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#HowToWebvideo Teil 4: Das Storyboard

Du hast dein Thema, dein Drehbuch ist geschrieben und nun? Wie wird der Text zum Bild?

Nach dem Drehbuch, folgt nun das Storyboard. Das Drehbuch ist der rote Faden für dein Video. Im Storyboard wird dieser rote Faden nun in Bilder übersetzt. Es geht also um dein Video aus Kameraperspektive. In einem Storyboard hältst du zeichnerisch fest, was der Zuschauer am Ende sehen wird. Aber keine Angst, dafür muss man keine große Künstlerin oder kein großer Künstler sein! 

 

Wozu das Ganze?

Das Storyboard soll dabei helfen, die Videoidee zu visualisieren. Das ist wichtig, damit die Bildästhetik und das Videomaterial am Ende auch zusammenpassen. Außerdem hilft es beim Dreh die passenden Einstellungen zu wählen. Es passiert nämlich schnell, dass man eine spontane Idee sehr gut findet, die am Ende aber nicht ins Gesamtkonzept passt. Das Storyboard hilft, das große Ganze zu betrachten und Ideen reifen zu lassen. Überlegt man nämlich im Vorfeld, wie das Video aussehen soll, können Ideen rechtzeitig verknüpft und eingearbeitet werden.

 

Meistens hat man beim Drehbuchschreiben auch schon eine grobe Idee, was im Bild zu sehen sein soll. Nutze diese Ideen, um dein Storyboard zu zeichnen. Um anzufangen, ist es sinnvoll, das Drehbuch in kleinere Einheiten zu unterteilen: in Szenen. Diese Szenen werden dann in die unterschiedlichen Einstellungen aufgeteilt.

Was es für unterschiedliche Einstellungen gibt und wofür sie verwendet werden, kannst du hier nachlesen. Oder hier als kurzes YouTube Video   

Nutze die unterschiedlichen Möglichkeiten und spiele damit. Falls eine Vorlage benötigt wird, ist hier ein Blanko-Storyboard! Einfach herunterladen und drauf los zeichnen. Du kannst unter jedes Kästchen noch zusätzliche Informationen schreiben, z. B. welches Objekt besonders wichtig ist oder bestimmte Bewegungen der Personen.

 

Hier mal ein Beispiel, wie ein Storyboard aussehen kann.

Du siehst, ich bin auch keine Künstlerin!

 

Schon ein kurzes Storyboard hilft dir später bei Dreh und Schnitt. Du kannst daran nämlich genau ablesen, was du filmen musst. So erspart man sich viele Drehstunden und hält das Filmmaterial kompakt. 

Kleiner Tipp: Wenn du im Storyboard die Szenen und Takes klar kennzeichnest – mit Namen, Nummern etc. –  macht es nachher die Speicherung und die Auswahl des gedrehten Materials bedeutend einfacher, weil man die Dateinamen dementsprechend anpassen kann.

 

Jetzt aber viel Spaß beim Zeichnen!

 

 

Wer steckt hinter der #HowToWebvideo-Reihe? Carla Reinhardt ist Teammitglied von Fast Forward Science. Sie schreibt in den nächsten Wochen über die einzelnen Punkte der Webvideo-Checkliste. Jeden Dienstag und Freitag erscheint ein neuer Beitrag. Viel Spaß beim Umsetzen und Nachmachen! Wir freuen uns schon auf dein Wissenschafts-Webvideo!

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