Einreichungen

Zukünfte des Alterns

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Leider ist es so – Älterwerden hat eine schlechte Reputation. Und das, obwohl wir potenziell länger und gesünder leben als je. Bis zum Jahr 2050 werden, nach Angaben der UN, eine*r von sechs Menschen weltweit 65 Jahre oder älter sein.

Nichtsdestotrotz verbinden wir meist negative Assoziationen mit dem Altern. Wir wollen kollektiv vermeiden, alt auszusehen, und wir fürchten uns vor all den Dingen, die wir „nicht länger tun können“. Wir sorgen uns um unsere Rente und unser finanzielles Rückgrat. Wir fürchten uns vor eingeschränkter Mobilität, weniger sozialen Netzwerken und vor unserer allgemeinen Gesundheit und Fitness. Und obwohl Altersarmut und Gesundheitsprobleme (u.a.) sehr reale und besorgniserregende Probleme sind, entgehen uns so viele Geschichten und Möglichkeiten, wenn wir das Altern nur unter dem Aspekt des „Verfalls“ und des „nicht länger“ betrachten.

Bei Futures Probes wollen wir den Status quo des Alterns, die damit verbundenen Assoziationen und die Auswirkungen auf die reale Welt entschlüsseln. Wir tun dies, indem wir uns Gedanken über das „Wünschenswerte“ machen und fragen: Was macht ein gutes Leben aus? Was bedeutet es, „zu altern“ und was können wir von erfahrenen „Alternden“ lernen? Und wie wollen wir unsere eigene Erfahrung des Alterns in Zukunft gestalten?
Dabei decken wir falsche Annahmen auf und inspirieren zu alternativen Zukunftsvisionen.

Zum Beitrag
  • Disziplin
    Sozialwissenschaften / Social Sciences
  • Award
    YOUNG SCIENTIST AWARD

Teammitglieder

  • Katrina Günther
    Kollektiv
  • Elena Artiles Leyes
  • Lilith Boettcher
  • Gina Strecker