Brickscience TV: Kryptographie

MZBGQHBGSDM RHBGDQ & FDGDHL RDMCDM? Na, wie lange braucht ihr, um diese Botschaft zu entschlüsseln?

In einer neuen Folge von Brickscience TV tauchen wir in die Geschichte der Kryptographie ein, der Wissenschaft zur Ver- und Entschlüsselung von Nachrichten. Dabei muss man zunächst einmal anerkennen, dass das sichere und geheime Überbringen von Nachrichten bereits seit langer Zeit eine Herausforderung darstellt. Eine der ersten bekannten Verschlüsselungstechniken nutzte der römische Feldherr Cäsar, aber auch im Mittelalter, zu Zeiten des Kalten Krieges und danach entwickelten sich sehr ausgefeilte und immer kompliziertere Verschlüsslungstechniken. Nach 1918 entstanden erste mechanische Chiffriermaschinen. Der von der Rotor-Schlüsselmaschine ENIGMA generierte Code des deutschen Militärs zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs galt fälschlicherweise lange als unknackbar.

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Höhenwindenergie aus Freiburg

Mit Drachen an Seilen Strom erzeugen? Das klingt nicht nur ziemlich abgefahren und visionär, das ist es auch. Noch. Denn genau daran forscht Prof. Dr. Moritz Diehl an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Diese neue Technik der Höhenwindenergie versucht, alle „überflüssigen“ Teile der bisherigen Windräder wegzudenken. Übrig bleiben sogenannte Flugzeuge oder Drachen, die an Seilen durch modernste Regelungstechnik auf der optimalen Bahn für eine maximale Stromerzeugung gehalten werden. Die gewonnene Energie wird durch das Halteseil auf eine Winde am Boden übertragen, die zugleich Stromgenerator ist. Grundlage für die Berechnung der optimalen Flugbahn sind die aktuellsten Wetter- und Umgebungswerte.

Ein Knackpunkt in der aktuellen Forschung sind vornehmlich die Starts und Landungen der Flugzeuge, welche auf dem Weg nach oben und unten natürlich keinen Schaden nehmen sollen. Die Forscher in Freiburg haben dafür ein sich drehendes Karussell entwickelt, welches das Flugzeug in einer Kreisbahn auf die tatsächliche geplante Flugbahn bringt, die eine hohe Energieernte erlaubt.

Gewinnspielfrage: Verglichen mit einem Windrad: wieviel mehr an produzierten Strom versprechen sich die Wissenschaftler durch ein Flugzeug an der Seilwinde?

#VoteNow – so funktioniert’s:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und likt es auf YouTube! Denn „Höhenwindenergie aus Freiburg“ gehört zu den 21 Finalisten von Fast Forward Science 2017, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten! Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

Was bringt Musik?

Es gibt keine Kultur ohne Musik – aber was ist eigentlich der evolutionäre Vorteil davon, dass wir Musik machen? In dem Finalistenvideo „Was bringt Musik?“ geht Davide von Klarton genau dieser  Frage nach. Dabei stellt er in bester wissenschaftlicher Manier erst verschiedene Thesen vor, um diese dann argumentativ wieder zu Fall zu bringen.  Dabei kommen Musikforscher, Sprachforschern und Anthropologen zu Wort, um die Frage abschließend zu beantworten – mit Erfolg!

Das Video ist nicht nur durch die spannende Fragestellung und die zahlreichen popkulturellen Anspielungen sehr unterhaltsam, sondern begeisterte die Jury auch durch die visuell sehr ansprechende Machart. So überrascht es auch nicht, dass das Video als Teil von Davides Diplomprojektes an der Züricher Hochschule der Künste entstanden ist. Unsere Jury war von diesem frischen Design und der sympathischen Darlegung in Schwizerdütsch sehr angetan und empfiehlt unbedingtes Ansehen.

Gewinnspielfrage: Wie lange machen wir schon Musik?

#VoteNow – so funktioniert’s:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und likt es auf YouTube! Denn „Was bringt Musik?“ gehört zu den 21 Finalisten von Fast Forward Science 2017, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten! Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

How to: Economic Field Experiments

Wie genau funktioniert eigentlich Feldforschung und wie sieht das ganz praktisch aus? Der Nachwuchswissenschaftler Adrian ist Teil eines internationalen Forschungsprojektes von SASSCAL und dafür in Namibia unterwegs. Was beginnt wie ein perfekter Reiseblog, bietet tiefe Einblicke in die Herangehensweise und Durchführung von ökonomischen Feldexperimenten zu Abholzung in der Region Kawango, Namibia. Was muss alles bei der Orga beachtet werden, wie soll das Untersuchungsdesign aussehen und gestattet der König des Gebiets überhaupt, dass dort Forschung betrieben wird?

Zur Datenerhebung spielen Adrian und seine Kollegen mit zufällig ausgewählten Dorfbewohnern ein „Spiel“: Soll der Wald abgeholzt werden, um einen höheren Ertrag zu erzielen, oder soll der Wald geschont werden, um für die Dorfgemeinschaft von Nutzen zu sein? Langfristiges Ziel ist es, so Adrian, dass sich aus den neuen Erkenntnissen Handlungsempfehlungen für NGOs und Politik ableiten lassen. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sollen demnächst auch in einem Paper veröffentlicht werden.

Dieses liebevoll produzierte Video hat die Jury insbesondere überzeugt, weil es auf unglaublich sympathische Weise das Forschungsprojekt beschreibt und dabei nicht davor zurückschreckt, auch Schwierigkeiten und ungelöste Fragen zu thematisieren. Wer wissen will, wie ökonomische Feldforschung funktioniert, dem empfehlen wir, unbedingt dieses Finalistenvideo anzusehen!

Gewinnspielfrage: Was ist die Lokalsprache der Kawango, in welche das Spiel übersetzt wurde?

#VoteNow – so funktioniert’s:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und likt es auf YouTube! Denn „How to: Economic Field Experiments“ gehört zu den 21 Finalisten von Fast Forward Science 2017, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten! Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

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Lochkamera aus Pappkarton bauen! Camera Obscura selber machen

Der Titel ist Programm! Experimente-Fan und Wissens-YouTuber Techtastisch ist am Werk und zeigt in seinem Video, wie man mit viel Pappe und einem gut abdunkelbaren Raum mit schönem Ausblick eine begehbare Camera Obscura macht. Ja, genau. Eine begehbare Camera Obscura. Aber Moment – wie funktioniert so etwas eigentlich? Dies wird an einer kleineren Kameravariante gezeigt –  der Lochkamera, bestehend aus einem simplen Pappkarton mit einem Loch drin. In dem Karton befindet sich eine kleine Videokamera, die aufzeichnet, was in dem Karton zu sehen ist.

Die Wirkweise einer solchen Lochkamera ist denkbar einfach: Licht fällt durch die Öffnung und erzeugt ein Abbild der Realität, welches dann auf dem Kopf gedreht zu sehen ist. Die Größe des Lochs bestimmt, wie viel Licht in den Raum bzw. den Karton fällt und damit, wie hell und wie scharf das Bild zu sehen ist. Ähnlich funktionieren auch Kameraobjektive.

Theoretisch kann man mit der kleinen Lochkamera und etwas Fotopapier sogar eigene Bilder herstellen! Unsere Jury war von so viel Experimentierfreude angetan und auch wir können ein Nachmachen nur empfehlen – also, den nächsten Pappkarton einfach mal aufheben, ein Blatt rein, zwei Löcher durch und dann durchschauen!

Gewinnspielfrage: Warum erscheint das Abbild der Realität in der Camera Obscura auf dem Kopf?

#VoteNow – so funktioniert’s:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und likt es auf YouTube! Denn „Lochkamera aus Pappkarton bauen! Camera Obscura selber machen“ gehört zu den 21 Finalisten von Fast Forward Science 2017, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten! Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

Giftzwerge in Kolumbien

Auf der Suche nach einem kleinen gelben Frosch, dem giftigsten weltweit, tauchen wir in dieser Kurzdoku ab, in die Tiefen des kolumbianischen Urwalds. Wir begleiten Martin Bauert, Kurator des Zoos Zürich und Björn Encke vom Verein „Frogs & Friends“, welcher sich für den Artenschutz von Amphibien einsetzt. Der Schreckliche Blattsteiger, wie der kleine gelbe Frosch genannt wird, und seine Artgenossen sind nicht nur durch Pilzerkrankungen, Feldbau und Abholzung des Urwaldes bedroht, sondern auch durch illegalen Tierhandel.

Die Reise beginnt in einem schwer zugänglichen Küstengebiet, welches nur auf Einladung der dort lebenden Indigenas betreten werden darf, und führt weiter zum Nationalpark „Farallones de Cali“, um dann in dem Großstadtzoo von Cali zu enden. Mit Partnern vor Ort werden Untersuchungen zu Größe und Zustand der örtlichen Froschpopulation durchgeführt, außerdem werden besonders bedrohte Arten auch  in dem Zoo von Cali erforscht und gezüchtet. So können Zoos als eine Art Arche Noah für bedrohte Arten dienen und einen Beitrag zu deren Fortbestand leisten.  Ziel des Projektes: so viele Amphibienarten so effektiv wie möglich zu schützen.

Gewinnspielfrage: Wie viele Flüsse entspringen in dem Nationalpark „Farallones de Cali“?

#VoteNow – so funktioniert’s:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und likt es auf YouTube! Denn „Giftzwerge in Kolumbien“ gehört zu den 21 Finalisten von Fast Forward Science 2017, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten! Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

Trust me I’m a scientist

Ein Wissenschaftler kann für die Beantwortung der einfachen Frage „Wie geht’s dir?“ manchmal eine kleine Ewigkeit benötigen. Schließlich müssen erst verschiedenste Daten erhoben, verglichen und ausgewertet werden. Oder etwa doch nicht?

Wissenschaftler sind verkopfte und sehr rationale Menschen, die in ihrem Labor und am Schreibtisch geheimnisvollen Dingen nachgehen, so vermuten viele. Man kennt sie einfach nicht so richtig. Licht in diese unbekannte Welt zu bringen, hat sich Mai-Thi mit ihrem YouTube-Kanal The Secret Life of Scientists, vorgenommen. Denn verschiedene Studien zeigen, dass die Glaubwürdigkeit von Wissenschaftlern nicht sonderlich hoch eingeschätzt wird. Dies könnte unter anderem daran liegen, dass man ihnen gemeinhin zwar eine hohe Kompetenz, aber wenig menschliche Wärme zuspricht.

Sicher auch ein Grund dafür, dass es heute, wo Informationsbeschaffung Dank des Internets so einfach ist wie nie zuvor, viele Menschen wissenschaftliche Fakten schlichtweg ignorieren. Was treibt Impfgegner und Klimawandel-Leugner an? Durch einen kleinen Rollenwechsel der Protagonisten kommen auch diese Stimmen in dem humorvollen und persönlichen Video zu Wort.

Es endet mit einem großen Plädoyer für die Wissenschaftskommunikation: „Und deswegen – liebe Wissenschaftler – lasst mal was von Euch hören. Geht raus in die Welt, redet mit den Menschen!“. Nicht nur aber auch wegen dieses Aufrufs war unsere Jury von dem Video sehr angetan und wählte es unter die Finalisten. Nun liegt es an euch, ob es sich im Community Award durchsetzen kann.

Gewinnspielfrage: Wie heißt die Neigung, Informationen, die unserer eigenen Überzeugung widersprechen, meist zu ignorieren?

Und so funktioniert das Online-Voting:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und bewertet es auf YouTube! Denn „Trust me I’m a scientist“ gehört zu den 24 Finalisten von Fast Forward Science 2016, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten. Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel.

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

Das dunkelste Material auf der Welt! – Vantablack

Schwarz, schwärzer, Vantablack. Vanta-was? Wer mit Vantablack nichts anfangen kann, dem empfehlen wir das Video des YouTube-Kanals RLScience. Dort deckt der YouTuber Robin regelmäßig wissenswerte Kuriositäten auf und zeigt zu Demonstrationszwecken schon einmal verrückte Experimente – die im Übrigen nicht immer zur Nachahmung empfohlen werden können. Mit Beats unterlegt geht er in diesem Wettbewerbsbeitrag der Frage nach, wie Vantablack – das bislang dunkelste bekannte Material – funktioniert und wo es Anwendung findet.

Dabei werden erst einmal Grundlagen erklärt: Was passiert, wenn Licht auf ein Objekt fällt und welche Rolle spielen Absorption und Reflexion dabei? Kurze Antwort: Je besser die Absorption, desto schlechter die Reflexion und umgekehrt. Zur Veranschaulichung baut Robin in seinem Badezimmer einen Versuch mit Kunstnebel und sich gegenüberliegenden Spiegeln auf. Gut wird dabei sichtbar, dass Licht bei jeder Reflexion auch ein bißchen mehr absorbiert, also schwächer wird.

Schwarz, welches allgemein schon wenig farbige Lichtstrahlen reflektiert und ein Großteil des Lichtes absorbiert, erfährt durch Vantablack eine Steigerung. Denn Vantablack absorbiert 99,98% des Lichtes und wandelt es in Wärme um. Nanogroße Kohlenstoffröhren, die auf das Material eingebrannt werden, machen es möglich. Und auch das führt Robin in einem Experiment vor, aber seht selbst! Und vielleicht gefällt euch das Video ja so gut, dass ihr dafür abstimmen wollt.

Gewinnspielfrage: Womit wird in dem Video Vantablack simuliert?

Und so funktioniert das Online-Voting:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und bewertet es auf YouTube! Denn „Das dunkelste Material auf der Welt! – Vantablack“ gehört zu den 24 Finalisten von Fast Forward Science 2016, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten. Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

Das Bauchgefühl in Zeiten der Cholera

Dieses Video wird in die Geschichte eingehen, als die wohl schnellste Einreichung bei der Super Fast 48-Stunden Challenge: Lars Fischer, Redakteur bei Spektrum.de, hatte bereits 6 Stunden und 18 Minuten nach Bekanntgabe des diesjährigen Themas „Bauchgefühl“ sein fertiges Video dazu hochgeladen. Die Jury der Super Fast 48-Stunden Challenge hat ihn dafür mit dem dritten Platz ausgezeichnet.

Gegenstand des Videos: die Cholera, denn – „nichts macht so sehr Bauchgefühl wie die Cholera“. Das Video war bereits Folge 24 der seit 2013 existierenden Wissenschafts-Videocast Reihe „Wir werden alle sterben“ in der Fischer wissenschaftlich fundiert, die unterschiedlichsten Todesarten vorstellt.

Cholera verbreitet sich insbesondere durch verseuchtes Wasser. Sie zählt noch immer zu den häufigsten Todesursachen, wie beispielsweise bei den letzten großen Cholera-Ausbrüchen 2010 und 2011 auf Haiti, als über 9000 Menschen starben. Wie Cholera entsteht und wie sich die Cholera Bakterien auswirken, zeigt Lars Fischer eindrucksvoll und anschaulich durch Erdnuss-Animationen und ein Reis-Wasser-Gemisch, das den für Cholera typischen Durchfall illustriert. In sechs Minuten werden so die Geschichte der Cholera, das Krankheitsbild und die aktuelle Relevanz des Themas zu einem dichten und witzigen Video, welches Wissenschaftskommunikation par excellence ist. Und das in Rekordzeit.

GewinnspielfrageWoher kommt der Name der Cholera?

Und so funktioniert das Online-Voting:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und bewertet es auf YouTube! Denn „Bauchgefühl in Zeiten der Cholera“ gehört zu den 24 Finalisten von Fast Forward Science 2016, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten. Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

#VoteNow: Wissenschaft ist unfehlbar, Menschen nicht!

Das Team um den Astrophysiker Dr. Pablo Rosado vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) blickt mit seinem Video „Transferring data…“ auf die größten FAILs der Wissenschaftsgeschichte. Protagonist, der Cyborg Tom, ist darauf programmiert, die Quellen für wissenschaftliche Fehlleistungen zu finden und auszulöschen. Als Cyborg der Klasse der fortgeschrittenen Humanoiden erhöht jedes neue Update seine Menschlichkeit. Die Ironie des Videos liegt im Suchergebnis des Cyborgs: „Science does not fail. It is humans that always provoke fails.

„Erfahrung ist die Summe aller Fehler.“ (Thomas Edison)

Das Video „Transferring Data…“ überzeugt durch kluge Inszenierung, filmische Qualität sowie eine witzige Geschichte und hat deshalb im diesjährigen 48-Stunden-Wettbewerb „Super Fast“ den zweiten Platz belegt. Die drei Preisträger des Spezialpreises gehören zu den 13 Finalisten und zeigen euch das Spektrum an Möglichkeiten wie man das diesjährige SuperFast-Thema „FAIL in der Wissenschaft“ interpretieren konnte.

Hier kommt ihr zu den Finalisten. Ob eine Erklärung grundlegender Quantenphysik, ein gescheitertes Experiment zu künstlicher Muskelstimulation oder medizinische Grundlagenforschung zur Entwicklung eines Herzpflasters – hier bestimmt ihr die Gewinner. Klickt euch durch die Videos, votet, was das Zeug hält und helft euren Lieblingsvideos den Wettstreit um den Community Award für sich zu entscheiden.