#VoteNow: FasziNatur – und was sie uns noch lehren kann

Wer sich ganz, ganz kleine Tierchen anschaut und ganz, ganz kleine Oberflächenstrukturen untersucht, kann trotzdem ganz, ganz große Entdeckungen machen. In der Materialforschung werden immer neue Möglichkeiten entwickelt, Flüssigkeiten abzuweisen. In diesem Video wird jedoch gezeigt, dass dies nicht zwangsläufig von den Eigenschaften des Materials abhängen muss. Die Forschenden dieses Bionik-Projekts konnten nachgewiesen, dass es in der Natur existierende, geometrische Strukturen gibt, die allein aufgrund ihrer räumlichen Struktur Flüssigkeiten, wie Wasser aber auch Öl, abweisen.

Dieses Video filmt nicht „bloß“ hinter den Kulissen eines Forschungsprojekts. Es führt dem Zuschauer in nur zwei Minuten vor Augen, was die Wissenschaft noch von der Natur lernen kann, vermittelt Einblicke in aktuelle Forschungsprozesse der Bionik und erklärt gleichzeitig den alltäglichen Anwendungsbezug des Projekts.

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick. Klickt euch durch und votet, was das Zeug hält.

#VoteNow: Once upon a time in space…

Es war einmal vor vielen, vielen Jahren… Damals dachten die Menschen noch Kometen entstünden, weil die Erde in den Himmel ausatme. Eine solche Metaphorik zeigt die große Faszination, die die Himmelskörper auf die Menschen ausgeübt haben und noch immer ausüben. Oder erinnert ihr euch nicht mehr an Hale-Bopp und daran wo ihr ward als ihr dieses Himmelsspektakel zum ersten Mal beobachten konntet? Ich war im Park um die Ecke, mit meiner Mutter, und weiß noch genau, dass es für mich als kleiner Junge unvorstellbar war, dass dieser Komet so weit weg sein sollte und doch greifbar schien.

Inzwischen ist es der Wissenschaft gelungen mit Hilfe von Sonden nah an die Kometen heranzufliegen, Fotos zu machen und Messungen durchzuführen. Mit der Reise von Rosetta und Philae, die vor über zehn Jahren begann, wird wieder einmal wissenschaftliches Neuland betreten. Denn ihre jahrelange Reise dient dem Zweck sich dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko zu nähern und schließlich auf ihm zu landen.

In diesem Video wird die Faszination für die Himmelskörper und der wissenschaftlichen Mehrwert dieses Projekts geschickt mit einer charmanten Erzählweise , die aus der Feder der Gebrüder Grimm stammen könnte, und liebevoller Animation kombiniert. Dadurch wurde ein Video geschaffen, das seinem Publikum aktuelle Forschung, im wahrsten Sinne des Wortes, fabelhaft vermittelt.

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

#VoteNow: Daumen hoch für dein Lieblingsvideo!

Juhu… Wir haben 13 tolle Finalisten! Nach heißen Diskussionen in der Jurysitzung kämpfen jetzt die drei Gewinner des Spezialpreises „Super Fast“ gemeinsam mit zehn Finalisten aus den Kategorien um den „Community Award“. Vom 13. Oktober bis zum 12. November seid ihr die Jury und kürt die Gewinner dieses Spezialpreises. Wie das geht? Ihr bewertet und diskutiert eure Lieblinge unter den Wissenschaftswebvideos. Jedes „Mag-Ich“ und jeder Kommentar auf YouTube, der die Diskussion bereichert, zählt als Pluspunkt für euren Favoriten und erhöht dessen Chancen auf den mit insgesamt 1.000 Euro dotierten „Community Award”.

Hier sind die Finalisten:

In der Kategorie „Quick&Dirty“ konnte sich die Jury auf keine Finalisten einigen, da unter den wenigen Einreichungen sich ihres Erachtens keine preiswürden Bewerber befanden. Bis zum 12. November werden wir euch hier im Blog nach und nach die Finalisten vorstellen.

Alle Videos im Überblick findest du HIER!

#Teilnahmeschluss! 135 Webvideos für Fast Forward Science eingereicht

Wow. Wir sind beeindruckt und begeistert. 135 Wissenschafts-Webvideos wurden vom 15. Mai bis 31. August 2014 für Fast Forward Science eingereicht.

Klappe

Eindrucksvolle Forschung und Kurioses aus der Wissenschaft, festgehalten in tollen und spannenden Webvideos. Das Themenspektrum reicht von den ganz großen Fragen nach Liebe und Schmerz, über Ozeanversauerung und Lichtverschmutzung, bis hin zu Erklärungsversuchen von menschlicher Unsichtbarkeit oder vom Trend der Hipster.

Lasst euch dieses Potpourri von Wissenschafts-Webvideos nicht entgehen und klickt euch durch die Playlists zu den einzelnen Kategorien, in die eingereicht werden konnte:

 >> Substanz (62 Einreichungen)

>> Scitainment (60 Einreichungen)

>> Quick & Dirty (13 Einreichungen)

Wie es nun weiter geht? Jetzt ist unsere Jury am Zug: Am 10. Oktober entscheidet sie über die Finalisten und Gewinner in jeder Kategorie. Mitte Oktober werden die Finalisten veröffentlicht, die gemeinsam mit den drei Gewinnern des Spezialpreises „Super Fast“ am Online-Voting teilnehmen, um den „Community-Award” zu ergattern. Am 17. November werden die Gewinner bekannt gegeben und nach und nach im Internet präsentiert.

Jeweils ein Vertreter der Gewinnerteams ist dazu eingeladen, vom 9. bis 10. Dezember am 7. Forum Wissenschaftskommunikation in Potsdam teilzunehmen, in dessen Rahmen auch die Preisverleihung am Abend des 9. Dezembers 2014 stattfindet.

Zum Ablauf

Sechs Videomacher waren #SuperFast! And the Winner is…

Puuuhhhh…Der 48-Stunden-Webvideo-Marathon ist beendet. Sechs Teams haben das Ziel erreicht und haben Videos zum Thema „FAIL in der Wissenschaft“ produziert und eingereicht. Mit an den Start gingen Videos über die Erforschung künstlicher Muskeln, die größten Fehlschläge der Wissenschaftsgeschichte, den Ansatz von Open Science aber auch über die Erforschung der visuellen Reizverarbeitung bei älteren Menschen. Wir sind auch #SuperFast, denn die Jury hat bereits getagt und HIER findet ihr die Gewinner!

Wenn ihr jetzt richtig Lust bekommen habt selber ein Wissenschaftswebvideo zu produzieren – kein Problem – Für Fast Forward Science könnt ihr noch bis zum 31. August 2014 Videos produzieren und einreichen.

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P.S.: Und noch ein FAIL in eigener Sache: In der Regel suchen wir für den Wettbewerb Fast Forward Science Webvideos in deutscher Sprache, alternativ auf Englisch mit deutschen Untertiteln. Da wir es versäumt haben, diese Teilnahmebedingung im Rahmen des #SuperFast-Spezialpreises noch einmal explizit zu kommuniziert, wurden auch zwei rein englischsprachige Webvideos als Einreichung akzeptiert – und gekürt.

Wir starten die #SuperFast-Challenge! Das Thema: FAIL in der Wissenschaft

FAIL in der Wissenschaft – das ist unser und nun auch euer Thema! Die Zeit läuft: Denn ab jetzt, also ab dem 4. August um 13 Uhr, habt ihr exakt 48 Stunden, um ein Webvideo zu aktueller Wissenschaft und Forschung zu produzieren und hier einzureichen. Achtung: Nach Ablauf der 48 Stunden, also exakt am 6. August um 13 Uhr, wird das Formular zum Einreichen eurer Webvideos geschlossen – bis dahin solltet ihr alles fertig produziert und eingereicht haben. Beachtet dabei, dass euer Video das vorgegebene Thema behandelt und die drei filmischen Elemente auftauchen. Warum so kompliziert, fragt ihr euch? Weil wir nur so sicherstellen können, dass kein Video vorproduziert wurde und ihr alle mit denselben Chancen in unsere Sommerloch-Challenge startet.

Die #SuperFast-Challenge in aller Kürze:

  • Thema: FAIL in der Wissenschaft
  • Filmische Elemente: Etwas Gelbes am Körper, F-Geste, Zeitraffersequenz
  • Einreichfrist: 6. August 2014 um 13 Uhr
  • Preise: 1. Platz 500 Euro, 2. Platz 300 Euro, 3. Platz 200 Euro und mehr, siehe HIER.

Fehleranzeige Messmaschine

Wie verstehen wir das Thema?
Wissenschaft ist faszinierend, großartig, erhellend und immens wichtig. Aber: Sie ist auch anstrengend und ein Prozess voller Irrtümer, Fehler und falscher Prognosen. Bei „Super Fast“ suchen wir eure Geschichten zum  FAIL in der Wissenschaft. Unterhaltsame Geschichten, versteht sich. Ganz nach dem Motto: Scheiter heiter!

Egal ob Soziologie oder Biochemie, Kulturwissenschaften oder Ingenieurwesen, alle Wissenschaftsdisziplinen kennen Phänomene wie versagende Maschinen, verunreinigte Proben, Scheinkorrelationen, fehlerhafte Messungen, falsche Grundannahmen oder einfach nur Pech. Für die Suche nach der Wahrheit müssen Annahmen falsifiziert, Hypothesen entkräftet und seit Langem als wahr geltende Gesetze revidiert werden. Auch für viele Forscher gilt das ‚Trial and Error‘- Prinzip. Die Lösung: Forschergeist beweisen und aus Fehlversuchen die richtigen Schlüsse ziehen, neue Annahmen formulieren und es einfach nochmal versuchen. Oder?

Eure Aufgabe: Fangt diesen Prozess webvideogerecht ein! Ihr könnt ihn humoristisch aufarbeiten, sachlich betrachten, kritisch reflektieren, dabei Wissenschaftler interviewen, Experimente zeigen, eine fiktionale Geschichte erfinden und vieles mehr. Eurer Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Was sind die filmischen Elemente?
Nummer 1: Trage etwas Gelbes am Körper: Hut, Spange, Hemd, Top, Schuhe, Kittel, Handschuhe, … EGAL was, überrascht uns!

Nummer 2: Das „Finger-F“ einbauen. Also: Die Ffffffffffast-Forward-Science-Geste aus unserem Trailer. Bringe die F-Geste irgendwie in deinem Video unter. Sie kann leicht angedeutet sein oder direkt ins Bild gehalten werden, wie hier:

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Nummer 3: Verwende eine Zeitraffersequenz: Egal wie lang der Zeitraffer ist, solange er als dieser erkennbar ist, erfüllt ihr dieses Kriterium.

Jetzt aber genug gelesen und ran an die Kameras, fertig, #SuperFast!!!!

P.S.: „Erfahrung nennt man die Summe aller unserer Irrtümer.“ Thomas Alva Edison (1847 – 1931)

Welche Videos gehören in die Kategorie Quick&Dirty?

Aus aktuellem Anlass wollen wir ein wenig tiefer in unser Verständnis der Kategorie Quick&Dirty einsteigen: Videos in dieser Kategorie sollen schnell (quick) und mit einfachen Mitteln (dirty) produziert werden.

quickndirty

Um das zu gewährleisten, haben wir folgende Regeln aufgestellt:

• Verwendung von einfachem Equipment (z.B. Digicam oder Handy)
• Geringe Produktionskosten (Low Budget)
• Kein spezielles Licht
• Keine technischen Spielereien im Schnitt
• Keine aufwändige Nachbearbeitung
• Keine extra Ton-Spur: Der Ton hängt immer am dazugehörigen Bild
• Ergo: Musik darf nur eingesetzt werden, wenn sie in der Szene selbst auftaucht

Diese Regeln sollen dabei helfen, euren Videos den „Quick&Dirty-Charakter“ zu verleihen, den wir uns für Videos in dieser Kategorie wünschen: Man muss dem Video einfach ansehen, das es quick and dirty produziert wurde.

Erfüllt euer Video diese Regeln nicht, werden wir euch darauf hinweisen und euch evtl. dazu raten, in eine andere Kategorie einzureichen.

Ein Beispiel: Ihr habt mit sehr geringem Budget ein Stop Motion-Video produziert. Das heißt: Low Budget-Bedingung erfüllt, aber Produktion und Schnitt waren alles andere als Quick&Dirty.

Noch ein Beispiel: Ihr habt mit eurem Handy gefilmt, das Material in einer Stunde zusammengeschnitten und das ganze mit Musik unterlegt. Dazu braucht ihr aber eine extra Tonspur und die ist eigentlich nicht erlaubt.

Wollt ihr dennoch in Quick&Dirty einreichen, macht ihr das auf eigenes Risiko. Die Jury wird die Abweichung von der Regel in die Bewertung des Videos miteinbeziehen.

Fazit: Die Regeln bleiben, Ausnahmen sind aber möglich, können aber zu einem Abzug in der Bewertung führen. Hauptsache: Der Quick&Dirty-Charakter eures Videos ist erkennbar!

PS: Zwei mutige Einreicher haben wir schon. Beide haben sind quick&dirty, aber mit Musik unterlegt. Also: Mut zur Lücke!

Der #SuperFast-Spezialpreis: Produziert ein Webvideo in nur 48 Stunden!

Ihr bringt es fertig, binnen 48 Stunden aktuelle Wissenschaft vor die Kamera zu holen und dazu ein Webvideo zu produzieren? Dann seid ihr einfach #SuperFast und prädestiniert für die Teilnahme an unserem gleichnamigen Spezialpreis im Webvideo-Wettbewerb Fast Forward Science. Er startet am 4. August um 13 Uhr und alle weiteren Infos findet ihr HIER. Macht mit!

Da ist Musik drin! #gutgemacht

Wer glaubt, dass Vermittlung von Wissenschaft über Musik nicht funktioniert, der sollte sich unseren Gewinner des Spezialpreises der Jury von 2013 ansehen.

DorFuchs hat mit seinem Rap über die a-b-c-Formel nicht nur unzähligen Schülern geholfen, sich endlich die Mitternachtsformel und deren Herleitung zu merken, sondern auch gezeigt, dass Musik und Wissenschaft geniales #scitainment ergeben können.

Auch das Gedankenexperiment von Erwin Schrödinger, was eigentlich nur unter dem Titel Schrödingers Katze bekannt ist, eignet sich hervorragend zum Vertonen. Diesen Beweis führte Sarah Donner, die aus dem physikalischen Problem der Superposition radioaktiver Atome und deren Halbwertszeit einfach einen hörenswerten und durchweg unterhaltsamen Song produziert hat.

An diesen Videos sieht man, dass Musik eine sehr gutes Hilfsmittel sein kann, um komplexe Inhalte wie beispielsweise eine mathematische Herleitung besser vermitteln zu können – ähnlich wie Merksätze. Dazu braucht es aber einiges an Können: Die musikalische Produktion sollte hochwertig sein, damit der Song, unabhängig von seinem Text, die Menschen anspricht. Dazu gehört die Verwendung bestimmter musikalischer Strukturen, wie beispielsweise ein Refrain mit Ohrwurmpotential. Der Refrain sollte außerdem die Kernbotschaft des wissenschaftlichen Themas eingängig zusammenfassen, denn schließlich soll der Song Wissenschaft vermitteln. Dies erfordert große Texterqualitäten. Nicht zuletzt ist die filmische Inszenierung des Songs ausschlaggebend für dessen Erfolg. Dort gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Ihr könnt den Fokus auf die Vermittlungspraxis legen, wie es DorFuchs gemacht hat, oder ein Musikvideo produzieren, welches den Song, wie bei Sarah Donner, in seiner Erzählweise unterstützt. Beide Videos und Songs vereinen viele dieser Elemente und sind daher in unseren Augen einfach #gutgemacht.

Eine erste musikalisch-wissenschaftliche Einreichung haben wir schon. Ihr könnt das auch? Dann habt ihr noch bis zum 31. August 2014 Zeit euren Beitrag bei Fast Forward Science einzureichen! Ob ihr Metal Mathematiker, rappende Radiologen und Singer-Songwriter Soziologen seid – wer unterhält und Wissenschaft in Musik verpacken kann, hat auf jeden Fall #scitainment Potential. Gebt uns mehr davon!

Frauen vor die Kamera! Emily Graslie zeigt wie’s geht. #gutgemacht

Veritasium, SmarterEveryDay und SciShow heißen millionenfach geklickte Wissenschaftsvideokanäle auf YouTube. Fällt euch was auf? Richtig, alles Männer. Zu schade, bei so vielen exzellenten Wissenschaftlerinnen und Kommunikatorinnen auf der Welt. Wir haben uns für euch auf die Suche nach weiblichen Vertretern des #Scitainment begeben und präsentieren – tatataaa – eine Rarität: Emiliy Graslie, Sciencetuberin der ersten Liga. Für ihren Kanal thebrainscoop produziert sie Videos über Tierpräparation und Evolutionsbiologie. Ihrer lockere Art, ihr dezent nerdiger Charme gepaart mit Eloquenz und ihrem feinen Sinn für Wortwitz kontrastieren die teils ekelhaften Szenen in denen sie Tiere ausweidet und zerlegt. Dadurch kreiert sie skurril unterhaltsame und informative Videos mit Einblicken in die alltägliche Arbeit von Biologen und Präparatoren. Übrigens: Graslie ist Chief Curiosity Correspondent des Chicagoer Naturkundemuseums – was für ein genialer Job!

Eigentlich sollte man denken, dass Menschen, die hochwertige, unterhaltsame Videos produzieren, gerade im Internet die verdiente Wertschätzung erfahren – ganz gleich welchen Geschlechts. Im folgenden Video berichtet Emily über ihren schweren Stand als Frau im (YouTube-)Scitainment, über niveaulose, sexistische Kommentare, in denen sie zum Teil persönlich angegriffen wird. Aber statt den Kopf in den Sand zu stecken und vor der Kleinmacherei anderer User davon zu rennen, macht sie aus diesem Material einfach das, was sie scheinbar am besten kann – ein Video.

Liebe Frauen aus Forschung und Wissenschaftskommunikation, nehmt euch ein Beispiel an Emily Grace und tragt mutig, offensiv und in euerm ganz individuellen Stil eure Arbeit und Forschung anderer per Webvideo nach außen. Wir freuen uns auf die Ergebnisse!

PS: Letztere könntet ihr dann auch gleich für Fast Forward Science 2014 einreichen, in die Kategorien „Substanz“, „Scitainment“ oder „Quick & Dirty“ ;-).

Schiebetechnik deluxe! #gutgemacht

Schiebevideos sind schon lange nichts Neues mehr. In der einfachsten Variante sieht man Hände, wie sie ausgeschnittene und bemalte Papierschnipsel aus dem Blickfeld rein- und rausschieben. Eine Stimme aus dem Off erklärt, was man sieht. Komplexere Schiebevideos nehmen noch ganz andere Techniken zu Hilfe: Stifte, Knete, ‚Animationen, Whiteboard, Lineal, echte Filmsequenzen, …

Neu entdeckt haben wir ein Video zum Thema Bitcoins aus der die Reihe Made simple vom Guardian. Wir finden es technisch #gutgemacht, weil es animierte und analoge Elemente geschickt kombiniert: Da gibt es zum Beispiel eine Papiermünze, die von einer echten Hand an einem Stück Faden aus dem Automaten wieder herausgezogen wird. Das Video ist genau richtig vom Tempo, lässt also Luft zum Atmen. Das Design ist klasse, sogar die Schrift passt zum Thema! Und: Achtet mal auf die Geräusche, immer mal wieder geben nämlich Tiere den Ton an. Und die Bildsprache ist klasse, weil überraschend: Aus selbstgemalten Emoticons werden die gierigen Zähne eine Bankgesellschaft. Aber seht selbst:

Ihr habt von der Schieberei noch nicht genug? Dann schaut auch mal in folgende exzellente Kanäle rein, alle Vertreter der Schiebetechnik deluxe:

Vihart: http://www.youtube.com/Vihart

100 Sekunden Physik: http://www.youtube.com/100SekundenPhysik

Minute Physics: http://www.youtube.com/minutephysics

BrainCraft: http://www.youtube.com/braincraftvideo

Kennt ihr noch weitere Beispiele von Schiebetechnik deluxe?

Mit dem Professor den Parkplatz beschreiten! #gutgemacht

Wer kennt sie nicht, diese alltägliche Phänomene, die uns immer wieder faszinieren, weil wir nicht wirklich wissen, wie sie funktionieren. Was passiert beim Kochen? Wieso entsteht beim Sog des Wassers ein Strudel? Warum lassen sich Taschentücher in eine Richtung glatt und in die andere Richtung nur fransig zerreißen? Immer häufiger tauchen in der Webvideowelt Wissenschaftler auf, die solche kuriosen Phänomene hinterfragen und erklären. So auch Roger Bowley in seinem Video. Der emeritierte Physikprofessor von der University of Nottingham zeigt, wie man die Reichweite eines Autofunkschlüssels erhöhen kann: Man hält sich den Schlüssel einfach an den Kopf!

Warum wir dieses Webvideo gut finden? Es erklärt ein physikalisches Phänomen fundiert, unterhaltsam und mit einfachsten Produktionsmitteln. Es hat keine Längen, sodass man den Erklärungen des charismatischen Briten gerne von Anfang bis Ende folgt. Und es ist authentisch, weil wir Roger Bowley glauben, dass ihn dieses Phänomen wirklich beschäftigt hat, und dass es ihm einen Heidenspaß bereitet, nun auch uns darüber aufzuklären.

Dies ist der erste Beitrag unserer Reihe #gutgemacht, in der wir euch ab sofort Webvideos auf Forschung und  Wissenschaft vorstellen, die wir einfach gut finden.