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Insekten auf dem Teller

Insekten-Burger, Mehlwurm-Häppchen oder In-Vitro-Fleisch – wie steht es hierzulande um die Akzeptanz dieser neuen Proteinquelle? Forschende der Universität Osnabrück gehen in ihrem Webvideo „Insekten auf dem Teller: Was halten wir von Novel Food?“ dieser Frage auf den Grund und haben es damit unter die Finalisten der Kategorie VISION geschafft. Bevor es zum Online-Voting geht, lest mehr über die Hintergründe.

Worum geht es?

Ist die herkömmliche Produktion von Fleisch bald Geschichte? Weltweit gibt es Entwicklungen, dem steigenden Fleischkonsum durch alternative und nachhaltigere Produkte etwas entgegenzusetzen. Aber wie steht es um die Akzeptanz neuartiger Lebensmittel wie Insekten-Burgern, In-Vitro-Fleisch oder anderen Fleischersatz-Angeboten? Und kann die Akzeptanz beeinflusst werden? Biologiedidaktiker Dr. Florian Fiebelkorn möchte mit seiner Forschung dazu beitragen, das Thema „Nachhaltige Ernährung“ im Lehrplan von Schulen und Hochschulen zu verankern – mit dem Ziel, die Bewertungskompetenz der Konsumentinnen und Konsumenten zu stärken!

Wer steckt hinter dem Video?

Hinter unserem Video stehen ausschließlich Angehörige der Universität Osnabrück: Unser Protagonist Dr. Florian Fiebelkorn aus der Biologiedidaktik, Biologie-Doktorandin Alina Weber und Biologie-Mitarbeiterin Vera Carvalho Hilje sowie als Redakteurin Sandya Biewer von der Online-Redaktion der Uni. Für die technische Umsetzung waren Henrik Jürgens, Valentin Dalkowski und Timos Zdoupas vom Zentrum für Digitale Lehre, Campus-Management und Hochschuldidaktik („virtUOS“) zuständig.

Warum sind Webvideos toll für die Wissenschaft?

Als Universität haben wir neben der Anwerbung neuer Studierender auch das Ziel, die breite Öffentlichkeit über unsere Lehr- und Forschungstätigkeiten zu informieren. Dies funktioniert mittlerweile nur noch bedingt über die klassischen Kanäle Presse und Homepage, die sozialen Medien spielen eine zentrale Rolle. Für diese sind Videos der wertvollste Content, deshalb bemühen wir uns, die Themen unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch im bewegten Bild einzufangen und über unsere Kanäle zu streuen.

Was hat euch daran gereizt ein Webvideo zu drehen?

Wenn sich etwas bewegt, schaut man hin – dieses Prinzip kann helfen, auch für sperrige wissenschaftliche Themen ein Interesse zu wecken. Gerade weil die Wissenschaft seit jeher auf der schriftlichen Vermittlung basiert, sind Videos hier immer noch etwas Besonderes. Das bewegte Bild bietet ganz andere Möglichkeiten, nicht nur die Themen, sondern auch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst zu zeigen. Internet-Plattformen wie YouTube werden international genutzt – die Zielgruppe könnte nicht größer sein.

Eure Tipps für angehende Science YouTuber.

Wir empfehlen, die vom Bild vermittelten Informationen und Eindrücke zu nutzen: Komplexe Zusammenhänge lassen sich im bewegten Bild oft leichter vermitteln (z. B. über Animationen). Hinzu kommt das „Kennenlernen“ der Persönlichkeiten im Film. Sofern es vor allem um die Steigerung der Reichweite geht, sollten YouTuber Themen aufgreifen, die aktuell im Netz diskutiert werden. Oft existiert schon eine rege Community zu Interessensgebieten (z. B. Nachhaltigkeit, Müllvermeidung etc.).

Online-Voting für den Community Award

Das Video ist eines von 17 Finalistenvideos. Alle Finalisten kämpfen vom 16. September bis zum 13. Oktober 2019 um eure Likes und Kommentare auf YouTube. Das Video, das am besten abschneidet, gewinnt den Community Award. Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick. #VoteNow

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