Magnetismus hoch 4

An einem gemütlichen Sonntagnachmittag, während man kaffeetrinkend auf der Couch sitzt und sich mit dem Magnetfeld der Erde auseinandersetzt: Dem Magnetfeld der Erde? Ja, richtig, dem Magnetfeld der Erde. Was wissen wir eigentlich darüber? Und was würde passieren, wenn die Erde nun plötzlich – sagen wir – durch geheimnisvolle Mächte, ein viel stärkeres Magnetfeld aufbauen würde?

Das Video Magnetismus hoch 4 von Daniel Laumann, vom Institut für Physikdidaktik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und dem Illustrator Matthias Ries nimmt uns mit, in ein ganz besonderes Gedankenexperiment. Unschuldig und nichtsahnend beginnt alles auf der Couch in einer Wohnküche. Der sympathische Protagonist hat zunächst nur den Wunsch nach noch mehr Kaffee, doch was sich daraus dann entwickelt, hält überraschende Wenden bereit. Dabei lernen wir vieles über Magneten und ihr Wirkweise. Und beginnen ein Gedankenexperiment: Nehmen wir einmal an, wir würden das Erdmagnetfeld verstärken wollen. Nehmen wir weiter an, in unserem Keller würde sich ein Labor befinden, welches uns Zugang zu den Erdströmen ermöglichen würde und wir hätten eine Maschine, um diese Ströme zu beschleunigen, dann… Ach, schaut euch doch lieber selbst dieses Finalistenvideo an und erfahrt, wie die Geschichte aus geht!

Gewinnspielfrage: Wie würde sich Aluminium in einem stärkeren (aber nicht ganz starken) Erdmagnetfeld verhalten?

Und so funktioniert das Online-Voting:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und bewertet es auf YouTube! Denn „Magnetismus hoch 4“ gehört zu den 24 Finalisten von Fast Forward Science 2016, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten. Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

VI

“Futures made of virtual insanity now / Always seem to be governed by this love we have for / Useless, twisting, of our new technology” – das hat Jamiroquai schon 1996 in Virtual Insanity gesungen. Kann sich noch jemand an 1996 erinnern? Damals hatten die wenigsten Menschen in Europa Internet, telefoniert wurde übers Festnetz und Autos fuhren ausschließlich mit Sprit. Wer sich heute diesen Song anhört, kann auf die Idee kommen, bereits in Jamiroquais Zukunft zu leben. Virtual Reality Brillen, Drohnen, Elektroautos – alles schon bekannt.

VI, der fast gleichnamige Beitrag des Architekten und Videokünstlers Adam Maj, fragt, wie sich durch smarte Technologien unsere Wahrnehmung und unser Zugang zu Wissen verändert. Statt Erklärungen setzt dieses poetische Video auf die atmosphärische Kraft von Bildern und Musik und konnte gerade dadurch unsere Jury überzeugen. Als Zuschauer sehen wir die Welt durch die Augen des Protagonisten. Wir sind auf dem Weg in die Bibliothek. Berliner und Architekturinteressierte erkennen das Grimm-Zentrum an der Friedrichstraße. Dort geht es auf die Suche nach Informationen zur Geschichte von Schloss Sanssouci. Digitale Informationscluster können einfach eingeblendet werden und wenn es sein muss, ist es möglich aus der Tür im Grimm-Zentrum direkt in den Schlosspark zu treten, wo plötzlich eine junge Frau im Park auftaucht und das Herz immer lauter pocht. Ist das noch unsere Gegenwart? Und als dann die VR-Brille abgenommen wird… Aber seht doch selbst. Es lohnt sich unbedingt, finden wir.

Gewinnspielfrage: Auf welche literarische Dystopie wird in VI angespielt?

Und so funktioniert das Online-Voting:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und bewertet es auf YouTube! Denn „VI“ gehört zu den 24 Finalisten von Fast Forward Science 2016, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten. Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

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Quantenphysik – abhörsicher durch Zufall

Der Verlauf der eigenen Kontobewegungen, die liebsten Urlaubsbilder oder die medizinische Auswertung der letzten Untersuchung – man muss gar nicht unbedingt in die Welt der Geheimdienste, Wirtschaftsunternehmen und Banken abtauchen, um die Relevanz für eine absolut abhörsichere Methode der Datenübertragung zu begreifen.

Klar also, dass dieses Thema auch die Forschung beschäftigt! Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts in Erlangen arbeiten mittels Quantenkryptografie aktuell an einer absolut sicheren Methode der Datenübertragung. Momentan werden Daten häufig durch einen mathematisch generierten Schlüssel übermittelt, was jedoch auch bedeutet, dass wenn Schlüssel und Nachricht abgefangen werden und eine entsprechend große Rechenleistung und ausreichend Information zur Verfügung steht, quasi jede Nachricht entschlüsselt werden kann. Quantenschlüssel jedoch, sind absolut zufällig. Und das Besondere: Quanten verändern ihren Zustand, wenn sie gemessen werden, unbemerktes Mitlesen und Abfangen des Quantenschlüssels ist somit unmöglich.

Bislang können Quantenschlüssel mittels Glasfaserkabel über kürzere Strecken übermittelt werden. Banken, beispielsweise, nutzen diese Möglichkeit bereits. Eine Übertragung über längere Strecken ist jedoch nur mittels Satelliten möglich und genau hier setzten die Forscher aus Erlangen an. Wie genau sie dabei vorgehen und welche Vorteile Alice und Bob (und welche Nachteile Eve) zukünftig haben, erfahrt ihr in diesem Finalistenvideo, produziert von Massih Media, in Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Gesellschaft.

Gewinnspielfrage: Mit welchen Quanten arbeiten die Forscher in Erlangen?

Und so funktioniert das Online-Voting:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und bewertet es auf YouTube! Denn „Quantenphysik – abhörsicher durch Zufall“ gehört zu den 24 Finalisten von Fast Forward Science 2016, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten. Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

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Bauch vs. Hirn

In der ersten Einstellung ist nur der Kopf David Peters von der Mainzer Agentur Peter&Partner zu sehen. In Großaufnahme. Aus dem Off kommt eine Stimme: „Hm… okay, na gut. Was haben wir denn hier?“ Schnitt. Dann ist der Bauch im Bild. Eine tiefere Stimme antwortet: „Oh nein!“ Kameraschwenk auf den Tisch, wo Apfel und Banane nebeneinander liegen. Apfel oder Banane – was wäre jetzt wohl besser? So beginnt das Video „Bauch vs. Hirn“, mit dem David den zweiten Platz bei unserer Super Fast 48-Stunden Challenge gewonnen hat. Sehr verdient, finden wir. Das Video überzeugt nicht nur mit seinem klaren ästhetischen Konzept, sondern auch durch Witz und Inhalt.

In „Bauch vs. Hirn“ geht es um Intuition. David zeigt, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, eine schnelle Entscheidung – einfach so aus dem Bauch heraus – zu treffen. Dabei ermöglicht Intuition gerade bei unzureichenden Informationen oder Informationsüberschuss schnelle und effiziente Lösungen. Dass das manchmal nötig ist, zeigt sich nicht zuletzt im hier inszenierten Zwiegespräch zwischen Bauch und Hirn.

Gewinnspielfrage: Welches Vorurteil hegen Frauen laut einer Studie des Max-Planck Instituts intuitiv gegenüber Männern?

Und so funktioniert das Online-Voting:

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Trust me I’m a scientist

Ein Wissenschaftler kann für die Beantwortung der einfachen Frage „Wie geht’s dir?“ manchmal eine kleine Ewigkeit benötigen. Schließlich müssen erst verschiedenste Daten erhoben, verglichen und ausgewertet werden. Oder etwa doch nicht?

Wissenschaftler sind verkopfte und sehr rationale Menschen, die in ihrem Labor und am Schreibtisch geheimnisvollen Dingen nachgehen, so vermuten viele. Man kennt sie einfach nicht so richtig. Licht in diese unbekannte Welt zu bringen, hat sich Mai-Thi mit ihrem YouTube-Kanal The Secret Life of Scientists, vorgenommen. Denn verschiedene Studien zeigen, dass die Glaubwürdigkeit von Wissenschaftlern nicht sonderlich hoch eingeschätzt wird. Dies könnte unter anderem daran liegen, dass man ihnen gemeinhin zwar eine hohe Kompetenz, aber wenig menschliche Wärme zuspricht.

Sicher auch ein Grund dafür, dass es heute, wo Informationsbeschaffung Dank des Internets so einfach ist wie nie zuvor, viele Menschen wissenschaftliche Fakten schlichtweg ignorieren. Was treibt Impfgegner und Klimawandel-Leugner an? Durch einen kleinen Rollenwechsel der Protagonisten kommen auch diese Stimmen in dem humorvollen und persönlichen Video zu Wort.

Es endet mit einem großen Plädoyer für die Wissenschaftskommunikation: „Und deswegen – liebe Wissenschaftler – lasst mal was von Euch hören. Geht raus in die Welt, redet mit den Menschen!“. Nicht nur aber auch wegen dieses Aufrufs war unsere Jury von dem Video sehr angetan und wählte es unter die Finalisten. Nun liegt es an euch, ob es sich im Community Award durchsetzen kann.

Gewinnspielfrage: Wie heißt die Neigung, Informationen, die unserer eigenen Überzeugung widersprechen, meist zu ignorieren?

Und so funktioniert das Online-Voting:

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Wir geben dem AWI ein Gesicht – Paul Bomke

Schon mal etwas von Diatomeen und Radiolarien gehört? Wie diese extrem kleinen Meereslebewesen dazu beitragen, ultraleichte Fahrräder zu bauen, erklärt der Bioniker Paul Bomke in diesem Finalistenvideo.

Schon während der Schulzeit begann Paul sich für Bionik, das „Abgucken von der Natur” zu interessieren. Mittlerweile ist er beim AWI, dem Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung im Bereich Leichtbau tätig. Dabei analysiert er den Aufbau der Schutzpanzer von Diatomeen und Radiolarien und überträgt diese Strukturen auf neue Bauteile, z.B. aus der Automobil- oder Flugzeugindustrie.

Neben kleinen Modellen, die den Aufbau von Diatomeen besser veranschaulichen, wird im AWI aber beispielsweise auch das Bionic-Bike hergestellt. Dieses Faltrad beinhaltet bereits viele der erforschten Optimierungsalgorithmen. Noch wird es additiv, also durch 3D-Druck, gefertigt, aber mit Anpassungen in der Herstellungsweise ist auch in eine Serienproduktion des Rads denkbar. Unsere Jury fand diesen Einblick in den Alltag eines Bionikers mehr als spannend und votete das Video daher in die Runde der Finalisten.

Gewinnspiel: Welches Herstellungsverfahren ist für eine Serienfertigung des Bionic-Bikes denkbar?

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Verschwindet die Banane? Eine Pilzerkrankung auf dem Vormarsch

Eine philippinische Bananenplantage. Claudio Danal zeigt auf die gelben Blätter einer Staude: “That is the Panama Disease.” Die neue Pilzart Tropical Race 4, erklärt später ein Wissenschaftler von der holländischen Universität Wageningen, ist äußerst aggressiv. Die meisten Bananenstauden sterben innerhalb von sechs Wochen ab, weil der Bodenpilz die Wurzeln befällt und die Pflanze am Stoffwechsel hindert. Pilzsporen verbreiten sich durch Starkregen und Fluten, und sie können als blinde Passagiere im Profil menschlicher Schuhsohlen mitreisen. Befallene Pflanzen müssen weiträumig isoliert werden, argumentieren Forschende, doch das würde für einen Kleinbauern wie Danal den Ruin bedeuten. Während für das Leben der meisten Deutschen gilt, dass ein Leben ohne Banane möglich, aber nicht wünschenswert ist, zählt die Banane in anderen Teilen der Welt zu den Grundnahrungsmitteln. Nicht nur lokale Kleinbauern sind abhängig vom Bananenanbau, sondern ganze Dorfgemeinschaften. Die rasante Ausbreitung der Panama Disease ist deshalb ein echtes Risiko.

“Verschwindet die Banane? Eine Pilzerkrankung auf dem Vormarsch” von Transparenz Gentechnik zeigt, welche Strategien zur Prävention dieser Bananen-Apokalypse derzeit von Forschenden entwickelt werden. Im Labor wird das genetische Rüstzeug wilder Bananenarten, die sich immun gegen die Panamakrankheit gezeigt haben, untersucht. Unserer Jury gefiel, wie in diesem Beitrag anhand eines global aktuellen Themas gezeigt wird, was Wissenschaft leisten kann.

Gewinnspielfrage: Wo wurde Tropical Race 4 zum ersten Mal gefunden?

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Warum schmecken Salzwasserfische eigentlich nicht salzig?

Jeder von uns kennt das: Kuriositäten im Alltag, über die wir nie wirklich nachdenken, die wir spontan aber auch nicht erklären können. Die Frage „Warum schmecken Salzwasserfische eigentlich nicht salzig?” ist hierfür ein gutes Beispiel. Das Video wurde in dem DFG-Spezialpreis MeerWissen eingereicht, welcher sich thematisch an das Wissenschaftsjahr 2016*17 Meere und Ozeane anlehnt.

In bester Wissen-macht-Ah-Anmutung erklärt Lilith Diringer in ihrem Wettbewerbsbeitrag warum Süßwasserfische nicht trinken, was eine Osmoregulation ist und natürlich warum Salzwasserfische nicht salzig schmecken. Dabei schlüpft die junge Schülerin in verschiedene Rollen und schaft mit einfach gestalterischen Mitteln ein abwechslungsreiches Video. Die Anknüpfung an konkrete Alltagsfragen fand unsere Jury mehr als gelungen, weswegen wir nun also zum Einzug ins Finale gratulieren!

Gewinnspielfrage: Welche drei Fischarten können im Salz- und Süßwasser überleben?

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Im Land der Scheunenfassaden

Auch eine kaputte Uhr geht zweimal am Tag richtig. Dieses Sprichwort hat sich das Institut für Philosophie Frankfurt zu Herzen genommen. In “Im Land der Scheunenfassaden” sehen wir, wie ein Mann die Landstraße entlang fährt. Eine Voice-Over Stimme erklärt uns, dass auf den Feldern Scheunenfassaden aufgestellt sind, doch das merkt der Fahrer nicht. Er glaubt, echte Scheunen zu sehen, nicht Attrappen. Erst ganz am Schluss steht tatsächlich eine Scheune an der Straße. In diesem einzigen Moment erfüllt seine Überzeugung, ein vollständiges Gebäude zu sehen, somit die essentielle Bedingung für Wissen: nämlich wahr und gerechtfertigt zu sein.

Dieses Video zeigt, dass unsere Wissensmöglichkeiten oft durch spezifische Wahrnehmungssituationen bedingt sind. Wer um neun Uhr auf eine kaputte Uhr schaut, die neun Uhr anzeigt, hat schließlich in diesem Moment Grund genug zu glauben, es sei neun Uhr. Trotzdem iat dies falsch. Philosophen nennen solche Fragen nach den Möglichkeitsbedingungen von Wissen Epistemologie und die wurde selten so unterhaltsam präsentiert wie hier. Wir gratulieren zum Einzug ins Finale.

Gewinnspielfrage: Von wem stammt das Gedankenexperiment, auf das das Video aufbaut?

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Wie sieht die Zukunft aus?

Hellseherische Fähigkeiten hat sich bestimmt jeder schon einmal gewünscht. Nur, wie die Zukunft aussieht, diese Frage können wir eigentlich nicht beantworten. Schließlich existiert Zukunft zunächst nur in der Imagination. Doch unsere Vorstellungen von der Zukunft beeinflussen, wie sich unsere Gesellschaft entwickelt. Deshalb machte sich der YouTuber Doktor Whatson Sorgen, als er seine Follower auf YouTube und Twitter nach ihren Zukunftsvisionen fragte und nur negative Antworten erhielt.

Sein Wettbewerbsbeitrag in der Kategorie Vision entwirft ein anderes Zukunftsbild. Aus frei verfügbarem Filmmaterial ist ein assoziativer Webvideo-Essay entstanden, der sich an berühmte filmische Vorbilder wie Godfrey Reggios Koyaanisqatsi anlehnt. Bilder von Großstädten, ein herangezoomtes menschliches Auge, Technik und Landschaften – das alles ist unterlegt von einem Voiceover, das Fragen stellt, statt Antworten zu geben und das fand unsere Jury ganz folgerichtig: Denn es geht ja um die Zukunft und die ist ungeschrieben. Gratulation zum Einzug ins Finale!

Gewinnspielfrage: Mit wem können Autos sich laut Doktor Whatson in Zukunft vielleicht unterhalten?

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The Attention Schema Theory: A mechanistic Account of subjective Awareness

“Wieso sind wir uns unserer Selbst bewusst? – Wissenschaftler haben darauf womöglich endlich eine Antwort gefunden. – Aber die wird Ihnen nicht gefallen.”

Mit diesem Einstieg beginnt das Video von David Peter von Peter und Partner zum menschlichen Selbstbewusstsein. Was wie ein Horrorfilm anfängt, erklärt im Weiteren unterhaltsam und fundiert die Kernaussagen der sogenannten Attention Schema Theory. Diese ist wissenschaftlich nicht nur sehr gut überprüfbar sondern erklärt auch als erste Theorie nachvollziehbar, wie sich Bewusstsein entwickelt hat, wie Dr. Markus Rothkirch von der Charité Berlin betont.

Wie verarbeitet unser Gehirn Reize? Wie beeinflusst die im Lauf der Evolution entwickelte Zusammenarbeit der Menschen unsere Wahrnehmung? Und warum kann das Gehirn zwischen uns und anderen unterscheiden? Diese Fragen stellt und beantwortet das Video, dass in keiner Sekunde langweilig ist. Filmisch großartig umgesetzt und gut erzählt – David Peter, der 2015 den ersten Platz Substanz mit “Constraints on the Universe as a Numerical Simulation” belegte, ist zu Recht wieder unter unseren Finalisten. Viel Erfolg im Online Voting!

Gewinnspielfrage: Was ist im Gehirn dafür verwortlich, dass wir Mitgefühl empfinden können?

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Unser zweites Gehirn

Schon mal vor Hunger schlechte Laune bekommen? Finn Dohrn vom YouTube-Kanal BYTEthinks zeigt in seinem liebevoll animierten Video „Unser zweites Gehirn“, dass unser Bauch nicht nur für die Verdauung zuständig ist, sondern auch unsere Gefühle beeinflussen kann. Sein Webvideo wurde mit dem ersten Preis bei unserer Super Fast 48-Stunden Challenge ausgezeichnet und das nicht nur wegen seines gelben Polohemds oder weil er darin im Zeitraffer einen Joghurt verspeist.

Finn, der in Hamburg angewandte Informatik studiert, lässt in seinem Video Bakterien und Nervenzellen als bunte Zeichentrickfiguren vor schwarzgetafeltem Hintergrund auftreten. Diese winzigen Organismen bestimmen unter anderem darüber, wie wir uns fühlen und wann wir Appetit bekommen. Sie machen aus dem Darm ein Intelligenzzentrum – ein „zweites Gehirn“. Finn erklärt nicht nur anschaulich, wie sich diese zwei Nervensysteme evolutionär gebildet haben, sondern auch wie Darm und Gehirn miteinander kommunizieren, so dass Forscher bei Darmuntersuchungen frühzeitig Gehirnkrankheiten erkennen können. Kaum zu glauben, aber wahr: All diese Informationen hat Finn in weniger als 48 Stunden recherchiert und zu einem Film gemacht. Chapeau!

Gewinnspielfrage: Welche Gehirnkrankheit lässt sich bei der Untersuchung des Darms bis zu zwanzig Jahre früher erkennen?

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