Wie fotografiert man ein schwarzes Loch?

Mit dem Video „Wie fotografiert man ein schwarzes Loch?“ hat es Cedric Engels vom Kanal Doktor Whatson unter die Finalistenvideos in der Kategorie SUBSTANZ geschafft. Bevor es zum Online-Voting geht, möchten wir ihm noch schnell ein paar Fragen stellen.

>>Worum geht’s?

Am 10. April 2019 wurde das allererste echte Bild eines schwarzen Lochs veröffentlicht. Alle Bilder und Videos von schwarzen Löchern waren bisher nur Animationen von Künstlern oder Simulationen von Wissenschaftlern. Wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler überall auf der Welt das geschafft haben und was das erste Bild eines schwarzen Lochs bedeutet, das erkläre ich in diesem Video.

>>Wer steckt hinter dem Video?

Ich bin Cedric Engels und bin tagsüber Geschäftsführer bei TWENTYTWO Film in Köln. Nachts werde ich zu meinem Alter Ego Doktor Whatson. Auf dem gleichnamigen YouTube-Kanal erkläre ich mit brennender Begeisterung und dem nötigen Quäntchen Wahnsinn alles über schwarze Löcher, Quantencomputer und selbstfahrende Autos. Den Kanal mit heute über 100.000 Abonnenten habe ich bereits während seines Studiums an der ifs internationale filmschule köln gegründet und aufgebaut.

>>Warum sind Webvideos toll für die Wissenschaft?

Weil Wissenschaftskommunikation für die Wissenschaft essenziell ist und leider viel zu oft übersehen wird. Webvideos erreichen junge Menschen und begeistern sie für Wissenschaft und Lernen.

>>Was hat dich daran gereizt ein Webvideo zu drehen?

Die Entstehung des ersten Bildes eines schwarzen Lochs habe ich bestimmt eineinhalb Jahre lang verfolgt, weil ich es unglaublich spannend finde. Als das Bild dann endlich gezeigt wurde, war klar: „Darüber muss ich ein Video machen.“

>>Dein Tipp für angehende Science YouTuber.

Einfach machen. YouTube lebt nicht von perfekten Videos. Das muss ich mir auch manchmal sagen. Klar, sollte man gründlich recherchieren und alles, was man sagt, muss richtig sein, aber ob das Bild perfekt ausgeleuchtet ist oder die Animation nicht super-smooth ist, ist egal. Hauptsache man redet über spannende Dinge und die Zuschauer lernen dabei was.

Online-Voting für den Community Award

Das Video ist eines von 17 Finalistenvideos. Alle Finalisten kämpfen vom 16. September bis zum 13. Oktober 2019 um eure Likes und Kommentare auf YouTube. Das Video, das am besten abschneidet, gewinnt den Community Award. Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick. #VoteNow

CRISPR/Cas9 in der Pflanzenzüchtung – Joram unterwegs

Mit dem Video „CRISPR/Cas9 in der Pflanzenzüchtung – Joram unterwegs“ hat es Joram Schwartzmann vom Kanal erforschtCRISPR unter die Finalistenvideos in der Kategorie VISION geschafft. Bevor es zum Online-Voting geht, möchten wir ihm noch schnell ein paar Fragen stellen.

>>Worum geht’s?

CRISPR/Cas9 als Stellvertreter für die Genomeditierung markiert einen Wendepunkt in der Pflanzenzüchtung – nie zuvor war es möglich, schneller und präziser genetische Merkmale zu verändern. Gleichzeitig wird die Technologie von vielen Menschen kritisch gesehen, oft auch, weil das Verständnis für die komplexe Technologie fehlt. Bei erforschtCRISPR und insbesondere in diesem Video versuche ich, die Grundlagen für eine informierte Diskussion zu schaffen.

Ich erkläre anhand eines anschaulichen Beispiels, wie CRISPR/Cas9 im Vergleich zur herkömmlichen Züchtung funktioniert. Zufällige Mutationen werden durch zufällige Farbkleckse auf einem Blatt Papier dargestellt, während ein definiertes Ziel getroffen werden soll. Während die klassische Züchtung auf den Zufall und große Zahlen setzen muss, kann CRISPR/Cas9 gezielt eine Veränderung im Erbgut erzeugen.

Zum Schluss möchte ich von den Zuschauerinnen und Zuschauern wissen, wie sie die Technologie einschätzen. Sehen sie darin eine Bereicherung für den Werkzeugkasten der Züchtung oder eine Gefahr für die Umwelt? Das Video schafft die Grundlagen für eine Diskussion und lädt gleichzeitig dazu ein, diese zu führen.

>>Wer steckt hinter dem Video?

Ich bin Joram und arbeite in der Wissenschaftskommunikation. Ich habe Biotechnologie studiert und bin darüber an das Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie gekommen. Seitdem spreche ich leidenschaftlich gerne über molekulare Pflanzenbiologie und tue das bei erforschtCRISPR und dem Blog und Podcast „Plants and Pipettes“.

>>Warum sind Webvideos toll für die Wissenschaft?

Kaum ein anderes Medium bietet eine vergleichbare Gelegenheit, Inhalte, Unterhaltung, Diskussion und Wissenschaft zu verbinden. Kondensierte Erzählungen treffen auf spannende Visualisierungen und sind dabei gleichzeitig offen für Feedback und höchst persönlich. Fast nirgendwo sonst kann man als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler so direkt mit einem Publikum interagieren und sich selber präsentieren.

>>Was hat euch daran gereizt ein Webvideo zu drehen?

Unsere Themen rund um die Genomeditierung bei erforschtCRISPR sind sehr komplex. Webvideos bieten dabei die Möglichkeit, sowohl komplexe Inhalte einfach zu erzählen als auch Einblicke in die Forschung zu geben, die sonst kaum möglich sind. Gerade bei CRISPR/Cas9 ist es ein enormer Zugewinn im Video zeigen zu können, wovon man spricht. Durch praktische Demonstration wird dabei ein molekularer Prozess verständlich, der sonst nur nach viel Literaturrecherche so richtig durchdrungen wird.

>>Dein Tipp für angehende Science YouTuber.

Das wichtigste Werkzeug ist ein Skript. Wenn man weiß, was man erzählen möchte, für wen und in welcher Reihenfolge, ist alles andere zweitrangig. Eine packende Geschichte mit einem Smartphone gefilmt, übertrumpft jedes Video voller Effekte und ohne Inhalt. Deswegen überlegt euch gut, was ihr warum und für wen sagen wollt – und dann legt einfach los. Schneidet dann alles weg, was nicht essenziell für eure Erzählung ist. So seid ihr schon auf einem sehr guten Weg zu einem spannenden Science Video.

Online-Voting für den Community Award

Das Video ist eines von 17 Finalistenvideos. Alle Finalisten kämpfen vom 16. September bis zum 13. Oktober 2019 um eure Likes und Kommentare auf YouTube. Das Video, das am besten abschneidet, gewinnt den Community Award. Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick. #VoteNow

Temperaturentwicklung in der Schweiz

Mit dem Video „Temperaturentwicklung in der Schweiz“ hat das Team von Zense unter die Finalistenvideos in der Kategorie SUBSTANZ geschafft. Bevor es zum Online-Voting geht, möchten wir dem Team noch schnell ein paar Fragen stellen.

>>Worum geht’s?

Im Klimaabkommen von Paris hat sich die Staatengemeinschaft zum Ziel gesetzt, die menschgemachte, globale Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit unter 2 °C zu beschränken.

Damit Veränderungen der Temperatur in der Schweiz mit der Methode des Referenzperiodenvergleichs angegeben werden können, hat MeteoSchweiz kürzlich eine neue vorindustrielle Referenzperiode definiert.

Eine Analyse der bisherigen Temperaturentwicklung hat außerdem gezeigt, dass die Erwärmung in der Schweiz heute bereits um +1,9 °C gegenüber der vorindustriellen Zeit liegt. Zudem wird sich das Land ohne Reduktion der globalen Treibhausgasemissionen bis Mitte des 21. Jahrhunderts um insgesamt 3,5 bis 4,8 °C erwärmt haben.

Um Klarheit zu schaffen und Skepsis zu vermeiden, wollte MeteoSchweiz Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft erklären, wie diese Zahlen zustande kamen. Ein Webvideo war dafür das perfekte Medium.

>>Wer steckt hinter dem Video?

Wir sind ZENSE, eine junge Agentur und Produktionsfirma aus Zürich. Unsere Einsendung produzierten wir im Auftrag von MeteoSchweiz. Dieses Schweizer Bundesamt betreibt u. a. Forschungsarbeiten im Bereich Klimatologie.

Seit 2013 bearbeitet und gestaltet ZENSE komplexe Inhalte aller Art. Unser Team zählt insgesamt 15 Spezialistinnen und Spezialisten aus den Bereichen Beratung, Text, Illustration und Animation.

Wir unterstützen unsere Kunden bei der Vermittlung von Unternehmensstrategien, bei Kommunikationskampagnen oder bei der Wissenschaftskommunikation. Wir machen Erklärfilme, Illustrationen, Infografiken, Webseiten und Mobile Games.

>>Warum sind Webvideos toll für die Wissenschaft?

Videos sind ein tolles Tool, um über die Wissenschaft zu kommunizieren, da sie große Mengen an komplexen Informationen auf effiziente und ansprechende Weise vermitteln können. Wenn Videos online veröffentlicht werden, haben sie außerdem das Potenzial, ein globales Publikum zu erreichen. Sie können der breiten Öffentlichkeit helfen, unsere Welt ein wenig besser zu verstehen, und sie können andere Studierende und Forschende inspirieren.

>>Was hat euch daran gereizt ein Webvideo zu drehen?

Als MeteoSchweiz uns mit der Erstellung eines Webvideos über die Temperaturentwicklung in der Schweiz beauftragte, waren wir sofort begeistert von dieser Idee. Der Klimawandel ist ein heißes Thema, das eine klare und transparente Kommunikation erfordert. Nur so kann Skepsis vermieden und Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft zum Handeln ermutigt werden. Ein Webvideo war das perfekte Medium, um ein möglichst breites Publikum von Nicht-Experten zu erreichen.

>>Eure Tipps für angehende Science YouTuber.

Um ein fesselndes Video zu erstellen, brauchst du nicht viele Ressourcen. Allerdings benötigst du ein gut durchdachtes Skript. Frage dich wer deine Zielgruppe ist. Wenn du das Skript entwickelst, solltest du eine Sprache verwenden und eine Story erzählen, die diese Zielgruppe versteht und ansprechend findet. Bevor du mit dem Filmen beginnst, kannst du den Text sogar ein paar Leuten zeigen, die Teil der Zielgruppe sind. So erhältst du wertvolles Feedback und kannst nach Bedarf Anpassungen vornehmen.

Online-Voting für den Community Award

Das Video ist eines von 17 Finalistenvideos. Alle Finalisten kämpfen vom 16. September bis zum 13. Oktober 2019 um eure Likes und Kommentare auf YouTube. Das Video, das am besten abschneidet, gewinnt den Community Award. Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick. #VoteNow

Der Mensch ist, was er isst

Mit dem Video „Der Mensch ist, was er isst“ hat es das Team vom Kanal Forschung Kompakt – Hochschule Kaiserslautern unter die Finalistenvideos in der Kategorie SCITAINMENT geschafft. Bevor es zum Online-Voting geht, möchten wir dem Team schnell noch ein paar Fragen stellen.

>>Worum geht’s?

„Der Mensch ist, was er isst“ war ursprünglich vielleicht in dem Sinne zu verstehen: Sag mir, was Du isst und ich sage Dir, wer Du bist. Heute können wir diese Aussage ganz klar wissenschaftlich belegen. Viele Zivilisationserkrankungen, mit denen wir uns zeitlebens herumschlagen, hängen tatsächlich direkt und indirekt von unserer Ernährung ab. Wir wollen ein Bewusstsein schaffen für diesen Zusammenhang und auch einige der Hintergründe ansprechen bzw. beleuchten. Wir zeigen zunächst einmal, dass der Darm, repräsentiert durch eine Wursthaut, einen Naturdarm, hunderte Millionen an Nervenzellen enthält, und dass diese sehr wohl direkt durch unsere Ernährung beeinflusst werden können: Direkt durch besondere Nahrungsmittel, wie z. B. Antioxidantien, welche eine gewissen Schutzfunktion für Nervenzellen ausüben können und indirekt durch Beeinflussung der Darmbakterien, durch den übermäßigen Konsum von bestimmten Nahrungsmitteln sowie Medikamenten oder Umweltgiften. Wir zeigen auf, dass es sich lohnen könnte mehr naturbelassene Lebensmittel zu essen, statt Fertignahrung. Ein wichtiger Aspekt stellt auch die besondere Verknüpfung des Darmes mit dem Gehirn dar, die sogenannte Brain-Gut-Axis. Das Darmnervensystem ist bei sogenannten neurodegenerativen Erkrankungen wie Morbus Alzheimer oder Parkinson beteiligt und kann zukünftig sowohl für die Frühdiagnostik oder die Prophylaxe als auch die Behandlung eine entscheidende Rolle spielen.

>>Wer steckt hinter dem Video?

  • Prof. Dr. med. Karl-Herbert Schäfer, Vizepräsident für Forschung und Transfer der Hochschule Kaiserslautern, Leiter der Arbeitsgruppe „Enterisches Nervensystem“
  • Moritz Grenner (B.Sc. Medieninformatik), Geschäftsführer, Hochschulmitarbeiter, Aufnahmeleiter, dreht gerne Videos in Hochformat, einziges Hobby: Lachen
  • Lukas Mohr, Student der Medieninformatik, angehender Filmemacher, Single und auf Jobsuche
  • Dr. rer. nat. Jessica Weyer, EU-Referentin für Forschung, Projektleitung „Forschendes Lernen“, Koordination „Forschung kompakt“, in ihrer Freizeit: meist erfolglose Hunde-Dompteuse

>>Warum sind Webvideos toll für die Wissenschaft?

Mittels Webvideos können komplexe Inhalte audio-visuell aufgearbeitet und unterhaltsam präsentiert werden. Das bietet nicht nur die Möglichkeit, mehr Menschen über aktuelle wissenschaftliche Themen zu informieren, sondern auch die Chance gerade junge Menschen für Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Gleichzeitig bietet die Nutzung dieses Mediums, Wissenschaftlern, eine Chance mit großen Teilen der Gesellschaft in Dialog zu treten. So trifft Wissenschaft auf Gesellschaft und wird populär.

>>Was hat euch daran gereizt ein Webvideo zu drehen?

Wir möchten als Hochschule einerseits zeigen, dass wir mit vielen unserer wissenschaftlichen Projekte nicht nur auf dem aktuellen Stand der Forschung sind, sondern auch deren Inhalte allgemeinverständlich präsentieren können – wir also für mehr stehen als für frontale Wissensvermittlung. Andererseits verbreiten sich auf diversen Videoplattformen im Netz zunehmend inhaltlich nicht fundierte, teils krude Inhalte. Die etablierten Forschungseinrichtungen setzen dem bisher wenig entgegen. Wir möchten mit unserem Video und unserem Forschungskanal einen kleinen Beitrag hierzu leisten.

>>Eure Tipps für angehende Science YouTuber.

Wissenschaft kreativ und authentisch in einer Story verpacken, die eine breite Zielgruppe anspricht. Komplexe Inhalte nicht nur unterhaltsam, sondern auch informativ und wissenschaftlich korrekt zu vermitteln. Das Videoportal als soziales Netzwerk wahrnehmen: Fragen beantworten, auf Kritik eingehen, auf Kommentare reagieren, Informationen und Fakten ergänzen, Multiplikator sein. Mit der interessierten Community in Dialog treten und diesen Dialog aktiv mitgestalten und lebendig halten. Dabei mutig sein und auch wichtige Themen gegen Mainstream vertreten.

Online-Voting für den Community Award

Das Video ist eines von 17 Finalistenvideos. Alle Finalisten kämpfen vom 16. September bis zum 13. Oktober 2019 um eure Likes und Kommentare auf YouTube. Das Video, das am besten abschneidet, gewinnt den Community Award. Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick. #VoteNow

Unser Weg nach Alpha Centauri

Mit dem Video „Unser Weg nach Alpha Centauri“ hat es Tim Julian Ruster vom Kanal Astro-Comics TV unter die Finalistenvideos in der Kategorie VISION geschafft. Bevor es zum Online-Voting geht, möchten wir ihm noch schnell ein paar Fragen stellen.

>>Worum geht es in dem Video?

Unsere Erde ist eine verwundbare Welt in den Weiten des Alls. Gefahren wie der Klimawandel, das Ende der Sonne oder plötzliche Gammablitze könnten unsere Existenz bedrohen.

Doch es besteht Hoffnung! Alleine unsere Milchstraße enthält über 200 Milliarden Sterne und noch mehr Planeten. Ausgerechnet in unserem Nachbarsternsystem Alpha Centauri befindet sich mit Proxima Centauri b ein Planet, auf dem Leben möglich sein könnte. Wie kann die Menschheit es schaffen, diesen Exoplaneten zu erreichen? Mit einem Generationenschiff? Warp-Antrieb?

>>Wer steckt dahinter?

Mein Name ist Tim Ruster, ich bin Museumsführer im Planetarium Köln, Weltraum-Cartoonist und Wissenschafts-YouTuber!

Im Planetarium erkläre ich schon seit mehr als zehn Jahren für große und kleine Besucher den Sternenhimmel und die Weiten des Alls – irgendwann kam mir die Idee, astronomische Themen durch Cartoons und Animationen zu erklären. Astro-Comics war geboren!

Heute erfreuen sich meine Weltraum-Zeichentrickclips bei YouTube mit mehr als 10.000 Abos schon galaktischer Beliebtheit.

>>Warum sind Webvideos toll für die Wissenschaft?

Webvideos stellen eine Art Update zum normalen Fernseh- und Radiobetrieb dar. Auf YouTube kann man sich selbst über die verrücktesten wissenschaftlichen Fragen informieren. Ich selbst habe beispielsweise Videos über die Themen „Schwangerschaft im Weltraum“ oder „Ewig leben durch Kryokonservierung“ auf meinem Channel hochgeladen.

Wo könnte man mehr über solche Themen erfahren, wenn nicht im Web?

>>Was hat dich daran gereizt ein Webvideo zu drehen?

Durch meine Arbeit im Kölner Planetarium bin ich fast täglich mit den verrücktesten Fragen von den Besuchern – vor allem von Kindern – konfrontiert. Was passiert, wenn Einstein in ein Schwarzes Loch gesogen wird? Kann man Jupiter anzünden?

Ich liebe es, solche wissenschaftlichen Fragen selbst zu beantworten! Und damit nicht nur die Besucher des Kölner Planetariums in den Genuss kommen, halte ich die Antworten eben einfach auf Video fest!

>>Deine Tipps für angehende Science YouTuber.

Sucht euch die Themen raus, auf die ihr richtig Lust habt und fangt einfach an, euren Content zu produzieren. Verbessern kann man sich immer. Am Anfang ist es einfach wichtig, dass man mit dem loslegt, woran man Spaß hat! Und es gibt immer noch irgendein wissenschaftliches Nischengebiet, in dem ihr die Ersten seid, die Video-Content produzieren!

Online-Voting für den Community Award

Das Video ist eines von 17 Finalistenvideos. Alle Finalisten kämpfen vom 16. September bis zum 13. Oktober 2019 um eure Likes und Kommentare auf YouTube. Das Video, das am besten abschneidet, gewinnt den Community Award. Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick. #VoteNow

Die Finalistenvideos 2019 stehen fest

Lasst das Online-Voting beginnen!

Die Jury hat getagt, sie hat Videos geschaut, bewertet und diskutiert. Am Ende hat die Jury aus 120 eingereichten Videos die jeweils fünf bis sechs besten aus den Kategorien SUBSTANZ, SCITAINMENT und VISION gewählt.

Asteroidenbergbau, Insektenmahlzeiten, Einsamkeit und ein Rap – ein buntes Potpourri an Themen findet sich in den diesjährigen Videos der Finalistinnen und Finalisten wieder. Die YouTuberinnen und YouTuber haben sich mächtig ins Zeug gelegt: Sie würzten ihre Videos mit bunten Animationen und ohrwurmtauglichen Sounds oder probierten sich an Greenscreens aus.

Jetzt sind die Zuschauerinnen und Zuschauer dran. Mit ihren „Mag-Ichs“ und Kommentaren entscheiden sie im Online-Voting, wer von den Finalistinnen und Finalisten nun den Community Award gewinnt.

 

How to #VoteNow

Eure Stimme zählt! Wie? Je mehr „Mag-Ichs“ und Kommentare ein Webvideo auf YouTube im Zeitraum vom 16. September bis 13. Oktober (23:59 Uhr) erhält, desto mehr Chancen hat es auf den Community Award. Seid ihr begeistert von einem der 17 Finalisten-Webvideos? Dann

>> schenkt dem Video eure „Mag-Ichs“,

>> kommentiert es (Tipp: Kommentare, die über „Super Video!“ hinausgehen und die Diskussion anregen, werden sogar doppelt gewichtet!)

>> und teilt es im Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis, damit auch diese fleißig mit abstimmen können.

Wer euren Community Award bekommt und wer die Gewinner oder Gewinnerinnen in den drei Kategorien SUBSTANZ, SCITAINMENT und VISION sind, erfahrt ihr am 14. Oktober.

 

Und hier sind sie nun – die Finalistinnen und Finalisten von Fast Forward Science 2019:

Alle Videos gibt es auch gesammelt in der Finalisten-Playlist auf unserem YouTube-Kanal.