{"id":4832,"date":"2019-12-06T10:00:28","date_gmt":"2019-12-06T09:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/fastforwardscience.de\/gender-diversity-%e2%80%93-auch-bei-wissenschaftsvideos-ein-thema"},"modified":"2019-12-05T11:32:08","modified_gmt":"2019-12-05T10:32:08","slug":"gender-diversity-%e2%80%93-auch-bei-wissenschaftsvideos-ein-thema","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fastforwardscience.de\/en\/2019\/12\/gender-diversity-%e2%80%93-auch-bei-wissenschaftsvideos-ein-thema\/","title":{"rendered":"Gender &#038; Diversity \u2013 auch bei Wissenschaftsvideos ein Thema?"},"content":{"rendered":"<!DOCTYPE html PUBLIC \"-\/\/W3C\/\/DTD HTML 4.0 Transitional\/\/EN\" \"http:\/\/www.w3.org\/TR\/REC-html40\/loose.dtd\">\n<?xml encoding=\"utf-8\" ?><html><body><p><em>In den vergangenen Jahren erlangten einige Tests an Bekanntheit, mit denen die Repr&auml;sentation von Frauen und die Reproduktion von Geschlechterrollen in Filmen gepr&uuml;ft werden k&ouml;nnen. H&ouml;chste Zeit also, sich einmal zu fragen, wie die Lage bei Wissenschaftsvideos aussieht und die Zahlen des aktuellen Fast-Forward-Science-Webvideo-Wettbewerbs n&auml;her anzusehen. <\/em><em>Gastautorin Johanna Barnbeck ist&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.johannabarnbeck.com\/about\/\">k&uuml;nstlerische Forscherin und Kreativberaterin&nbsp;<\/a>f&uuml;r Wissenschaftskommunikation. Als Gr&uuml;nderin von&nbsp;<a href=\"https:\/\/spreadthenerd.net\/\">Spread the Nerd&nbsp;<\/a>entwickelt sie mit ihrem Team Filme, Multimediaprojekte und neue Formate f&uuml;r Universit&auml;ten und Forschungszentren. Au&szlig;erdem ist sie langj&auml;hriges Mitglied der Jury von Fast Forward Science.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Filmbranche wurde in den vergangenen Jahren durch die <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2018\/01\/05\/style\/golden-globes-times-up-me-too.html%20\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">#askhermore- und #metoo-Bewegung<\/a> aufger&uuml;ttelt und gezwungen, die eigenen Strukturen und Produktionsbedingungen zu reflektieren. Sie hat daf&uuml;r gesorgt, dass die erz&auml;hlten Geschichten, die abgebildeten Protagonistinnen und Protagonisten ein ganzes St&uuml;ck vielf&auml;ltiger und diverser wurden. Erz&auml;hlt werden nicht mehr nur die Fantasien und Heldengeschichten wei&szlig;er M&auml;nner.<\/p>\n<p>Doch was hat das mit Wissenschaftsvideos zu tun? Institutionen und Wissenschaftskommunikatoren beauftragen und produzieren ja eher selten Hollywoodfilme. Zudem drehen sich Wissenschaftsvideos vornehmlich um Forschungsinhalte. Braucht die Diskussion hier also nicht gef&uuml;hrt werden?<\/p>\n<p>Weit gefehlt: Denn die Entscheidung, wie und mit welchen visuellen Mitteln eine Geschichte erz&auml;hlt wird, enth&auml;lt immer auch Momente, in denen Hierarchien und Geschlechterverh&auml;ltnisse eine Rolle spielen. Soziale Aspekte werden visuell mit ausgedr&uuml;ckt,&nbsp; Personen und Objekten schreiben wir eine kulturelle Bedeutung zu, wir ziehen Schl&uuml;sse aus dem Alter der Personen und daraus, in welchen Funktionen M&auml;nner und Frauen sichtbar sind.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Und so passiert es auch, dass wir bestimmte Ungleichheiten nicht als solche wahrnehmen, weil wir uns an sie gew&ouml;hnt haben und auf andere inhaltliche Aspekte achten.<\/p>\n<p>Nun werden sich einige Kommunikatorinnen und Kommunikatoren vielleicht die Haare raufen und sagen: Auf was sollen wir denn noch alles achten? Die akkurate Darstellung und &Uuml;bersetzung von wissenschaftlichen Inhalten f&uuml;r unterschiedliche Zielgruppen ist Herausforderung genug!<\/p>\n<p>Eine Vielzahl von Studien belegt jedoch, dass es weibliche und diverse Identifikationspersonen als Vorbilder in den Medien und im Wissenschaftssystem braucht, um zu einem gleichberechtigten und vielf&auml;ltigem Geschlechterverh&auml;ltnis in Universit&auml;ten und Forschungseinrichtungen zu gelangen.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Wissenschaftskommunikation muss also neben den Forschungsinhalten auch Gender und Diversit&auml;t, Nachhaltigkeit und Klimawandel, Ethik, aber auch das Wissenschaftssystem selbst, angemessen abbilden. All das sind Querschnittsaspekte, die in der Kommunikation nicht vernachl&auml;ssigt werden sollten, da sie sonst der Forschung nicht gerecht wird. Wissenschaftskommunikation sollte sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sein.<\/p>\n<p>Aber zur&uuml;ck nach Hollywood: Um ein Bewusstsein daf&uuml;r zu schaffen, wie viel oder wenig weibliche Figuren sichtbar sind und sich zumeist der Zuschauerin oder dem Zuschauer nicht zur Identifikation eignen, hat die Comiczeichnerin Alison Bechdel in einem ihrer Comics einen Test eingebaut. Von den Mainstreammedien wurde er Anfang der 2010er Jahre wiederentdeckt. Inzwischen gibt es eine Webseite<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a>, auf derErgebnisse des Tests f&uuml;r etwa 6.500 Filme von Nutzerinnen und Nutzern eingetragen werden k&ouml;nnen. Auch ist der Bechdel-Test heute nicht selten Teil von Filmkritiken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie funktioniert der Bechdel-Test?<\/strong><\/p>\n<p>Der Bechdel-Test wertet Frauenrollen in Filmen aus, um mit den Ergebnissen zu verdeutlichen, dass Frauen immer noch unterrepr&auml;sentiert sind<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a>. Mit dem Test l&auml;sst sich eine einfache Aussage &uuml;ber einen Film treffen: Gibt es weibliche Protagonistinnen mit denen sich Zuschauerinnen und Zuschauer jenseits eines stereotypen Rollenmodells identifizieren k&ouml;nnen? Denn in Filmplots funktionieren die Frauenrollen h&auml;ufig nur in Relation zu den M&auml;nnerollen: Ihre Unterhaltungen und ihr Handeln sind auf nur auf diese ausgerichtet.<\/p>\n<p>Wie genau funktioniert der Test? Es sind drei Fragen, die f&uuml;r jeden Spielfilm oder jede Dokumentation leicht zu beantworten sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Gibt es zwei Frauenrollen, die einen Namen haben?<\/li>\n<li>Sprechen sie miteinander?<\/li>\n<li>Unterhalten sie sich &uuml;ber etwas anderes als M&auml;nner?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das klingt wie ein Scherz, doch es ist erschreckend, wie viele Kinofilme den Test nicht bestehen. Durchgefallen etwa sind die Herr der Ringe-Trilogie oder auch Lola rennt.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a><br>\nDer Test trifft dabei keine qualitative Aussage &uuml;ber den Film, sondern macht lediglich deutlich, ob Identifikationspotenzial mit weiblichen Figuren besteht.<\/p>\n<p>Der Bechdel-Test hat seit den 1980ern verschiedene Filmemacherinnen, Kritikerinnen und Schauspielerinnen dazu inspiriert, weitere Tests zu entwickeln. <a href=\"https:\/\/en.wiktionary.org\/wiki\/Mako_Mori_test\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Der Mako-Mori-Test<\/a> etwa schaut, ob eine weibliche Protagonistin einen Erz&auml;hlbogen hat, der nicht nur den eines m&auml;nnlichen Protagonisten unterst&uuml;tzt.<br>\n<a href=\"https:\/\/projects.fivethirtyeight.com\/next-bechdel\/v\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Einige Tests<\/a> wenden sich auch Aspekten der Filmproduktion zu. So wird etwa gefragt: War eine Frau am Drehbuch oder an der Regie beteiligt? Wie sieht das Geschlechterverh&auml;ltnis im Produktionsteam aus? Gibt es in jedem Department mindestens zwei Frauen, so dass eine der anderen den R&uuml;cken st&auml;rken kann (Rees-Davies-Test)? Wie ist das Geschlechterverh&auml;ltnis am Set, wenn Entscheidungen getroffen werden (Uphold-Test)? Sind auch nicht-wei&szlig;e Frauen in nicht-stereotyper Weise im Film dargestellt (Ko-Test, Whaite-Test)?<\/p>\n<p>Hintergrund dieser &Uuml;berlegungen ist es, dass Frauen meistens von M&auml;nnern in Szene gesetzt werden. Es sind M&auml;nnern, die beschlie&szlig;en, wie Frauen dargestellt werden. Noch schlimmer wird es, wenn zu dieser Darstellung noch Rassen- und Klassenstereotype hinzukommen.<br>\nDeutlich wird: Ein einziger Test reicht nicht aus, um die Diversit&auml;tsdimensionen eines Films differenziert zu beleuchten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Finkbeiner f&uuml;r die Wissenschaft<\/strong><\/p>\n<p>Der Bechdel-Test inspirierte aber nicht nur weitere Methoden der Film-, sondern auch der Textanalyse. Die Wissenschaftsjournalistin Christie Aschwanden etwa entwickelte den <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Finkbeiner_test\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Finkbeiner-Test<\/a>. Damit lassen sich journalistische Texte daraufhin &uuml;berpr&uuml;fen, ob sie Genderstereotype verfestigen. Ann Finkbeiner &ndash; der dieser Test gewidmet ist &ndash; hatte zuvor betont, dass sie es leid sei, weitere Portr&auml;ts &uuml;ber Wissenschaftlerinnen zu schreiben, in denen deren Erfolge durch die Erw&auml;hnung ihres Geschlechts eingeschr&auml;nkt werden.<\/p>\n<p>Um den Finkbeiner-Test zu bestehen, darf ein Portr&auml;t &uuml;ber eine Wissenschaftlerin folgende Aspekte <strong>nicht<\/strong> erw&auml;hnen<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a>:<\/p>\n<ul>\n<li>dass sie eine Frau ist<\/li>\n<li>den Job ihres Mannes<\/li>\n<li>die Art, wie ihre Kinderbetreuung geregelt ist<\/li>\n<li>ihren f&uuml;rsorglichen Umgang mit den Mitarbeitenden<\/li>\n<li>wie &uuml;berrascht sie vom Konkurrenzdenken in ihrer Disziplin war<\/li>\n<li>dass sie ein Vorbild f&uuml;r andere Frauen ist<\/li>\n<li>dass sie die &bdquo;erste Frau ist, die &hellip;&ldquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>De Finkbeiner-Test ist es also im Unterschied zu den anderen Tests wichtig, dass das Geschlecht keine hervorgehobene Rolle spielt (und h&ouml;chstens anhand des Namens oder des Fotos zu erkennen ist). Ein Portr&auml;t &uuml;ber eine Wissenschaftlerin als Frau, Mutter oder Pionierin bedeutet, dass Gleichberechtigung weiterhin keine Selbstverst&auml;ndlichkeit ist.<\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wie w&uuml;rde ein Bechdel- oder Finkbeiner-Test f&uuml;r Wissenschaftsvideos aussehen? <\/strong><\/p>\n<p>Wie sieht das Ganze nun bei den viel k&uuml;rzeren Wissenschaftsvideos aus? Welche Kriterien muss ein Kurzfilm oder Video erf&uuml;llen, um den Wisskomm-Bechdel-Test zu bestehen? Und welche Produktionsbedingungen k&ouml;nnen als Mindestanforderung aussagekr&auml;ftig miteinbezogen werden (wenn vielleicht vor und hinter der Kamera jeweils nur eine Person steht)?<\/p>\n<p>Bei diesen kurzen Videos haben die Plots nicht nur weniger Zeit sich zu entfalten, sondern sie sind auch von weniger zentraler Bedeutung. In den Beitr&auml;gen stehen Wissensvermittlung und wissenschaftliche Inhalte &ndash; auf unterhaltsame und verst&auml;ndliche Art &ndash; im Mittelpunkt. Trotzdem gibt es Protagonistinnen und Protagonisten, mit denen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer identifizieren k&ouml;nnen. Und auch wird ausgew&auml;hlt, welcher Wissenschaftler oder welche Wissenschaftlerin in welcher Funktion befragt und vorgestellt wird.<\/p>\n<p>Ein Test f&uuml;r die Wissenschaftskommunikation w&uuml;rde auf eine selbstverst&auml;ndliche Darstellung von Wissenschaftlerinnen abzielen. Und auch andere Diversit&auml;tsdimensionen k&ouml;nnten Gegenstand weiterer Tests sein. Es mag manchen als Widerspruch erscheinen, dieses dann zun&auml;chst hervorzuheben, doch es ist eben noch keine Selbstverst&auml;ndlichkeit.<\/p>\n<p>Aber wie steht es denn nun eigentlich um die Repr&auml;sentation von Frauen und M&auml;nnern in Wissenschaftsvideos? Ein Blick auf die aktuellen Statistiken des Fast Forward Science Awards soll als Grundlage daf&uuml;r dienen, welche Anforderungen ein Test haben m&uuml;sste, um Wissenschaftsvideos gerecht zu werden.<\/p>\n<p>Die Einreichungen f&uuml;r den Webvideo-Preis sind zwischen 2 und 27 Minuten lang und alle auf YouTube zu sehen. Es werden neben fiktionalen Geschichten und Erkl&auml;rvideos auch Videos mit dokumentarischem oder reportagigem Charakter eingereicht.<\/p>\n<p>Eine &ndash; wenn auch oberfl&auml;chliche &ndash; inhaltliche Analyse der beiden Kategorien Substanz (65 Einreichungen) und Scitainment (31 Einreichungen) ergeben folgendes Bild<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><sup>[7]<\/sup><\/a>:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\" width=\"700\" height=\"400\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-blocked-src=\"https:\/\/albumizr.com\/a\/Lcg2\" data-copy-size=\"true\"><\/iframe><\/p>\n<p>Insgesamt gibt es also einen Anstieg an Einreichungen von und mit Frauen, die in Richtung einer ausgeglichenen Beteiligung deuten. Trotzdem bleiben Fragen offen: Warum gibt es im Vergleich immer noch signifikant mehr m&auml;nnliche Einreichende?<\/p>\n<p>Wissenschaftlerinnen tauchen in den eingereichten Webvideos weniger h&auml;ufig als Expertinnen auf als m&auml;nnliche Kollegen und es gibt weniger Frauen, die eigene Wisskomm-Youtube-Kan&auml;le betreiben und somit weniger h&auml;ufig selbst Informationen &uuml;ber Wissenschaft verbreiten.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><sup>[8]<\/sup><\/a> Detailliertere inhaltliche Bild- und Hierarchieanalysen w&auml;ren spannend, liegen aber noch nicht vor.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><sup>[9]<\/sup><\/a> Es f&auml;llt daher schwer, auf dieser Basis einen so pr&auml;gnanten Test wie den Bechdel-Test f&uuml;r Wissenschaftsvideos zu konzipieren.<\/p>\n<p>Wir sollten uns dennoch der Herausforderung stellen und uns &uuml;berlegen, was spezifische Eigenschaften von Gender und Diversity, aber auch von Wissenschaftsvideos und dem Wissenschaftssystem sind, die in einen solchen Test mit einbezogen werden sollten. Und wie viele Tests braucht es &uuml;berhaupt, um auch die ganze Vielfalt wissenschaftlicher Inhalte und Kontexte zu ber&uuml;cksichtigen? Haben Sie eine Idee, wie ein vergleichbarer Test f&uuml;r Wissenschaftsvideos aussehen k&ouml;nnte? Welche Aspekte m&uuml;sste er ber&uuml;cksichtigen?<\/p>\n<p>Schreiben Sie es gerne in die Kommentare.<\/p>\n<p>Auf eine spannende und konstruktive Diskussion &ndash; an deren Ende vielleicht einer oder mehrere neue Tests stehen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Gastbeitr&auml;ge spiegeln nicht zwangsl&auml;ufig die Meinung unserer Redaktion wider. Dieser Artikel ist bereits am 23. September 2019 in der Kategorie Journal auf der Plattform <a href=\"https:\/\/www.wissenschaftskommunikation.de\/\">Wissenschaftskommunikation.de<\/a> erschienen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Die &bdquo;Handlungsempfehlungen f&uuml;r eine diversit&auml;tssensible Mediensprache&ldquo; der Universit&auml;t Frankfurt beschreibe weitere Aspekte und geben Praxistipps f&uuml;r die Medienproduktion <a href=\"https:\/\/www.uni-frankfurt.de\/66760835\/Diversit%C3%A4tssensible_Mediensprache.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.uni-frankfurt.de\/66760835\/Diversit%C3%A4tssensible_Mediensprache.pdf<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Ausf&uuml;hrlicher beschrieben in &bdquo;Gleichberechtigt ist das neue Normal&ldquo;, ein &Uuml;berblick zu gleichberechtigter Sichtbarkeit und Bildsprache in der Wissenschaftskommunikation mit Links zu weiteren Leitf&auml;den <a href=\"https:\/\/www.wissenschaftskommunikation.de\/gleichberechtigt-ist-das-neue-normal-27101\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.wissenschaftskommunikation.de\/gleichberechtigt-ist-das-neue-normal-27101\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> www.bechdeltest.com<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Die Unterrepr&auml;sentation trifft nat&uuml;rlich nicht nur auf Frauen zu, der Test wurde zun&auml;chst jedoch so entwickelt. Aspekte der Diversit&auml;t und Vielfalt in der Repr&auml;sentation werden in diesem Artikel ebenfalls behandelt und es als gleicherma&szlig;en wichtig erachtet, den Diskurs dahingehend fort zu f&uuml;hren.<br>\n<a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.musikexpress.de\/zum-weltfrauentag-welche-filme-bestehen-den-sexismus-test-501294\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.musikexpress.de\/zum-weltfrauentag-welche-filme-bestehen-den-sexismus-test-501294\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> <a href=\"https:\/\/archives.cjr.org\/the_observatory\/finkbeiner_test_gender_gap_fem.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/archives.cjr.org\/the_observatory\/finkbeiner_test_gender_gap_fem.php<\/a><br>\n<a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Die nachfolgende Analyse geht von 65 Einreichungen f&uuml;r Substanz und 31 Einreichungen f&uuml;r Scitainment aus. N=96.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Oder man k&ouml;nnte annehmen, dass sie ihre Videos nicht f&uuml;r den Wettbewerb einreichen. Leider sind bei Recherche und nicht-repr&auml;sentativem bei Wissenschaftskommunikatorinnen und -kommunikatoren zu diesem Thema nur einige wenige Namen und Kan&auml;le zusammengekommen, so dass sich zumindest der Eindruck erh&auml;rtet.<br>\n<a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Wie eine umfangreiche Analyse anhand von Diversit&auml;tsdimensionen f&uuml;r eigene Projekte durchgef&uuml;hrt werden kann, wird u.a. in &bdquo;Diversit&auml;tssensible Mediensprache&ldquo; hilfreich beschrieben <a href=\"https:\/\/www.uni-frankfurt.de\/66760835\/Diversit%C3%A4tssensible_Mediensprache.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.uni-frankfurt.de\/66760835\/Diversit%C3%A4tssensible_Mediensprache.pdf<\/a><\/p>\n<\/body><\/html>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den vergangenen Jahren erlangten einige Tests an Bekanntheit, mit denen die Repr&auml;sentation von Frauen und die Reproduktion von Geschlechterrollen in Filmen gepr&uuml;ft werden k&ouml;nnen. 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