Einreichungen

A game of Covid

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Das Horten von Klopapier und Hefe, der Battle von Drosten vs. Kekulé, die Ranglisten und Grafiken von Infizierten, Genesenen und Gestorbenen: Das sind einige der Phänomene, die die COVID-19-Pandemie mit sich gebracht hat. Wir können sie verstehen als eine spontane Ludifizierung der Pandemie — Menschen bilden Analogien, da uns etablierte Denk- und Handlungsmuster fehlen; und sie greifen dabei auf eine Kulturtechnik zurück, die uns seit Jahrtausenden im Umgang mit neuen und gefährlichen Situationen hilft: das Spiel. Diese These vertreten Marius, Niklas und Claus in ihrer jetzt erscheinenden Publikation. Das heißt nicht, dass COVID-19 ein Spiel wäre. Aber wenn wir aufgreifen, wie Menschen spontan Spielmechaniken für ihr Verständnis der Pandemie nutzen, dann können wir vielleicht Wege finden, um aus einer kompetitiven Situation eine gemeinschaftliche Anstrengung zu machen.

Zum Beitrag
  • Disziplin
    Sozialwissenschaften / Social Sciences
  • Award
    AUDIO SPEZIAL

Teammitglieder

  • Niklas Döbler
    Otto-Friedrich Universität Bamberg
  • Marius Raab
  • Claus-Christian Carbon