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Kein Thema

Mit dem Rap-Video „Kein Thema (prod. Dalton)“ hat es Niklas Kolorz vom Kanal NiksDa gemeinsam mit MESH Collective unter die Finalistenvideos in der Kategorie SCITAINMENT geschafft. Auch an sie möchten wir unsere Fragen loswerden, bevor es zum Online-Voting geht.

>>Worum geht’s in dem Video?

YouTuber, Musiker und Moderator Niklas „NiksDa“ Kolorz, nähert sich dem Thema nachhaltige Ernährung auf eine ganz besondere Art und Weise: Er rappt über Fleischkonsum, Massentierhaltung und Pro und Contra zu veganer Ernährung – ohne dabei den moralischen Zeigefinger zu heben.

Niklas war aufgefallen, dass es gerade beim Thema Fleischkonsum nur zwei Extreme gibt. Selten können Gespräche über das Thema geführt werden, ohne dass die Moralkeule ausgepackt oder Gefühle verletzt werden. Diskussionen darüber sind häufig so emotional aufgeladen, dass sie „kein Thema“ für gewöhnliche Unterhaltungen sind. Sein Ziel war es beide Seiten des Spektrums unterhaltsam vertreten zu können, ohne dass ein Glaubenskrieg im Kommentarbereich ausbricht. Tatsächlich war er selber nervös kurz vor Veröffentlichung des Videos, doch dann umso mehr von der positiven Rückmeldung begeistert!

Das Video ist Teil einer neunteiligen Serie zum EarthOverShootDay (Welterschöpfungstag), die MESH Collective gemeinsam mit dem WWF Deutschland im Auftrag der Robert Bosch Stiftung entwickelt und umgesetzt hat.

>>Wer steckt hinter dem Video?

Wir von MESH Collective haben das Video gemeinsam mit Niklas „NiksDa“ Kolorz umgesetzt.

MESH Collective ist eine außerschulische Bildungsinitiative. Gemeinsam mit reichweitenstarken, jungen Persönlichkeiten entwickeln wir Social Videos für Stiftungen, Ministerien, NGOS oder Institutionen der politischen Bildung. Komplexe Inhalte werden dekodiert, journalistisch fundiert aufbereitet und auf YouTube, Instagram und Co. zugänglich gemacht. Wissensvermittlung wird im Lebensweltkontext Jugendlicher verankert und entsprechend der Sehgewohnheiten Jugendlicher visualisiert.

Niklas Kolorz ist Musiker, YouTuber und Moderator, der seit 2015 des öfteren auf seinem YouTube-Kanal sozial- und umweltkritische Themen gerne mal in Rap- und Gesangsform anspricht.

>>Warum sind Webvideos toll für die Wissenschaft?

Mit Webvideos schlagen wir eine Brücke zwischen der Wissenschaft, die oft in einer Art Elfenbeinturm und als kaum zugänglich wahrgenommen wird, und der jungen Zivilgesellschaft, die sich vor allem auf YouTube informiert. In der Zusammenarbeit mit Influencerinnen und Influencern werden vermeintlich trockene/sperrige Inhalte emotionalisiert und in Lebensweltkontext gesetzt, so dass die Frage nach dem „Was hat das mit mir zu tun“ positiv beantwortet werden kann.

>>Was hat euch daran gereizt, ein Webvideo zu drehen?

Wir möchten Initialreize setzen, ermächtigen und zumNachdenken anregen. Für all das braucht es Wissen. Als außerschulische Bildungsinitiative konkurrieren wir jedoch mit einem riesigen Freizeitangebot – deshalb gehen wir direkt dahin, wo Jugendliche sich aufhalten.YouTube ist nach wie vor DAS Leitmedium. Inhaltlich war es uns ein Anliegen in Zeiten von „Fake News“, Wissenschaften und Forschung sichtbar und zugänglich zu machen.

>>Eure Tipps für angehende Science YouTuber.

Alle Quellen angeben. Wissenschaftliche Sprache so dekodieren, dass sie nachvollziehbar ist. Auf Augenhöhe kommunizieren. Einen Zugang zum Thema finden, der mit der Lebensrealität der Community zu tun hat. Nicht glauben, alle Teilbereiche/Fragestellungen multiperspektivisch in einem 8 Minuten Video unterbringen zu können. Suche Dir EINEN Aspekt raus, der das Thema zunächst setzt und verlinke ansonsten auf weiterführende Informationen oder mache ein Folgevideo mit weiteren Betrachtungen.

Online-Voting für den Community Award

Das Video ist eines von 17 Finalistenvideos. Alle Finalisten kämpfen vom 16. September bis zum 13. Oktober 2019 um eure Likes und Kommentare auf YouTube. Das Video, das am besten abschneidet, gewinnt den Community Award. Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick. #VoteNow

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