Do you speak YouTube?

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Wir stellen hier über die nächsten Monate einige zentrale Begriffe aus dem Wortschatz der Webvideo Community vor. Das ist erst der Anfang. Habt ihr Vorschläge für weitere Begriffe, die wir aufnehmen sollten? Dann hinterlasst uns doch einfach einen kurzen Kommentar.

Sciencetuber, -inm./f. YouTuber, die sich hauptsächlich (natur-)wissenschaftlichen Themen, aktueller Forschung und deren Vermittlung an ein breites Publikum widmen. Als interdiskursive Akteure spielen sie eine wichtige Rolle in der >>Wissenschaftskommunikation 2.0, sind aber anders als vloggende Forscher (>>Vlog) nicht notwendigerweise selbst Experten.

Streamingn. Modus des Datentransfers bei dem das >>Webvideo nicht erst vollständig heruntergeladen wird, sondern schon während der Datenübertragung angeschaut werden kann. Beim Zwischenspeichern, dem sogenannte Puffern (Engl. to buffer), kann es zu Übertragungsproblemen kommen.

Vlogn./m. Kurzform für Videoblog. Im Internet veröffentlichtes Videotagebuch, das persönliche Erlebnisse und Vorlieben dokumentiert. Thematisch sind Vlogs offen, meist werden die Inhalte durch den Alltag des Vloggenden bestimmt. Es gibt jedoch auch Vlogs mit konkretem Themenschwerpunkt. In der >>Wissenschaftskommunikation 2.0 zeigen Vlogs u.a. welche Tätigkeiten die Forschungsarbeit eines Wissenschaftlers ausmachen. Charakteristisch ist eine >>Talking Head Ästhetik, durch die Vloggende mit ihrem Publikum kommunizieren.

Webvideon. Meist kurzer Film, der über das Internet Verbreitung findet. Webvideos werden zu unterschiedlichen Themen und Zielen produziert. Als >>Imagevideos nutzen Unternehmen, Stiftungen und Verbände sie in PR-Kampagnen, als >>Vlogs dokumentieren sie die Erfahrungswelt einzelner User und als >>Science Videos dienen sie der >>Wissenschaftskommunikation 2.0. Die weitreichende Verfügbarkeit filmischer Produktionsmittel erlaubt es dabei auch Laien als Videoproduzenten aufzutreten. Bei Webvideos handelt es sich im Unterschied etwa zu Fernsehsendungen oder Spielfilmen, die im Internet hochgeladenen werden, häufig um >>User-generated content. Webvideos unterscheiden sich von anderen gefilmten Formaten oft zusätzlich durch die persönlichere, direkte Ansprache des Zuschauers und ihre Länge, die der kürzeren Aufmerksamkeitsspanne des Internetusers angepasst ist.

Uuunnd … Stop!

Unsere Einreichfrist ist zuende – ja, auch 10 Wochen können manchmal viel schneller vergehen, als man denkt. Am 18. Mai gestartet, ist der Zeitraum für Einreichungen beim diesjährigen Fast Forward Science bereits wieder vorbei. Wir freuen uns über eine Vielzahl von informativen, spannenden, lustigen, künstlerischen und manchmal gar ein wenig verrückten Webvideos zu Wissenschaft und Forschung!

Angefangen bei sozialen Phänomenen wie „Trauer“ bis hin zu modernen und extrem sicheren Kommunikationsmethoden mit Hilfe von Quantenphysik, der Bedeutung von Froschzucht für Reisbauern in Benin, dem Ablauf in einem schwarzen Loch und immer wieder Gentechnik in verschiedensten Anwendungsformen – die Liste der Themen von den eingereichten Webvideos ist lang und denkbar abwechslungsreich!

Nun ist unsere Jury dran – sie werden die Videos sichten und bewerten, was sicher keine leichte Aufgabe sein wird. Damit ihr euch bis zur Jurysitzung Ende September die Zeit vertreiben und eure Favoriten finden könnt, hier die Playlists unserer drei Hauptkategorien mit allen eingereichten Videos sowie die Playlist des DFG-Spezialpreises MeerWissen, für Jugendliche von 14-19 Jahren:

Playlist >>SUBSTANZ

Playlist >>SCITAINMENT

Playlist >>VISION

Playlist >>DFG-Spezialpreis MeerWissen

Kategorie #Substanz: inhaltsstarke Webvideos

Egal ob aus den Geistes-, Sozial- oder Naturwissenschaften – eure Webvideos passen genau dann in die Kategorie Substanz, wenn ihr die fundierte Vermittlung von Wissenschaft und Forschung in den Vordergrund stellt. Den Inhalt solltet ihr gründlich recherchieren und möglichst objektiv darstellen! Außerdem sollten die Videos unterhaltsam und verständlich sein. Gesucht werden hier also keine Fachvorträge, sondern inhaltsstarke Wissenschaftsvideos, die ein breites Publikum erreichen, das sie von Anfang bis Ende guckt.

Bei der Wahl des Genres sind eurer Fantasie und Kreativität keinerlei Grenzen gesetzt. Reportagen, Erklärvideos mit Experimenten, Wissenschaftlerporträts und viele weitere Formate sind für die Kategorie Substanz denkbar. Bereits 2014 war die Bandbreite an eingereichten Videos in der Kategorie Substanz groß. Klickt euch durch und lasst euch inspirieren!

Habt ihr ein solches Video schon, das nach dem 1. September 2014 entstanden ist oder habt ihr jetzt Lust bekommen, eines zu produzieren? Dann reicht noch bis zum 31. Juli 2015 eure Videos für den Wettbewerb ein und gewinnt Preisgelder von bis zu 3.000 Euro.

Wir sind offen für eure Ideen, lassen uns gerne überraschen und freuen uns auch über Videos, die kontroverse Themen aufgreifen und verschiedene Seiten des Konflikts beleuchten.

Worauf unsere Jury bei der Bewertung eurer Substanz-Videos besonders achtet, erfahrt ihr hier oder in der Ausschreibung. Werft doch auch mal einen Blick auf unsere anderen beiden Kategorien: Scitainment und Untitled.

Kategorie #Untitled: Kunst trifft Wissenschaft

Für die Kategorie Untitled suchen wir Webvideos an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Den Gewinnern winken bis zu 3.000 Euro Preisgeld!

Kunst ist vielschichtig, kann Strukturen und Prozesse in Fragen stellen, einem zu denken geben oder ästhetisch berühren. Diese unterschiedlichen Herangehensweisen gilt es in euren Untitled-Videos umzusetzen. Da die Kunst eigene Maßstäbe und Qualitätsansprüche hat, weichen die Bewertungskriterien in der Kategorie Untitled von denen der anderen Kategorien ab. Doppelt gewichtet wird die künstlerische Qualität. Weitere Kriterien sind Inhalt, Denkanstöße gebend und Unterhaltsamkeit. Gesucht werden also Webvideos, die es schaffen, ihre unbegrenzten audio-visuellen Möglichkeiten zu nutzen, um ihre Rezipienten durch Perspektivwechsel, ungewöhnliche ästhetische Mittel und hintergründige Fragestellungen zu berühren, zu überraschen und zu unterhalten.

Die Kategorie Untitled. Künstlerische|wissenschaftliche Webvideos wird ermöglicht durch die Schering Stiftung.

Wie in den anderen Kategorien, steht euch nicht nur die Wahl des Themas frei, sondern auch in Sachen Genre sind eurer Fantasie und Kreativität keinerlei Grenzen gesetzt. Künstlerische Filme und Dokumentationen künstlerischer Projekte, die sich mit Themen und Methoden aktueller Forschung auseinandersetzen, sind hier genauso gefragt wie Videos von Live-Performances und Experimenten mit visueller Wahrnehmung.

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Hier ein paar Beispiele für Videos, die von der künstlerischen Idee das Prädikat #gutgemacht verdienen, aber bildet euch euer eigenes Urteil:

>> BIG BANG BIG BOOM – the new wall-painted animation

BIG BANG BIG BOOM – the new wall-painted animation by BLU from blu

>> Inside The Tropospheric Laboratory

Inside The Tropospheric Laboratory from Agnes Meyer-Brandis

>> The Moon Goose

THE MOON GOOSE ANALOGUE – documentation from Agnes Meyer-Brandis

>> Eingereicht für die Kategorie Untitled

Die ersten haben es schon gewagt und ein künstlerisches|wissenschaftliches Webvideo produziert. Lasst euch inspirieren und macht mit

Wir sind offen für eure Ideen, lassen uns gerne überraschen und freuen uns auf eure Videos. Lest mehr zum Bewertungsverfahren und werft doch auch mal einen Blick auf unsere anderen beiden Kategorien: Substanz und Scitainment.

>>Video einreichen

Preisverleihung Fast Forward Science 2014

Strahlende Gewinner, zufriedene Organisatoren, begeisternde Laudatoren und am Ende eine zu den Balkanbeats des Skazka Orchestra tanzende Meute – alles in allem war die Preisverleihung von Fast Forward Science 2014 ein voller Erfolg! Die Preisträger konnten sich auf dem 7. Forum Wissenschaftskommunikation mit Menschen aus ihrem Berufsfeld vernetzen und wir hatten endlich endlich endlich – nach so vielen Mails und Telefonaten – die Gelegenheit, die Menschen hinter den prämierten Videos kennenzulernen. Und nach diesem Kennenlernen kann ich nur sagen, dass hinter den tollen Videos auch tolle Menschen stecken. Der eine ist Forscher, der nächste ein eingefleischter YouTuber und der dritte Kommunikator, doch alle sitzen an einem Tisch, unterhalten sich, lachen gemeinsam und tauschen sich über Berufliches, Privates und natürlich über Wissenschaftsvideos aus. Besonders hat mich gefreut, dass Leon Baar vom YouTube-Kanal „100SekundenPhysik“, dem Abiturstress zum Trotz, mit seinem Vater eine sechsstündige Autofahrt auf sich genommen hat, nur um den Preis persönlich entgegennehmen zu können. Auch wenn es vielleicht weit hergeholt scheint, bin ich der Meinung, dass dies ein Spiegel für das große Engagement und den Enthusiasmus ist, mit dem diese Videomacher für ihre Sache eintreten.

Unseren Förderern sei Dank, können wir auch 2015 Fast Forward Science wieder ausrufen und dieses bereichernde Engagement weiter fördern. Neben dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ist im nächsten Jahr auch die Schering Stiftung mit im Boot. Wohin die Reise geht, wollt ihr wissen? Eines kann vorab schon verraten werden, in der nächsten Wettbewerbsrunde wird es die neue Kategorie „Kunst und Wissenschaft“ geben. Und alles andere hängt an tollen Einreichungen und Teilnehmern. Wir freuen uns auf super Wissenschaft und super Videos!

Und weil Bilder immer mehr sagen als tausend Worte, hier die Fotogalerie zur Preisverleihung:

 

#VoteNow: „Teilchenzoo – Auf den Spuren von Higgs, Quarks und Photonen“

Das Periodensystem kennt ihr doch noch aus der Schule, oder? Diese Systematik war ein Ansatz zu erklären, aus was unsere Welt besteht. Mit der Entdeckung der Atome stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei den Elementen nicht um die kleinste „Einheit“ handelt. Ziemlich lange galten die Atome als die essenziellen Bausteine der Natur, bis man, wie bei einer Matroschka-Puppe, feststellte, dass sich darin noch etwas Kleineres verbirgt: die Elementarteilchen. Damit hören die Probleme aber nicht auf, den Elementarteilchen zu Erforschen ist kompliziert. So konnte beispielsweise die Existenz des „Higgs-Teilchens“, wegen seiner Flüchtigkeit, nur anhand der Zerfallsspuren nachgewiesen werden.

Doch woraus besteht jetzt unsere Welt? Nun diese Frage kann kein Video der Welt beantworten, denn wir wissen es nicht. Gerade einmal ein Bruchteil dessen, was wir kennen, besteht aus den 12 bislang entdeckten Elementarteilchen des Standardmodells der Teilchenphysik. Das Finalistenvideo vom DESY behandelt somit nicht nur hochaktuelle Forschung, sondern schafft durch verschiedene filmische Mittel einen, für jeden verständlichen Zugang zum Forschungsfeld der Teilchenphysik. Jetzt heißt es forschen, forschen, forschen und mal sehen, ob in der Elementarteilchen-Puppe nicht noch etwas Kleineres steckt.

Euch gefällt das Video? Dann diskutiert und bewertet es auf YouTube! Denn: „Teilchenzoo – Auf der Suche nach Higgs, Quarks und Photonen“ gehört zu den 13 Finalisten im Wettbewerb Fast Forward Science 2014, die vom 13. Oktober bis 12. November am Online-Voting teilnehmen. Jedes eurer „Mag-Ichs” und jeder Kommentar auf YouTube, der die Diskussion in diesem Zeitraum bereichert, zählen als Pluspunkte und erhöhen die Chancen eures Lieblingsvideos auf den mit insgesamt 1.000 Euro dotierten „Community Award”.

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

#VoteNow: „Wie man sich unsichtbar macht“

Welche Superheldenfähigkeit wolltest du schon immer haben? Fliegen, grandiose Körperkraft oder Unsichtbarkeit, wie Susan Storm von den Fantastic Four. Unsichtbar zu sein, wann immer man will, das war wohl schon einmal der Traum eines jeden Teenagers. Damit Träume wie dieser vielleicht irgendwann einmal Realität werden können, entwickelt die Wissenschaft Stück für Stück Modelle, mit denen sich die fiktionalen Superkräfte in die Tat umsetzen lassen. Zugegeben, bei der übermenschlichen Körperkraft ist in näherer Zeit kein großer Wurf zu erwarten, aber bei der Unsichtbarkeit sieht die Sache schon anders aus.

In diesem Whiteboardvideo erfahrt mehr über die spannenden und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse, mit denen ein echter Tarnumhang vielleicht schon bald realisierbar wäre. Doch alle Komödienliebhaber, seid gewarnt: Leider wird es nichts mit dem Happy End. Aber seht selbst!

Euch gefällt das Video? Dann diskutiert und bewertet es auf YouTube! Denn: „Wie man sich unsichtbar macht“ gehört zu den 13 Finalisten im Wettbewerb Fast Forward Science 2014, die vom 13. Oktober bis 12. November am Online-Voting teilnehmen. Jedes eurer „Mag-Ichs” und jeder Kommentar auf YouTube, der die Diskussion in diesem Zeitraum bereichert, zählen als Pluspunkte und erhöhen die Chancen eures Lieblingsvideos auf den mit insgesamt 1.000 Euro dotierten „Community Award”.

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

#VoteNow: „Zugvögel mit ungeahnten Fähigkeiten“

Wie jedes Jahr zu dieser Zeit machen sich zahlreiche Zugvögel auf den Weg Richtung Süden. Wer die Augen offen hält und ab und zu einen Blick zum Himmel wirft, kann entdecken, dass Vögel in unterschiedlichen Formationen fliegen, zum Beispiel in geraden Linien oder auch in der V-Formation. Um den eisigen Temperaturen und der Nahrungsknappheit in unseren Breiten zu entgehen, legen diese Tiere enorme Distanzen zurück. Eine Pfuhlschnepfe hält mit 11.500 Kilometern den Flugweitenrekord – wohlgemerkt nonstop.

Diese eindrucksvolle körperliche Leistung wirft natürlich die Frage, welche Techniken den Vögeln bei ihren Langstreckenflügen helfen, Kraft zu sparen? Um einen Lösungsansatz zu finden kann man die Zugvögel mit Radsportlern der Tour de France vergleichen. Die versuchen stets im Windschatten ihres Vordermannes zu fahren, um ihren Luftwiderstand und somit auch den Kraftaufwand zu minimieren. Zugegeben, dieser Vergleich hinkt ein bisschen, schließlich sind die Vögel in der Luft dem Wind ganz anders ausgeliefert, als eín Radfahrer hier auf dem Boden. Aber es legt den Schluss nahe, dass die Flugformation der Zugvögel eine wichtige Rolle zur Energieeinsparung spielt. Ob es für die Vögel, wie für Radsportler auch sinnvoll ist direkt hintereinander zu fliegen und welche physikalischen Mechanismen dabei wirken, das erklärt euch dieses charmant gezeichnete Whiteboardvideo. Viel Spaß!

Euch gefällt das Video? Dann diskutiert und bewertet es auf YouTube! Denn: „Zugvögel – Tiere mit ungeahnten Fähigkeiten“ gehört zu den 13 Finalisten im Wettbewerb Fast Forward Science 2014, die vom 13. Oktober bis 12. November am Online-Voting teilnehmen. Jedes eurer „Mag-Ichs” und jeder Kommentar auf YouTube, der die Diskussion in diesem Zeitraum bereichert, zählen als Pluspunkte und erhöhen die Chancen eures Lieblingsvideos auf den mit insgesamt 1.000 Euro dotierten „Community Award”.

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

#VoteNow: „Muscle Soreness/Muskelkater Explained“

Jeder kennt schlimmen Muskelkater. Dieses Gefühl, als würde man sich in einem Anzug aus zäher, teigartiger Masse bewegen. Jede Bewegung überfordert die Muskeln und sogar lachen tut weh. Lange Zeit war die vorherrschende Theorie zur Ursache des schmerzenden Muskelapparats ein Überschuss an Milchsäure. Auch wenn heute andere Auslöser als Ursache für Muskelkater vermutet werden, konnte dieses Phänomen noch nicht hinreichend, wissenschaftlich erklärt werden.

Das Finalistenvideo „Muscle Soreness/Muskelkater Explained“ begnügt sich nicht mit dem simplen Vorstellen der aktuell, vorherrschenden Meinung zu den Ursachen des Muskelkaters. Die beiden slowakischen Videomacherinnen dringen in dem Video in die kleinsten Muskelfasern ein, erklären die darin stattfindenden biochemische Prozesse und geben nützlich Alltagstipps wie man Muskelkater vermeiden und bekämpfen kann. Und wenn es jemand wissen muss, dann diese beiden. Schließlich sind sie ausschließlich für die Produktion dieses Videos von der Slowakei bis nach Österreich gejoggt. Autsch, das klingt nach Muskelkater 🙂

Euch gefällt das Video? Dann diskutiert und bewertet es auf YouTube! Denn: „Muscle Soreness/Muskelkater Explained“ gehört zu den 13 Finalisten im Wettbewerb Fast Forward Science 2014, die vom 13. Oktober bis 12. November am Online-Voting teilnehmen. Jedes eurer „Mag-Ichs” und jeder Kommentar auf YouTube, der die Diskussion in diesem Zeitraum bereichert, zählen als Pluspunkte und erhöhen die Chancen eures Lieblingsvideos auf den mit insgesamt 1.000 Euro dotierten „Community Award”.

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

#VoteNow: „Zeit“

Alles vergeht! Ja, wirklich alles. So ist das eben mit der Zeit. Aber das gleichnamige Video soll euch nicht frustrieren, sondern diese Vergänglichkeit erlebbar machen und lädt euch ein in die Zeit der Vergangenheit, der Gegenwart und Zukunft einzutauchen. Dabei führt uns das Video vor Augen, dass unsere Zeitwahrnehmung eine Unschärfe entwickelt, je weiter man in der Erdgeschichte zurückreist. Oder hättet ihr gedacht, dass ein T-Rex zeitlich näher an einem Livekonzert von Miley Cyrus, als an der Begegnung mit einem Stegosaurus ist? Oder gewusst, dass Steinwerkzeug 2,75 Million Jahre lang State of the Art waren?

Durch Beispiele und Fun Facts wie diese, ist das Video vom YouTube-Kanal „Kurzgesagt“ nicht nur unterhaltsam, sondern macht den Kontrast zwischen der alltäglichen Zeitwahrnehmung und der Wahrnehmung von Zeit in ihrer historischen Dimension deutlich. Wer kann sich in Anbetracht des rasanten wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts, heute noch vorstellen, dass etwas entwickelt wird, das über 2,75 Million Jahre lang den Stand der Technik definiert?

Euch gefällt das Video? Dann diskutiert und bewertet es auf YouTube! Denn: „Zeit“ gehört zu den 13 Finalisten im Wettbewerb Fast Forward Science 2014, die vom 13. Oktober bis 12. November am Online-Voting teilnehmen. Jedes eurer „Mag-Ichs” und jeder Kommentar auf YouTube, der die Diskussion in diesem Zeitraum bereichert, zählen als Pluspunkte und erhöhen die Chancen eures Lieblingsvideos auf den mit insgesamt 1.000 Euro dotierten „Community Award”.

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

#VoteNow: „Faule Muskeln“

„Faule Muskeln“ sind Super Fast – zumindest wenn der Kommunikator David Peter und sein Team vom Institut für Organische Chemie der Johannes Gutenberg Universität Mainz zu diesem Thema ein Video produzieren. In dem Gewinnervideo des 48-Stunden-Wettbewerbs „Super Fast“ erzählt der Protagonist und Wissenschaftler Prof. Rudolf Zentel sympathisch und authentisch von einem missglückten Experiment im Chemielabor und wirft dabei die Frage auf: „Was tun als Forscher, mit wissenschaftlichen FAILs?“ Publizieren natürlich – beispielsweise im „Journal of Unsolved Questions“, das eigens von Doktoranten für eben solche Fälle ins Leben gerufen wurde. Bei dieser stringent und amüsant erzählten Geschichte gerät die Tatsache, dass wir es hier mit brandaktueller Forschung an künstlichen Muskeln zu tun haben, fast zur Nebensache.

Euch gefällt das Video? Dann diskutiert und bewertet es auf YouTube! Denn: „Faule Muskeln“ gehört zu den 13 Finalisten im Wettbewerb Fast Forward Science 2014, die vom 13. Oktober bis 12. November am Online-Voting teilnehmen. Jedes „Mag-Ich” und jeder Kommentar auf YouTube, der die Diskussion in diesem Zeitraum bereichert, zählen als Pluspunkte und erhöhen die Chancen eures Lieblingsvideos auf den mit insgesamt 1.000 Euro dotierten „Community Award”.

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

#VoteNow: „Banditen in Air City“

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und erfordert die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Mittlerweile herrscht ein breiter Konsens darüber, dass dieses Problem nur global zu lösen ist, denn die Luftschadstoffe bleiben nie dort, wo sie in die Luft gepustet wurden, sondern ziehen in andere Länder und Kontinente. Einer der wesentlichen Ansätze zur langfristigen Bekämpfung des Klimawandels liegt in der umfassenden Sensibilisierung der Menschen für diese Thematik. CO2 und Feinstaub gehörten noch zu den bekannteren Schadstoffen, aber bereits bei Methan, dem bodennahem Ozon oder Stickoxiden sieht der Kenntnisstand ganz anders aus.

Das Video Banditen in Air City vom IASS (Institute for Advanced Sustainability Studies) macht diese so genannten kurzlebigen klimarelevanten Luftschadstoffe (SLCPs) zu seinen Protagonisten und führt dem Zuschauer in Wild-West-Manier die Steckbriefe der „Klimabanditen“ vor Augen. Die Cartoon-Ästhetik und das Western-Setting schaffen dabei einen humorvollen Zugang zu dem Thema. Das Video hinterfragt  zudem die enge Verknüpfung von Luftverschmutzung und Klimawandel und gibt den Otto-Normal-Verbrauchern Maßnahmen an die Hand, mit denen jeder seinen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten kann.

Euch gefällt das Video? Dann diskutiert und bewertet es auf YouTube! Denn: „Banditen in Air City“ gehört zu den 13 Finalisten im Wettbewerb Fast Forward Science 2014, die vom 13. Oktober bis 12. November am Online-Voting teilnehmen. Jedes „Mag-Ich” und jeder Kommentar auf YouTube, der die Diskussion in diesem Zeitraum bereichert, zählen als Pluspunkte erhöhen die Chancen auf den mit insgesamt 1.000 Euro dotierten „Community Award”.

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick. Habt ihr schon das Video über Rosetta und Philae gesehen, die just in diesem Moment auf einer Expedition zum Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko sind?