{"id":611,"date":"2016-05-30T15:23:37","date_gmt":"2016-05-30T13:23:37","guid":{"rendered":"https:\/\/fastforwardscience.de\/von-snapchat-bis-zum-elfenbeinturm-erstes-fast-forward-science-barcamp-prasentiert-sich-vielseitig-und-gut-gelaunt"},"modified":"2016-05-30T15:23:37","modified_gmt":"2016-05-30T13:23:37","slug":"von-snapchat-bis-zum-elfenbeinturm-erstes-fast-forward-science-barcamp-prasentiert-sich-vielseitig-und-gut-gelaunt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fastforwardscience.de\/en\/2016\/05\/von-snapchat-bis-zum-elfenbeinturm-erstes-fast-forward-science-barcamp-prasentiert-sich-vielseitig-und-gut-gelaunt\/","title":{"rendered":"Von Snapchat bis zum Elfenbeinturm- Erstes Fast Forward Science Barcamp pr\u00e4sentiert sich vielseitig und gut gelaunt"},"content":{"rendered":"<!DOCTYPE html PUBLIC \"-\/\/W3C\/\/DTD HTML 4.0 Transitional\/\/EN\" \"http:\/\/www.w3.org\/TR\/REC-html40\/loose.dtd\">\n<?xml encoding=\"utf-8\" ?><html><body><p><span style=\"font-weight: 400;\">Trotz bestem Berliner Sommerwetter fanden sich rund 40 wissenschafts- und videobegeisterte Teilnehmer auf dem ersten <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Fast Forward Science Barcamp<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\"> bei Wikimedia Deutschland ein. Ebenso sonnig wie das Wetter war auch die Stimmung, denn nach Vorstellungsrunde und Sessionplanung war klar, dass die bunte Mischung der Teilnehmenden spannende Diskussionen verhei&szlig;en w&uuml;rde: Angefangen bei der Frage nach der Rolle der Geisteswissenschaften in der Wissenschaftskommunikation, &uuml;ber das Geheimnis viraler Webvideos, bis hin zur Deutschlandpremiere von Sciddle &ndash; The Science Riddle. Der vielseitige Input der insgesamt elf verschiedenen Sessions wurde von engagierten Teilnehmenden auch in unserem <\/span><a href=\"https:\/\/etherpad.wikimedia.org\/p\/Fastforwardscience\"><b>Etherpad<\/b><\/a> <span style=\"font-weight: 400;\">f&uuml;r die Nachwelt festgehalten.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.fastforwardscience.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_0033.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-612\" src=\"http:\/\/blog.fastforwardscience.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_0033-1024x768.jpg\" alt=\"IMG_0033\" width=\"519\" height=\"389\" srcset=\"https:\/\/fastforwardscience.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_0033-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/fastforwardscience.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_0033-300x225.jpg 300w, https:\/\/fastforwardscience.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_0033-768x576.jpg 768w, https:\/\/fastforwardscience.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_0033-2000x1500.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 519px) 100vw, 519px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ein kleiner Einblick in die Sessions soll aber auch an dieser Stelle gew&auml;hrt werden. Gleich eine der ersten Sessions behandelte die Frage, wie Geisteswissenschaften sich in der Wissenschaftskommunikation besser gegen die scheinbar &uuml;berm&auml;chtigen Naturwissenschaften behaupten k&ouml;nnen. Die Diskussion drehte sich um das Ph&auml;nomen, dass die Geisteswissenschaften st&auml;ndig ein diffuses Gef&uuml;hl der Rechtfertigung beschleicht, weil die &Ouml;ffentlichkeit oftmals relativ ungehalten mit Aussagen wie &bdquo;Wozu ist das gut?&ldquo; oder &bdquo;Das h&auml;tte ich dir auch so sagen k&ouml;nnen&ldquo; reagiert. Die Naturwissenschaften hingegen sonnen sich in dem Glanz ihrer &Uuml;berlegenheit, vor dem die &Ouml;ffentlichkeit Respekt hat und den sie aufgrund mangelnden Fachwissens auch nicht hinterfragt. Bei den in der Session versammelten Geistes- sowie Naturwissenschaftlern war von dieser feindlichen Stimmung jedoch nicht viel zu sp&uuml;ren. Konstruktiv wurde dar&uuml;ber debattiert, warum die Naturwissenschaften sich besser vermarkten, welche Vorteile Metaphern in den Naturwissenschaften haben und wie man Katzenvideos als Ankn&uuml;pfungspunkt zu aktueller Forschung nutzen kann.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.fastforwardscience.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_9759.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-622 aligncenter\" src=\"http:\/\/blog.fastforwardscience.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_9759-1024x683.jpg\" alt=\"IMG_9759\" width=\"519\" height=\"350\"><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Spielerisch ging es auch bei der Vorstellung von Sciddle &ndash; The Science Riddle zu. Das Prinzip war schnell erkl&auml;rt: Es gilt, Termini der mathematischen Physik zu erkl&auml;ren, ohne Fachworte zu verwenden. Die Idee ist es, dieses p&auml;dagogische Spiel beispielsweise in Tutorien an der Universit&auml;t einzusetzen. Die Forscher in dem erstmalig pr&auml;sentierten Trailer machten ihre Sache, unterst&uuml;tzt durch bunte Animationen, schon recht gut. Sp&auml;ter waren dann die Sessionteilnehmer gefragt und stellten fest, dass man nicht erst ein Tutorium besuchen muss, um richtig Spa&szlig; an dem Spiel zu haben. Passend zum gesuchten Wort &bdquo;Akustik&ldquo; unterbrach der Pausengong j&auml;h die Spielfreude. Aber weil Regeneration mindestens ebenso wichtig ist wie Training, waren die Pausen zwischen den Sessions auch sehr beliebt. Hier konnten neue Kontakte gekn&uuml;pft oder Themen vertieft werden, die in den 45 Minuten einer Session zu kurz gekommen sind. Der kulinarische H&ouml;hepunkt war dann definitiv die gro&szlig;e Mittagspause, in der sich die Teilnehmer an veganen sowie vegetarischen Spezialit&auml;ten vom Mittelmeer st&auml;rken konnten. Von einem Mittagstief war danach jedoch nicht viel zu sp&uuml;ren: bestens im Zeitplan starteten um 16 Uhr die letzten Sessions. Eine davon behandelte Snapchat, den Instant-Messaging Dienst, der mit dem Reiz der Verg&auml;nglichkeit spielt, indem die Inhalte nur wenige Sekunden sichtbar sind und sich dann selbst zerst&ouml;ren. W&auml;hrend einige darin eine geniale M&ouml;glichkeit der Schaffung von N&auml;he, Authentizit&auml;t &nbsp;und Aktualit&auml;t sahen (bei Snapchat werden n&auml;mlich keine aufwendigen Hochglanzvideos produziert, sondern eher ruckelige Momentaufnahmen), argumentierten andere, dass die Selbstzerst&ouml;rung vor allen Dingen Zeitstress ausl&ouml;se. Zudem gebe es keine M&ouml;glichkeit der Analyse von Inhalten im Nachhinein. Einig waren sich die Diskutanten aber darin, dass man Snapchat als derzeit am schnellsten wachsendes soziales Netzwerk auf keinen Fall aus den Augen lassen sollte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Schlie&szlig;lich wurden in einer letzten gemeinsamen Session noch einmal alle elf Sessions kurz zusammengefasst. Danach stellten sich die Organisatoren dem direkten Feedback der Teilnehmer, wobei eines sich deutlich herauskristallisierte: viele h&auml;tten sich noch einen zweiten Tag des Barcamps gew&uuml;nscht. Ebenso kam der Wunsch nach Wiederholung der Veranstaltung im kommenden Jahr auf. Am Ende des langen Tages bestand noch die M&ouml;glichkeit, im Biergarten den Tag ausklingen zu lassen. Trotz Champions League Finale kreisten auch hier die Gespr&auml;che vorwiegend ums wissenschaftliche Webvideo und Wissenschaftskommunikation ganz allgemein. &nbsp;<\/span><\/p>\n<\/body><\/html>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz bestem Berliner Sommerwetter fanden sich rund 40 wissenschafts- und videobegeisterte Teilnehmer auf dem ersten Fast Forward Science Barcamp bei Wikimedia Deutschland ein. 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