigen Perspektiven, die geschickte Einbindung einer Metadiskussion zu Pseudowissenschaft und die sorgfältig gestalteten Shownotes. Ein klassisches Podcast-Format, das durch Persönlichkeit, kluge Aufbereitung und spürbare Begeisterung überzeugt.
Zwei sympathische Hosts, ein Herzensthema und ein souverän geführtes Gespräch: Diese Podcast-Folge überzeugt mit Struktur, persönlicher Note und fachlicher Tiefe. Mit hörbarer Begeisterung nehmen Eva und Anabel die Zuhörer*innen mit zum arktischen Observatorium HAUSGARTEN, wo seit 1999 ökologische Veränderungen in der Framstraße erforscht werden. Anschaulich und fesselnd erklären sie die Arbeit an Bord der Polarstern, die jährliche Probenahme und warum Langzeitbeobachtungen wie diese im Klimawandel so wichtig sind.
Podcast: von Jun.-Prof. Dr. Jenny Augustin (HHU Düsseldorf / Uni Osnabrück)
Mit viel Sorgfalt und klarem erzählerischem Konzept widmet sich dieser Podcast einem schmerzhaften, immer noch aktuellen Thema: dem Verschwinden der 43 Studenten von Ayotzinapa. Die Folge überzeugt durch eine gelungene Mischung aus Information, Kontext und persönlichem Zugang. Daneben wird die Dynamik mit einer passenden Musik untermalt. Die Gestaltung ist durchdacht und kreativ umgesetzt, für unsere Jury ein gelungenes Beispiel für gut erzählte Wissenschaftskommunikation.
Podcast: Unerhörtes Mittelalter: Vormoderne Erzählungen und warum man sie unbedingt kennen sollte
Host Hans Levin
Host Natalie Mlynarski-Jung
Titelbild „Unerhörtes Mittelalter“
Diese Folge ist eine Seltenheit: Sie bringt mittelalterliche Literatur in die Gegenwart – klug erzählt, zugänglich und mit hörbar viel Liebe fürs Detail. Die Kombination aus erzählerischen Elementen, gezielt eingesetzten Sounds und solider Diskussion ist stimmig und gut aufbereitet. Komplexe Themen wie Treue, Moral und Gewalt werden mit kritischer Haltung beleuchtet, ohne belehrend zu wirken. So entsteht ein Podcast, der zeigt, wie spannend und relevant Mediävistik heute sein kann. Auch (und gerade) für alle, die damit sonst wenig Berührung haben. Natalie und Hans sind Preisträger*innen beim Besten Debüt Audio.
Kann ein Igel wirklich mit Überschallgeschwindigkeit rennen? In dieser Folge trifft Popkultur auf Physik und zwar auf die unterhaltsamste Art. Die drei Hosts Jack Pop, Anne-Dorette Ziems und Henry Holland-Moritz glänzen mit spürbarer Begeisterung, unterhaltsamer Chemie und einem klaren Gespür dafür, wie man Popkultur clever mit Wissenschaft verknüpft. Besonders stark: der durchdachte Aufbau, die liebevoll gestalteten Extras wie Shownotes und Kapiteltrenner und der ganz eigene Ton als Alleinstellungsmerkmal. Ein Debüt, das sich sehen (und hören) lassen kann und einen Preis ergattern konnte beim Besten Debüt Audio!
In der diesjährigen Wettbewerbsrunde von Fast Forward Science hat sich gezeigt wie gut der Einstieg in die Wissenschaftskommunikation gelingen kann! In der Kategorie Bestes Debüt Video durfte die Jury Beiträge bewerten, die durch frische Perspektiven, kreative Ideen und kluge Umsetzungen überzeugt haben, auch wenn die Creator*innen zum ersten Mal vor oder hinter der Kamera standen.
Der Sonderpreis Bestes Debüt Video richtet sich an alle, die ihre wissenschaftlichen Inhalte als Videos auf Social Media teilen und gerade erst damit angefangen haben! Der erste Beitrag des Kanals darf dabei nicht älter als ein Jahr sein. Entscheidend bei der Bewertung ist nicht die technische Perfektion, sondern allein die Fähigkeit, komplexe Themen spannend, verständlich und zielgruppengerecht aufzubereiten.
Neben den tollen Beiträgen der Finalist*innen möchten wir euch noch drei weitere Jury-Favoriten vorstellen, die es auf die Shortlist geschafft haben. Bei Fast Forward Science darf man sich mit dem selben Beitrag für verschiedene Kategorien bewerben, solange die jeweiligen Kriterien zutreffen. Lustigerweise gibt’s daher bei den Jury-Favoriten des Besten Debüts Video einige Dopplungen mit den Favorit*innen anderer Kategorien. Mit dabei in dieser Shortlist: ein animiertes Video, das eine der größten offenen Fragen der Physik erklärt. Ein kurzweiliges Reel über die Grenzen von Hautpflege-Apps. Ein forensisch-linguistisches Krimi-Experiment. Ein informativer Beitrag über Autoimmunerkrankungen. Und ein kreativer Blick auf die Zukunft der Röntgentechnologie. Fünf ganz unterschiedliche Beiträge als starke Debüts.
Helfen Hautpflege-Apps wirklich oder führen sie eher in die Irre? In diesem kompakten Reel zeigt Emily Herbrich auf, warum die isolierte Bewertung einzelner Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten wissenschaftlich oft wenig Sinn ergibt. Besonders gelungen ist für unsere Jury die Einordnung von Fehlinformationen und der differenzierte Blick auf komplexe Formulierungen. Ein inhaltlich starkes Social-Media-Format mit klarem Mehrwert und verständlicher Aufbereitung.
Diabetes, Rheuma oder Schuppenflechte – Autoimmunerkrankungen betreffen Millionen Menschen weltweit, bleiben aber oft unheilbar. In diesem sehr gut recherchierten und detailreichen Beitrag erklärt die Creatorin Dr. Miriam Mulorz verständlich, wie es dazu kommt, dass unser Immunsystem den eigenen Körper angreift, welche Krankheitsbilder es gibt und wie die Wissenschaft an neuen Therapien forscht. Ihre starke Präsenz vor der Kamera, gepaart mit hohem inhaltlichem Anspruch und sichtbarem grafischen Potenzial, machen das Video zu einem ambitionierten Debüt. Ein informativer Beitrag mit viel Tiefe. Miriam ist eine der Preisträger*innen vom Besten Debüt Video.
Was nach Krimi klingt, ist echte Wissenschaft: Dieser kreative Kurzbeitrag öffnet das Tor zur forensischen Linguistik – einem spannenden, aber kaum bekannten Forschungsfeld. Anhand eines fiktiven Kriminalfalls wird unterhaltsam und verständlich gezeigt, wie Sprache helfen kann, Verbrechen aufzuklären. Die Mischung aus spielerischem Zugang und sachlicher Tiefe überzeugt, ebenso wie die frische, visuell sehr schöne Umsetzung. Ein kurzweiliges Debüt, das neugierig macht und Lust auf mehr linguistische Detektivarbeit weckt. Hinter dem Beitrag stehen Alicia Hückmann, die an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg im Fach Deutsch zu Rechtschreibung und ihrer Didaktik promoviert, und Robin Graber, Masterabsolvent in Medienwissenschaften, der aktuell ganz klassisch „irgendwas mit Medien“ bei einer Unternehmensberatung macht. Alicia und Robin sind Preisträger*innen beim Young Scientist Award [short].
Nach allem, was wir über Physik wissen, hätte das Universum direkt nach dem Urknall leer bleiben müssen – Materie und Antimaterie hätten sich gegenseitig ausgelöscht. Warum es trotzdem nicht so kam und weshalb wir heute überhaupt existieren, erklärt dieser technisch und grafisch schön umgesetzte Animationsbeitrag. Komplexe physikalische Prozesse werden von Carolin Malmendier anschaulich und klar vermittelt, mit einem eigenständigen Stil, der sofort ins Auge fällt. Ein rundum überzeugendes Debüt, das Lust auf weiteren Content macht. Carolin Wissenschaftskommunikatorin und Journalistin und gewann mit ihrem Beitrag einen der zwei Preise vom Young Scientist Award [long].
Warum sind Röntgenaufnahmen trotz technischer Fortschritte immer noch schwarz-weiß und wie arbeitet die moderne Forschung daran, das zu ändern? Wie könnten farbliche Röntgendarstellung sogar bei der Früherkennung von Krebs helfen? Ein beeindruckender Beitrag, der mit einem starken Stil und einer klaren inhaltlichen Linie überzeugt. Dominik John setzt die thematische Bandbreite seines Videos kreativ und zugänglich um, sowohl für Fachinteressierte als auch für ein breiteres Publikum. Ein starkes Debüt mit echtem Reichweitenpotential! Dominik sahnt in diesem Jahr mit deinem Beitrag bei Fast Forward Science doppelt ab! Er ist sowohl Preisträger vom Besten Debüt Video als auch vom Young Scientist Award [long].
In der diesjährigen Wettbewerbsrunde von Fast Forward Science fiel unserer Jury die Entscheidung besonders schwer – so viele spannende, kreative und gut gemachte Videos haben sie beeindruckt!
Der Young Scientist Award long wird gemeinsam mit dem Deutschen Zukunftspreis vergeben und richtet sich an Studierende, Promovierende und Postdocs (bis sechs Jahre nach der Promotion). Gesucht werden Video-Beiträge über drei Minuten, in denen Forschung auf anschauliche und spannende Weise möglichst vielen Menschen nähergebracht wird. Egal, ob die Teilnehmenden neu in der Social-Media-Welt sind oder schon zwanzig Videos produziert haben – entscheidend ist, dass sie ihre Lieblingswissenschaft packend präsentieren.
Neben den wunderbaren Beiträgen der Finalist*innen stellen wir euch noch drei weitere Videos vor, die es auf die Favoriten-Liste unserer Jury geschafft haben. Ein clever animiertes Lernformat, Stromspeicherlösungen für die Energiewende und ein hochprofessioneller Kurzfilm über die Wirkung des „gaze“ – diese Videos zeigen, wie kreativ, vielfältig und relevant Wissenschaftskommunikation im Bewegtbild stattfinden kann:
Kanal: Center for Diversity, Media, and Law – DiML
Beyond the Gaze imaginiert, was Medien sein könnten und wie wir sie gestalten können als ein Raum, in dem jede*r einen Platz findet. Der Kurzfilm von Studierenden unter der Leitung von Prof. Greta Olson untersucht, wie „the gaze“ – weiße, kolonialistische, cis-hetero-patriarchale und ableistische Perspektiven in Medien vermittelt wird. Der Film zeigt Methoden auf, um Diskriminierung in Repräsentation, Produktion und Rezeption zu adressieren und macht anhand von Kameraarbeit, Schnitt und Ton sichtbar, wie Medienerfahrungen gesteuert werden. Protagonist*innen mit verschiedenen Perspektiven berichten, wie „the gaze“ sie persönlich beeinflusst hat und wie man Medien genießen kann, ohne bestehende Hierarchien zu naturalisieren.
Für unsere Jury sticht der Beitrag deutlich heraus; er sei höchstprofessionell umgesetzt, wie ein Kurzfilm inszeniert, mega spannend und adressiere ein wichtiges Thema. Die gigantische Produktionsqualität macht Sozialwissenschaften greifbar und relevant.
Was passiert, wenn die Sonne untergeht und der Wind sich legt – aber der Strombedarf steigt? Die Energiewende steht und fällt mit der Frage, wie wir erneuerbare Energie speichern können. In seinem Video nimmt Julian Witusch uns mit auf eine Reise durch die Welt der Stromspeicherung: Ob Lithium-Ionen-Batterien, Wasserstoff oder Gravitationsspeicher – alles wird verständlich erklärt, wissenschaftlich fundiert und visuell anschaulich. Für unsere Jury ein super Video: sehr verständlich formuliert, gut illustriert, mit klarer Storyline und vorbildlicher Quellenangabe. Besonders gefällt die Aktivierung der Zuschauer: „Was denkst du? Was könntest du tun?“ Ein aktuelles Thema, das die Herausforderungen der Energiewende greifbar macht.
In einer zunehmend digitalisierten Welt wird selbstorganisiertes Lernen immer wichtiger – doch oft wird es nicht konkret vermittelt. In ihrem animierten Comicfilm für 10- bis 14-Jährige zeigt ein vierköpfiges Team, wie Kinder ihre eigenen Lernprozesse steuern können. Ein Kind tauscht sich mit einem wissensreichen Roboter aus und entdeckt mit ihm die Phasen des selbstregulierten Lernens nach Zimmermann – anschaulich, praxisnah und mit konkreten Tipps. Die Künstlerin Solveig Gresselmeyer gestaltet den Comic, während Garvin Brod, Jasmin Breitwieser und Lea Nobbe vom Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) die wissenschaftliche Expertise einbringen. Für unsere Jury insgesamt gut gemacht und ansprechend animiert: Der Roboter als zentrale Figur funktioniert hervorragend, der Comic-Stil ist cool, die Inhalte klar strukturiert und gut verständlich, dazu kommt eine vorbildliche Quellentransparenz.
Warum gibt es uns eigentlich? Nach den Regeln der Physik hätten sich Materie und Antimaterie kurz nach dem Urknall vollständig gegenseitig auslöschen müssen – und das Universum wäre leer geblieben. In ihrem animierten Video nimmt Preisträgerin Carolin Malmendier uns mit zu den allerersten Sekunden nach dem Urknall und erklärt, welche physikalischen Prozesse dafür gesorgt haben könnten, dass ein kleiner Überschuss an Materie übrig blieb. Mit klaren Bildern, gutem Storytelling und viel physikalischem Know-how macht sie eines der größten Rätsel des Kosmos greifbar. Für unsere Jury: richtig gut – auch für Nicht-Naturwissenschaftler*innen bestens verständlich, sprachlich gut begleitet und visuell stark umgesetzt.
In dem Beitrag nimmt uns Preisträger Dominik John mit in die faszinierende Welt der medizinischen Bildgebung und geht einer Frage nach, die wir uns vielleicht alle schon mal gestellt haben: Warum sind Röntgenbilder eigentlich immer noch schwarz-weiß? In seinem Video zeigt er, wie neue Technologien und KI-gestützte Bildverarbeitung schon bald beim Röntgen Farbe ins Spiel bringen könnten. Das Ziel: noch mehr Details sichtbar machen und Krankheiten wie Krebs früher erkennen. Fachlich top, anschaulich erklärt und mit spürbarer Begeisterung. Für unsere Jury ein klarer Favorit: sehr gut illustriert, mit klar beschriebenen Anwendungsfeldern und einer fundierten Darstellung der dahinter liegenden Wissenschaft – ein starkes Debüt für seinen jungen Kanal!
Es ist offiziell – die Gewinner*innen von Fast Forward Science 2025 stehen fest! 🎉 Nach Wochen voller Spannung hat die Jury ihre Entscheidung getroffen, und wir können endlich verraten, welche Beiträge in diesem Jahr das Rennen gemacht haben.
Von spannenden Einblicken in die Welt der Ökologie über knifflige Rätsel der Physik bis hin zu Podcast-Reportagen, die uns in längst vergangene Zeiten entführen – die diesjährigen Preisträger*innen zeigen, wie kreativ, mutig und inspirierend Wissenschaftskommunikation sein kann.
Ausgezeichnet werden herausragende Beiträge, die wissenschaftliche Themen spannend, verständlich und innovativ kommunizieren in sechs verschiedenen Kategorien. Die Preisträger*innen 2025 beweisen eindrucksvoll: Forschung ist nicht nur etwas für Laborkittel – sie findet auf YouTube, Instagram und im Podcast statt. Hier sind die Finalist*innen von Fast Forward Science 2025:
Der Young Scientist Award short wird gemeinsam mit dem Deutschen Zukunftspreis vergeben und richtet sich an Studierende, Promovierende und Postdocs (bis sechs Jahre nach der Promotion). Der erste Platz ist mit 2.000 € dotiert und der zweite Platz ist mit 1.000 € dotiert. Prämiert werden:
Alicia Hückmann & Robin Graber
Beitrag:Linguistik studieren – und dann? Mit Sprache auf Verbrecherjagd YouTube:Verbzweitstellung Was genau macht man eigentlich mit einem Linguistikstudium? Alicia Hückmann und Robin Graber beantworten diese Frage mit einem unterhaltsamen Krimi zur forensischen Linguistik. In dem fiktiven Kriminalfall veranschaulichen sie, wie Sprachwissenschaftler:innen helfen können, Täter zu überführen – etwa durch die Analyse von Drohbriefen oder WhatsApp-Nachrichten. Der Beitrag macht ein Nischenthema der angewandten Linguistik greifbar, spannend und überraschend relevant und öffnet die Tür in ein wenig bekanntes Forschungsfeld.
Robin Graber & Alicia Hückmann
Merle Stoltenberg
Beitrag:Habitatfragmentierung Instagram:Umwelt verstehen Merle Stoltenberg ist Bachelorstudentin der Geographie mit botanischem Schwerpunkt an der CAU Kiel und macht Ökologie auf Instagram erlebbar. In ihrem prämierten Instagram-Reel erklärt sie anschaulich, was mit „Habitatfragmentierung“ gemeint ist: Die Zerschneidung ursprünglich zusammenhängender Lebensräume durch Straßen, Siedlungen oder Landwirtschaft. Sie zeigt, warum das ein Problem für die Artenvielfalt ist, wie Tiere unter isolierten Lebensräumen leiden und wie ökologische Trittsteine oder Grünbrücken Abhilfe schaffen können. Ihr Format ist kurzweilig, fachlich fundiert und lädt ein, Ökologie nicht nur im Labor, sondern draußen mit Gummistiefeln zu entdecken.
Der Young Scientist Award long wird gemeinsam mit dem Deutschen Zukunftspreis vergeben und richtet sich an Studierende, Promovierende und Postdocs (bis sechs Jahre nach der Promotion). Der erste Platz ist mit 2.000 € dotiert und der zweite Platz ist mit 1.000 € dotiert. Prämiert werden:
Dominik John
Beitrag:Warum sind Röntgenbilder (immer noch) schwarz-weiß? Kanal:Dominik John Dominik John nimmt uns mit in die faszinierende Welt der medizinischen Bildgebung und geht einer Frage nach, die wir uns vielleicht alle schon mal gestellt haben: Warum sind Röntgenbilder eigentlich immer noch schwarz-weiß? In seinem Video zeigt er, wie neue Technologien und KI-gestützte Bildverarbeitung schon bald beim Röntgen Farbe ins Spiel bringen könnten. Das Ziel: noch mehr Details sichtbar machen und Krankheiten wie Krebs früher erkennen. Fachlich top, anschaulich erklärt und mit spürbarer Begeisterung. Für unsere Jury ein starkes Debüt für seinen jungen Kanal!
Dominik John
Carolin Malmendier
Beitrag:Eigentlich dürften wir nicht existieren Kanal:science_caro Warum gibt es uns eigentlich? Nach den Regeln der Physik hätten sich Materie und Antimaterie kurz nach dem Urknall vollständig gegenseitig auslöschen müssen und das Universum wäre leer geblieben. In ihrem animierten Video nimmt Carolin Malmendier uns mit zu den allerersten Sekunden nach dem Urknall und erklärt, welche physikalischen Prozesse dafür gesorgt haben könnten, dass ein kleiner Überschuss an Materie übrig blieb. Mit klaren Bildern, einem guten Storytelling und viel physikalischem Know-how macht sie eines der größten Rätsel des Kosmos greifbar.
Der Audio Award prämiert interessante, verständliche und zielgruppengerechte Hörbeiträge, die aktuelle Wissenschaft und Forschung zum Thema haben. Der erste Platz ist mit 2.000 € dotiert und der zweite Platz ist mit 1.000 € dotiert. Prämiert werden:
Janine Funke, Hannah Schultes, Gina Fuhrich
Beitrag:Nichts geht ohne Oma und Opa? Großeltern als Care-Ressource in Krisenzeiten Podcast:Who Cares? Ökonomie und Sorgearbeit in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der BRD Der Podcast „Who Cares“ ist im Rahmen des Forschungsprojekts “Zeit mit (Groß-)Vätern. Zeitbudgets und Formen männlicher (Groß-)Elternschaft nach dem Boom” der Gerda Henkel Stiftung entstanden. In dieser Folge beleuchten die Historikerinnen Hannah Schultes, Gina Fuhrich und Janine Funke die Rolle von Großvätern in der Familienfürsorge seit 1945 – ein bislang wenig beachtetes Thema. Sie rekonstruieren historische Entwicklungen anhand wissenschaftlicher Studien und Zeitzeugeninterviews und zeigen, wie sich das Bild des „sorgenden Großvaters“ gewandelt hat vom distanzierten Patriarchen hin zum aktiven Betreuer. Der Podcast verbindet historische Tiefe mit gegenwärtiger Relevanz und ist dabei sowohl journalistisch stark als auch empathisch erzählt.
Janine Funke
Dr. Gina Fuhrich
Hannah Schultes
Moritz Löhn & Luca Bradley
Beitrag:Die Anfänge Podcast:Licht durch die Wand In dieser Folge begleiten die Studierenden Moritz und Luca die Anfänge des Licht-durch-die-Wand-Experiments am DESY. Gemeinsam mit Axel Lindner, einem der führenden Wissenschaftler dahinter, erzählen sie, wie aus einer kühnen Idee ein echtes Forschungsprojekt wurde mit allen Hindernissen, Erfolgen und Aha-Momenten. Dabei geht es um die Suche nach Dunkler Materie, eine der größten offenen Fragen der Physik. Persönliche Geschichten, packende Musik und ein klug aufgebauter Spannungsbogen machen diese Folge zu einer Wissenschafts-Doku für die Ohren.
Moritz Löhn und Luca Bradley im DESY-Beschleunigertunnel, in dem das „Licht durch die Wand Experiment“ aus dem Podcast aufgebaut ist. Foto: Marta Mayer, DESY
Der Bestes Debüt Audio Award zeichnet Newcomer*innen der Wissenschaftskommunikation aus, die Wissenschaft und Forschung in Audiobeiträgen kommunizieren. Der erste und der zweite Platz sind jeweils mit einem Content-Beratungsgespräch dotiert. Prämiert werden:
Jack Pop, Anne-Dorette Ziems, Henry Holland-Moritz
Beitrag:Sonic the Hedgehog oder warum wir alle schon einen blauen Igel gesehen haben Podcast:Wissen hinter den Kulissen Kann ein Igel wirklich so schnell sein wie Sonic? Und was passiert mit einem Körper bei Überschallgeschwindigkeit? Der Wissenschafts-Check von Jack, Anne-Dorette und Henry geht unterhaltsam wie fundiert der Physik und Biologie hinter dem blauen Videospiel-Helden auf den Grund. Der Podcast-Stil ist popkulturell, spritzig und verliert dabei aber nicht an wissenschaftlichen Fakten – ein starkes Debüt für Science-Entertainment für unsere Jury.
Titelbild des Podcasts „Wissen hinter den Kulissen“
Natalie Mlynarski-Jung & Hans Levin
Beitrag:Der Preis der Treue Podcast:Unerhörtes Mittelalter In dieser Folge wird eine Erzählung aus dem Spätmittelalter lebendig nacherzählt: Eine Kaufmannsfrau wird auf ihre Treue geprüft – doch was bedeutete Treue zu der damaligen Zeit wirklich? Und was heute? Natalie und Hans verbinden szenische Inszenierungen mit einem anregenden Gespräch mit den Expertinnen Dr. Katharina Philipowski und Prof. Dr. Franziska Wenzel, um zentrale moralische und gesellschaftliche Fragen zu beleuchten. Der Podcast beweist, wie lebendig und überraschend modern mittelalterliche Literatur sein kann.
Der Bestes Debüt Video Award zeichnet Newcomer*innen der Wissenschaftskommunikation aus, die Wissenschaft und Forschung in Videobeiträgen kommunizieren. Der erste und der zweite Platz sind jeweils mit einem Content-Beratungsgespräch dotiert. Prämiert werden:
Dr. Miriam Mulorz (Mimi)
Beitrag:Autoimmunerkrankungen: Der Killer im Körper Kanal:Mimi.Molar Mimi erklärt auf ihrem YouTube-Kanal medizinische Zusammenhänge klar und nahbar. In diesem Video beleuchtet sie, wie das Immunsystem bei Autoimmunerkrankungen den eigenen Körper angreift – von Diabetes über Rheuma bis zu Schuppenflechte. Sie erklärt immunologische Grundlagen, aktuelle Therapiemöglichkeiten und gibt einen Ausblick auf neue Forschungsansätze wie Gentherapien oder mikrobiombezogene Strategien. Das Video überzeugte unsere Jury durch medizinische Tiefe, empathische Ansprache und modernes Storytelling.
Dr. Miriam Mulorz (Mimi)
Dominik John
Beitrag:Warum sind Röntgenbilder (immer noch) schwarz-weiß? Kanal:Dominik John Doppelsieg für Dominik John: Auch in der Kategorie „Bestes Debüt Video“ überzeugte sein Beitrag über die Farbgebung von Röntgenbildern die Jury. Ein starkes Zeichen dafür, wie erfolgreich wissenschaftliche Kommunikation auch schon beim ersten Versuch sein kann.
Der Sonderpreis Energie wird gemeinsam mit der MVV Stiftung Zukunft vergeben und prämiert kreative Multimedia-Beiträge rund um Energie, Nachhaltigkeit und Energiewende. Der erste Platz ist mit 2.000 Euro dotiert und der zweite Platz ist mit 1.000 Euro dotiert. Prämiert werden:
Patrick Niedermayer
Beitrag:Deutschland spart überraschend 7 % Wasser ein – Nebeneffekt des Atomausstiegs Kanal:PatrickNiedermayer Patrick zeigt eine wenig bekannte, aber sehr ermutigende Entwicklung: Durch den Atomausstieg ist der Wasserverbrauch in Deutschland deutlich gesunken – ein positiver Nebeneffekt der Umstellung auf erneuerbare Energien, die weniger Kühlwasser brauchen. Er vermittelt diese News mit einer persönlichen, optimistischen Erzählweise, transparenter Quellenlage und starker visueller Umsetzung. Sein Kanal liefert regelmäßig solche „Happen Hoffnung“ – faktenbasiert und motivierend.
Patrick Niedermayer
Dr. Eva-Maria Grommes
Beitrag:Atomstrom aus dem Ausland Kanal:energiewende.erklaert In einem differenzierten Beitrag erklärt Eva-Maria Grommes, warum Stromimporte aus dem Ausland – inklusive französischem Atomstrom – kein Grund zur Sorge sind. Sie erläutert den europäischen Strommarkt, Marktmechanismen, Preisdynamiken und warum Importe manchmal sinnvoll sind. Ihr Beitrag bietet eine faktenreiche Einordnung, räumt mit Mythen auf und zeigt gleichzeitig, wie der Ausbau der Erneuerbaren für langfristige Unabhängigkeit sorgt. Fundiert, verständlich, konstruktiv.
Eva-Maria Grommes Foto: Dominik Flohr
Glückwunsch!
Wir gratulieren allen ganz herzlich und legen euch ihre Beiträge wärmstens ans Herz: Hört rein, schaut rein, lasst euch begeistern! Wer den ersten oder zweiten Platz belegt hat, erfahrt ihr allerdings erst bei der feierlichen Preisverleihung am 27. September in Berlin. 🏆
Alle, die in diesem Jahr keinen Preis gewonnen haben oder bislang noch nicht teilgenommen haben, sind herzlich eingeladen, sich 2026 zu bewerben. Wir freuen uns schon jetzt auf eure Ideen! 🚀
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Fast Forward Science zelebriert unterhaltsame und fundierte Beiträge auf Social Media, die sich mit aktueller Wissenschaft und Forschung beschäftigen. Der Multimedia-Wettbewerb ist ein gemeinsames Projekt von Wissenschaft im Dialog und dem Stifterverband.
Neben unserem neuen Sonderpreis Energie widmet sich auch dasWissenschaftsjahr 2025 unter dem Motto „Zukunftsenergie“ den Herausforderungen und Chancen der Energiewende!
Wie gelingt eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung für alle? Welche Technologien kommen dabei zum Einsatz, welche eventuell in der Zukunft? Unter anderem diesen Fragen geht das Wissenschaftsjahr auf den Grund. Das Wissenschaftsjahr ist eine Initiative vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)und Wissenschaft im Dialog.
Neben der Forschung zu erneuerbaren Energien behandelt das Wissenschaftsjahr 2025 auch folgende Themenbereiche: Wasserstoff, Batterien und Speicher, Geothermie, Fusionsenergie, Digitalisierung in der Energiewende und Photovoltaik.
Mit interaktiven Ausstellungen, spannenden Förderprojekten und einem breiten Mitmach-Programm will das BMFTR im Rahmen des Wissenschaftsjahres die Energieforschung erlebbar machen und zum Mitdenken und Mitmachen einladen. Ein besonderes Highlight: dieMS Wissenschaft, ein schwimmendes Science Center, das ab Mai durch rund 30 Städte tourt und das Thema „Zukunftsenergie“ für alle Altersgruppen spielerisch erfahrbar macht.
Übrigens fand auf der MS Wissenschaft die Preisverleihung von Fast Forward Science 2024 statt!
Ein Blick in Richtung Zukunft
Das Wissenschaftsjahr 2025 zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und dynamisch die Forschung zur Zukunftsenergie ist und wie wichtig es ist, dass wir alle daran teilhaben. Denn die Energiewende gelingt nur gemeinsam: durch Wissen, Innovation und den Mut, neue Wege zu gehen.