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Innovation trifft Kreativität: Der Deutsche Zukunftspreis als Partner des YOUNG SCIENTIST AWARD

Uğur Şahin, Özlem Türeci, Christoph Huber, Katalin Karikó: Während diese Namen vor zwei Jahren nur Expert*innen ein Begriff waren, kennt sie heute fast jede*r in Deutschland. Schließlich handelt es sich um die Forscher*innen, die einen der wichtigsten mRNA-Impfstoffe gegen das Coronavirus entwickelt haben. Der Impfstoff der Firma BioNTech wurde mittlerweile weltweit in über 500 Mio. Dosen verimpft[1], um dem Virus den Kampf anzusagen. Am 17. November 2021 wurden Şahin, Türeci, Huber und Karikó dafür mit dem 25. Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet, dem Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation.

Klar – mit der eigenen Forschung einen fundamentalen Beitrag dazu zu leisten, eine weltweite tödliche Pandemie zu stoppen, scheint für die meisten vielleicht in unerreichbarer Ferne zu liegen. Doch auch Şahin, Türeci, Huber und Karikó haben mal klein angefangen.  Junge Forschende mit wegweisenden Visionen gibt es überall und in den unterschiedlichsten Disziplinen – das durften wir in den letzten Wettbewerbsjahren von Fast Forward Science mehr als einmal miterleben. Junge Forschende zu fördern und sie zu ermutigen, ihre eigene Arbeit mit der Welt zu teilen, ist deshalb ein wichtiges Ziel der Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Zukunftspreis und Fast Forward Science.

In der letzten Wettbewerbsrunde von Fast Forward Science war der Deutsche Zukunftspreis Partner des Spezialpreises YOUNG SCIENTIST AWARD, der Magda Marečková verliehen wurde. Hier könnt ihr ein wenig mehr von ihr persönlich über die Hintergründe ihres ausgezeichneten Videos erfahren:

 

 

Dieses Jahr ist der YOUNG SCIENTIST AWARD als eigener Award, der sich explizit an den wissenschaftlichen Nachwuchs richtet, in den Hauptwettbewerb aufgenommen worden. Mitmachen dürfen alle Studierenden, Promovierenden oder Post-Docs bis zu sechs Jahre nach der Promotion. Schließlich werden sie und ihre Ideen die Gesellschaft der Zukunft gestalten. Ein Ziel des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, der den Deutschen Zukunftspreis jährlich an die Crème de la Crème der Forschung dieses Landes verleiht, ist es, zwischen den Beteiligten am Deutschen Zukunftspreis und jungen Menschen auch einen generationenübergreifender Ideen- und Erfahrungsaustausch zu realisieren. Im Fokus stehen dabei innovative und kreative Forschungsideen, die versuchen die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft zu lösen – aus welcher Forschungsdisziplin die Forscher*innen kommen ist dabei sekundär.

Auch beim Young Scientist Award ist Kreativität gefragt. Wer einreichen möchte, dem stehen beinahe alle Möglichkeiten offen, die eigene Forschung auf Social Media zu kommunizieren. Neben der fachlich akkuraten Darstellung und der Darlegung der Relevanz der eigenen Arbeit ist es ebenso wichtig, die vielfältigen Darstellungsformen der Sozialen Medien zu nutzen und die Leidenschaft für die eigene Forschung zu vermitteln.

Die Partnerschaft beim Young Scientist Award ist also eine Chance für alle Beteiligten: Für die Teilnehmenden ist es eine Möglichkeit, einen Einblick in die Welt des Deutschen Zukunftspreises zu bekommen. Und die Gremien und weiteren Beteiligten des Zukunftspreises bekommen von den Teilnehmenden als Kommunikations-affine junge Forschende auf allen Kanälen gezeigt, was junge Menschen in Bezug auf die Zukunft bewegt, was sie von der heutigen Gesellschaft erwarten und was sie wiederum selbst mit ihrer Expertise dazu beitragen könnten. Und wer weiß: Vielleicht findet sich unter denen, die hier einreichen, ein kommendes nominiertes Team für den Deutschen Zukunftspreis?

 

[1] https://ourworldindata.org/covid-vaccinations#which-vaccines-have-been-administered-in-each-country

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